Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
TuS Koblenz

TuS Koblenz

0
:
0

Halbzeitstand
0:0
Hansa Rostock

Hansa Rostock


TUS KOBLENZ
HANSA ROSTOCK
15.
30.
45.



60.
75.
90.






Koblenz schenkt zuhause Punkte her - Hansa bleibt unten dabei

Schwache Nullnummer im Abstiegskampf

Vor der Partie in Koblenz waren beide Teams in akuter Abstiegsgefahr, was sich nach insgesamt schwachen 90 Minuten auch nicht geändert hat. Rostock hatte große Mühe, den Rhythmus zu finden. Die TuS war über weite Strecken das optisch überlegene Team auf dem Rasen, ohne jedoch richtig Druck aufbauen zu können. So blieb es am Ende bei einem torlosen Remis, mit dem die Hanseaten besser leben können als die Hausherren.

Gestrauchelt
Die TuS strauchelte (hier: Kapllani): Zuhause ließen die Koblenzer wichtige Punkte gegen Rostock liegen.
© dpaZoomansicht

Petrik Sander, Trainer der TuS Koblenz, konnte nach dem 1:1 bei Energie Cottbus wieder auf Innenverteidiger Mavric zurückgreifen, der seine Gelbsperre abgesessen hatte. Skela musste stattdessen auf der Bank Platz nehmen. Außerdem durfte Krontiris anstelle von Stieber von Beginn an spielen. Auf der gegnerischen Seite stellte Rostocks Coach Andreas Zachhuber im Vergleich zum 1:2 bei Rot-Weiß Oberhausen auf insgesamt vier Positionen um. Schöneberg, Pannewitz und Fillinger mussten sich das Spiel zunächst von außen ansehen. Bartels saß aufgrund einer Gelb-Roten Karte auf der Tribüne. Es begannen Dahlén, Retov, Kroos und Kern.

Nach starken Schneefällen in Koblenz mussten sich die Akteure erst einmal an die schwierigen Platzverhältnisse gewöhnen. Außerdem waren beide Mannschaften in der Anfangsphase auf viel Sicherheit bedacht, da man in einem so wichtigen Spiel auf keinen Fall ins Hintertreffen geraten wollte. Folglich spielte sich das Geschehen vornehmlich im Mittelfeld ab. Kombinationen in die Spitze waren Mangelware. Häufigstes Mittel waren lange Bälle, die aber von den Abwehrreihen zumeist souverän geklärt wurden. Nach einer zu kurzen Abwehr von Sebastian hatte Krontiris jedoch die Führung auf dem Schlappen, scheiterte aber am klasse reagierenden Walke im Kasten (11.).

Nach einer guten Viertelstunde wurde die TuS allmählich stärker und drängte die Hanseaten immer weiter an deren eigenen Strafraum. Die Folge waren zahlreiche Standardsituationen für die Hausherren, die einige Male für Gefahr sorgten. So verpasste Kapllani im Gestocher nur knapp das Gehäuse (15.). Die erste Chance für die Gäste hatte nach einem Konter Stürmer Kern, der jedoch im letzten Moment noch geblockt werden konnte (21.). Ansonsten musste sich die Zachhuber-Elf damit befassen, die Rheinländer vom Strafraum fernzuhalten.

Nach einer halben Stunde verlor aber auch die Sander-Elf wieder ihren Faden in der Offensive, wodurch sich beide Teams erneut auf dem gleichen spielerischen Niveau befanden. Die Aktionen im Spielaufbau beruhten auf viel Zufall und der Unkonzentriertheit des Gegners. So zwang Kern Koblenz' Schlussmann Paucken nach einem schlimmen Fehler im Spiel nach vorne mit einem wuchtigen Kopfstoß zu einer Glanzparade (38.).

Die zweiten 45 Minuten begannen nicht besser als der erste Durchgang aufgehört hatte. Viele Spielunterbrechungen durch Fouls oder durch unnötig weggeschlagene Bälle ins Seitenaus unterbanden jeglichen Fluss in der Partie. Keine Mannschaft war in der Lage, der Partie ihren Stempel aufzudrücken. Die langen Bälle aus der eigenen Defensive konnten kaum von den Stürmern verwertet werden, somit blieben Torraumszenen Mangelware. Selbst nach Freistößen aus aussichtsreicher Position gelang nichts, lediglich Retov aus gut 20 Metern verfehlte den rechten Winkel denkbar knapp (62.). Nur die Intensität in der Zweikampfführung nahm mit zunehmender Spieldauer zu.

Doch auf einmal ließen die Hausherren ihr Können kurz aufblitzen. Krontiris setzte sich auf der rechten Seite mit viel Willen gegen zwei Rostocker durch und konnte von der Grundlinie in die Mitte flanken. Kapllani verfehlte knapp per Seitfallzieher. Und auch Rahn segelte hauchdünn fünf Meter vor dem Tor am Leder vorbei (70.). In den letzten zehn Minuten der Begegnung wirkte keine Mannschaft mehr so, als könnte sie den wichtiger Dreier noch einfahren. So blieb es am Ende bei einem insgesamt gerechten 0:0.

Am Freitagabend tritt die TuS bei Union Berlin an, tags darauf empfängt Hansa Rostock den FC Augsburg.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

TuS Koblenz
Aufstellung:
Paucken (2,5) - 
Forkel (3,5) , 
Mavric (2,5)    
Lense (3) , 
Geißler (4) - 
Man. Hartmann (4,5)        
Gunkel (4) - 
Krontiris (3,5)    
Glockner (4,5) - 
Kapllani (3,5) , 
J. Rahn (4)    

Einwechslungen:
73. Dzaka für Man. Hartmann
73. Stieber für Krontiris
87. Pourié für J. Rahn

Trainer:
Sander
Hansa Rostock
Aufstellung:
Walke (3) - 
Schlitte (4) , 
Bülow (3) , 
Sebastian (3) , 
Dahlén (4)    
O. Schröder (3,5) - 
Retov (3,5)        
Danielsson (4)    
F. Kroos        
E. Kern (4) , 

Einwechslungen:
21. Jänicke (4) für F. Kroos

Trainer:
Zachhuber

Tore & Karten

 
Torschützen
keine
Gelbe Karten
Koblenz:
Mavric
(6. Gelbe Karte)
Rostock:
F. Kroos
(2. Gelbe Karte)
,
Danielsson
(1.)
,
Retov
(2.)
,
Dahlén
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
14.02.2010 13:30 Uhr
Stadion:
Stadion Oberwerth, Koblenz
Zuschauer:
6556
Schiedsrichter:
Norbert Grudzinski (Hamburg)   Note 3,5
ohne entscheidenden Fehler, ließ aber eine klare Linie beim Bewerten von Zweikämpfen vermissen, pfiff mitunter zu kleinlich.
Spieler des Spiels:
Matej Mavric
souveräner Abwehrchef, der nahezu alle Zweikämpfe für sich entschied.

DIE GANZE WELT DER KICKER APPS!
Informieren Sie sich über unser vielfältiges App Angebot:
Smart TV Tippspiel kicker MeinVerein FußballQuiz eMagazine