Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?
Seite versenden

1860 München
FSV Frankfurt
1.
15.
30.
45.




46.
60.
75.
90.











Fehli, Gjasula und Klandt sehen jeweils die 5. Gelbe Karte

"Joker" Ludwig belohnt Kontertaktik

Die Münchner Löwen setzten sich in einer über weite Strecken wenig unterhaltsamen Partie mit einer taktisch klugen Leistung insgesamt verdient durch und feierten damit den dritten Sieg in Folge. Die kämpferisch überzeugenden Frankfurter kassierten dagegen nach sieben ungeschlagenen Spielen die erste Niederlage und einen herben Rückschlag im Kampf gegen den Abstieg.

Luftkampf: Frankfurts Gledson (re.) gegen Benjamin Lauth von den Münchner Löwen.
Luftkampf: Frankfurts Gledson (re.) gegen Benjamin Lauth von den Münchner Löwen.
© picture allianceZoomansicht

1860-Coach Ewald Lienen sah keine Veranlassung, seine Startelf im Vergleich zum 1:0-Auswärtssieg beim MSV Duisburg zu ändern.

Frankfurts Trainer Hans-Jürgen Boysen wechselte nach dem 2:0-Sieg gegen Fortuna Düsseldorf seine Startformation nur auf einer Position: Mittelfeldspieler Mehic begann an Stelle von Angreifer Mölders (Bank).

- Anzeige -

Es war ein enorm schleppender Beginn in der Allianz Arena. Die Münchner hatten leichte Feldvorteile, konnten sich zunächst gegen die tiefstehenden Frankfurter aber ebenso wenig durchsetzen wie auf der anderen Seite die Hessen bei ihren zaghaften Offensivbemühungen.

Nach dem Skandalspiel gegen Ahlen durften gegen den FSV nicht mehr als 13 000 Löwen-Fans in die Arena. Sie sahen zwei Teams, die hinten gut geordnet und kompakt standen sowie wenig inspirierte Offensivreihen, die stets den Kürzeren zogen.

Die Partie plätscherte weitgehend tempo- und ereignislos im Mittelfeld dahin, die Torhüter waren nahezu beschäftigungslos. Einen kleinen Aufreger gab's in der 25. Minute: Gledson traf Lauth im Luftkampf im Strafraum mit dem Ellbogen hart im Gesicht. Schiedsrichter Thorsten Schriever (Otterndorf) ließ weiterspielen.

Die Münchner investierten etwas mehr in die Offensive als der FSV, fanden aber keinen Weg in den Strafraum. Symptomatisch, dass die etwas überraschende Führung einer Standardsituation entsprang: Rösler schlenzte einen Freistoß aus 20 Metern ans rechte Tordreieck, den von der Latte abprallenden Ball köpfte Stahl an den linken Pfosten, den Abstauber aus einem Meter vollendete Rakic (37.). Nach dem 1:0-Siegtreffer in Duisburg der zweite Treffer des Serben binnen sechs Tagen!

Nach dem Seitenwechsel drängte Frankfurt - nun mit Mölders im Angriff - stärker nach vorne, agierte mutiger. Die Löwen-Abwehr hielt aber die Ordnung, der TSV lauerte auf schnelle Gegenstöße. Ein solcher hätte beinahe das 2:0 gebracht, doch Rakic und Lauth grätschten unmittelbar vor dem Tor um Zentimeter an einer Holebas-Hereingabe vorbei (55.).

Der TSV überließ Frankfurt die Initiative, aber erstmal keine Räume. Die Hessen suchten - zumeist vergeblich - nach der zündenden Idee, wie die Löwen-Abwehr auszuhebeln wäre.

Der Druck des FSV nahm zu, die Entlastungsangriffe der 60er wurden seltener. Aber der TSV doppelte klasse und versperrte den Weg in den Strafraum meist effizient.

Und die - weitgehend unattraktive - Geduld der Löwen sollte sich auszahlen: Weiter Freistoß von Torhüter Kiraly in die FSV-Hälfte, Rösler gewann das Kopfballduell gegen Klitzpera, "Joker" Ludwig nahm den Ball aus 14 Metern volley und drosch ihn ins linke Eck (76.). Frankfurt steckte aber nicht auf und antwortete prompt: Mölders flankte von der rechten Seite, Mehic übersprang Rukavina und köpfte aus sechs Metern ein (80.).

Der FSV probierte es noch mit der Brechstange, die 60er ließen aber keine weitere Chance mehr zu und sicherten sich den dritten Sieg in Folge. In der Nachspielzeit foulte FSV-Torhüter Klandt im gegnerischen Strafraum Torwart Kiraly und holte sich seine 5. Gelbe Karte ab.

Für die Löwen geht es am kommenden Spieltag am Montag zum 1. FC Kaiserslautern. Ohne Innenverteidiger Fehli, der seine 5. Gelbe Karte sah. Drei Tage früher, am Freitagabend, begrüßt der FSV Union Berlin. Ohne Gjasula und eben Torhüter Klandt, die ebenfalls Gelb-gesperrt sind.

21.03.10
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1860 München
Aufstellung:
Kiraly (4) - 
Rukavina (4) , 
Felhi (3,5)      
Ghvinianidze (3) , 
Holebas (3,5) - 
Aigner (3,5)   
Ignjovski (2,5) , 
D. Stahl (3,5)   
Rösler (3) - 
Lauth (5)       
Rakic (3,5)    

Einwechslungen:
46. Beda (3,5) für Felhi
73. Ludwig     für Lauth
81. Schäffler für Aigner

Trainer:
Lienen
FSV Frankfurt
Aufstellung:
Klandt (3)   
C. Müller (4) , 
Klitzpera (3,5)   
Gledson (3) , 
Voigt (3,5) - 
Ledgerwood (4) , 
Mehic (3,5)        
Gallego (5)   
Gjasula (5,5)      
V. Munteanu (4,5)   

Einwechslungen:
46. Mölders (4) für Gallego
69. Göbig für Gjasula
69. Kujabi für V. Munteanu

Trainer:
Boysen

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Rakic (37., Rechtsschuss, D. Stahl)
2:0
Ludwig (76., Rechtsschuss, Rösler)
2:1
Mehic (80., Kopfball, Mölders)
Gelbe Karten
TSV 1860:
D. Stahl
(2. Gelbe Karte)
,
Felhi
(5., gesperrt)
FSV Frankfurt:
Klitzpera
(2. Gelbe Karte)
,
Gjasula
(5., gesperrt)
,
Klandt
(5., gesperrt)

Spielinfo

Anstoß:
21.03.2010 13:30 Uhr
Stadion:
Allianz-Arena
Zuschauer:
13300
Schiedsrichter:
Thorsten Schriever (Dorum)   Note 3
oft zu kleinlich in der Zweikampfbewertung, keine größeren Probleme in einer leicht zu leitenden Partie.
Spieler des Spiels:
Aleksandar Ignjovski
unheimlich bissig, großes Laufpensum, trieb seine Mannschaft immer wieder an.
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

- Anzeige -