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SC Paderborn 07

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1. FC Union Berlin

 
SC Paderborn 07

3:0 (0:0)

1. FC Union Berlin
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SC Paderborn 07
1. FC Union Berlin
1.
15.
30.
45.


46.
60.
75.
90.













Paderborn beendet Negativserie - Dritte Pleite in Folge für Union

Saglik braucht langen Anlauf, Löning nicht

In einem durchaus sehenswerten und gutklassigen Match behauptete sich der SC Paderborn am Ende etwas zu hoch gegen Union Berlin mit 3:0. Beide Mannschaften waren zunächst ebenbürtig, ehe sich die Paderborner nach der Pause steigerten und den ersten Sieg nach zuletzt zwei sieglosen Partien in Serie unter Dach und Fach brachten. Auf der anderen Seite kassierten die Eisernen die dritte Pleite in Folge.

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Saglik (Mi.) im Duell mit Berlins Göhlert und Kohlmann (re.).
Im Eiltempo: Saglik (Mi.) im Duell mit Berlins Göhlert und Kohlmann (re.).
© picture-alliance Zoomansicht

Paderborns Trainer André Schubert brachte nach der 0:3-Pleite beim 1. FC Kaiserslautern einen Neuen: Der wiedergenesene Gonther kam für Holst. Auch Union Berlins Coach Uwe Neuhaus tauschte im Vergleich zum torlosen Heimremis gegen den FC Augsburg einmal. Stuff spielte an Stelle von Rauw.

Die Begegnung brauchte nicht lange, um Fahrt aufzunehmen. Beide Mannschaften legten anfangs keinen allzu großen Wert darauf, sich lange im Mittelfeld aufzuhalten und suchten den Weg nach vorne. Kurz nach dem Anpfiff setzte Sahin nach einer Freistoßflanke per Kopf auch gleich das erste dicke Ausrufezeichen. Doch SCP-Schlussmann Jensen stand richtig und parierte reflexartig. Auf der Gegenseite hatte Saglik gleich zweimal die Führung auf dem Fuß: Zuerst traf der Türke aber nur den linken Pfosten (4.), ehe er nach feinem Trick im Eins-gegen-Eins am Berliner Keeper Glinker scheiterte (6.).

Danach reagierten die Eisernen allerdings. Sie verschleppten das Tempo ein wenig und hielten den Ball lange in den eigenen Reihen. Dadurch kamen sie zu mehr Ballbesitz, konnten daraus aber kein Kapital schlagen. Bis auf Halbchancen von Mosquera (17.) und Mattuschka (21.) brachten die Berliner nicht viel zustande. Paderborn dagegen durfte sich aufgrund dieses Spielverlaufs im eigenen Stadion aufs Kontern verlegen, allerdings war dem SCP die Spritzigkeit der Anfangsphase etwas abhanden gekommen, so dass lange Zeit nichts Zwingendes aus den Offensivaktionen der Gastgeber resultierte.

Das änderte sich in der 33. Minute, als Brückner Alushi auf der linken Seite einsetzte. Dieser passte dann mit viel Übersicht in die Mitte zu Saglik, der freistehend aus fünf Metern zum Abschluss kam. Der Türke versuchte, den Ball am herauseilenden Glinker rechts vorbeizulegen, doch Berlins Schlussmann rettete per Fußabwehr. Danach dominierten intensive Zweikämpfe das Geschehen auf dem Feld, so dauerte es bis kurz vor dem Pausenpfiff, ehe wieder Gefahr aufkam: Die Gäste verloren nach einer Ecke von rechts im eigenen Strafraum die Orientierung, doch weder Gonther noch Saglik konnten das Tohuwabohu entscheidend ausnutzen (42.), so dass es letztlich torlos in die Kabinen ging.

Schubert hat das glücklichere Händchen

Er hätte den SCP im ersten Durchgang mehrfach in Führung bringen können, tat es aber nicht: Mahir Saglik (li.).
© imago Zoomansicht

Im zweiten Durchgang ließen es beide Mannschaften zunächst ruhig angehen. Die Abwehrreihen standen solide, profitierten aber auch von harmlosen Angriffsbestrebungen der gegnerischen Angreifer. Beide Trainer reagierten und brachten frische Offensivleute. Beim SCP kamen Wemmer und Brandy, während auf Berliner Seite Benyamina den wenig auffälligen Sahin ersetzte. Vor allem bei den Paderbornern fruchteten die Maßnahmen. Der SCP bekam nun Oberwasser, sorgte insbesondere über die Flügel für viel Wirbel und kam so auch zu Einschussgelegenheiten.

Wemmer scheiterte aber vom linken Fünfereck zunächst am gut reagierenden Glinker (64.), ehe es Saglik besser machte: Nach einem Ballgewinn in der eigenen Hälfte leitet Schachten umgehend auf Alushi weiter, der wiederum blitzartig zu Saglik passte. Dieser hatte plötzlich freie Bahn, umkurvte dann den herausgeeilten Glinker und schob das Leder aus 15 Metern ins leere Tor (67.). Zwei Minuten später folgte der nächste Streich. Glinker konnte einen satten Brückner-Schuss aus der zweiten Reihe nicht richtig entschärfen, der Ball kullerte weiter in Richtung Tor. Brandy setzte nach, kam auch am linken Pfosten ans Spielgerät, touchierte dieses aber nur. Die Kugel prallte jedoch vom zurückgekommen Glinker ab und überquerte die Torlinie.

Union steckte nicht auf und drängte nun auf den Anschluss, allerdings waren die Eisernen zu harmlos. Anders die Gastgeber, bei denen Löning einen perfekten Einstand feiern durfte. Der 28-Jährige war nur Sekunden im Spiel, als er eine Brandy-Flanke von rechts perfekt verwertete und das 3:0 markierte (83.). Danach war die Luft raus, so dass sich die Begegnung im weiteren Verlauf ereignislos ihrem Ende näherte.

Der SC Paderborn reist am kommenden Spieltag sonntags zu Energie Cottbus, tags darauf empfangen die Eisernen den FC St. Pauli.

12.02.10
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SC Paderborn 07
Aufstellung:
Jensen (3) - 
Strohdiek (3) , 
Gonther (2,5) , 
Mohr (3) , 
Schachten (2,5) - 
Krösche (3)        
Guié-Mien (4,5)    
Alushi (2,5) , 
Brückner (3) - 
Saglik (2,5)        
Daghfous (3,5)    

Einwechslungen:
54. Wemmer (3) für Guié-Mien
65. Brandy     für Daghfous
83. Löning     für Saglik

Trainer:
Schubert
1. FC Union Berlin
Aufstellung:
Glinker (3) - 
Menz (5)    
Stuff (4)    
Göhlert (4)    
Kohlmann (4) - 
Peitz (3)    
Mattuschka (4)    
Parensen (3) - 
Dogan (5)    
Mosquera (5) , 
Sahin (4)    

Einwechslungen:
59. K. Benyamina (4)     für Sahin
73. Ede für Dogan
76. Gebhardt für Mattuschka

Trainer:
Neuhaus

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Saglik (67., Linksschuss, Alushi)
2:0
Brandy (69., Linksschuss, Brückner)
3:0
Löning (83., Rechtsschuss, Brandy)
Gelbe Karten
Paderborn:
Krösche
(3. Gelbe Karte)
Union:
Menz
(1. Gelbe Karte)
,
Stuff
(1.)
,
Peitz
(3.)
,
K. Benyamina
(2.)

Spielinfo

Anstoß:
12.02.2010 18:00 Uhr
Stadion:
Energieteam-Arena, Paderborn
Zuschauer:
5237
Schiedsrichter:
Günter Perl (Pullach)   Note 2
ließ zunächst viel laufen und zog später zum richtigen Zeitpunkt die Zügel an.
Spieler des Spiels:
Mahir Saglik
strahlte stets Torgefahr aus und ebnete mit dem 1:0 den Weg zum Sieg.
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