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Alemannia Aachen

 - 

Rot-Weiß Oberhausen

 

2:1 (1:1)

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Alemannia Aachen
Rot-Weiß Oberhausen
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.








RWO seit 1951 ohne Sieg in Aachen

Auers Kopf der Punktgarant

In einer Partie auf weitestgehend mäßigem Niveau konnte sich Alemannia Aachen im Duell mit Rot-Weiß Oberhausen mal wieder auf Torjäger Benjamin Auer verlassen. Zwei Kopfbälle des Stürmers fanden den Weg ins Gäste-Tor und drehten einen Rückstand noch in einen "Dreier" um. Oberhausens 36. Gastspiel am Tivoli verlief lange Zeit mit der Aussicht auf einen Punktgewinn, ehe in der Schlussphase den Gastgebern etwas glücklich der Siegtreffer gelang.

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Oberhausens Schlieter freut sich nach seinem Führungstreffer.
Oberhausens Schlieter freut sich nach seinem Führungstreffer.
© picture-alliance Zoomansicht

Alemannia Aachens Coach Michael Krüger musste nach dem 1:1 beim FSV Frankfurt seine Mannschaft auf zwei Positionen neu besetzen. Keeper Stuckmann fiel mit einer Viruserkrankung aus, Hohs kam zu seinem zweiten Einsatz in dieser Spielzeit. Für den gelbgesperrten Kratz durfte sich Demai versuchen. Rot-Weiß Oberhausen feierte mit Hans-Günter Bruns auf der Trainerbank nach einer monatelangen sportlichen Talfahrt mit dem 2:1-Heimsieg über Hansa Rostock wieder ein Erfolgserlebnis. Im Vergleich hierzu trat RWO mit einer Änderung an - Embers startete für Stoppelkamp.

Nach knapp einer Viertelstunde Anlaufzeit riss ein fantastischer Freistoß von Schmitdgal die Zuschauer im Tivoli erstmals von ihren Sitzen. Das Spielgerät prallte aus etwas mehr als 20 Metern wuchtig an den Querstreben und prallte ins Spielfeld zurück. Herzig, bedrängt von König konnte nicht entscheidend klären und Schlieter besorgte mit dem ersten Torschuss für RWO den Führungstreffer (13.).

Der Torjubel war kaum verklungen, da sorgte der Spielführer der Alemannia für den schnellen Ausgleich. Auer nutzte einen Demai-Freistoß zu seinem neunten Saisontor und egalisierte rasch den Spielstand (15.).

In der Folge profilierte sich Aachen als das Team mit der etwas besseren Spielanlage und zwang Oberhausen meist in die Defensive. Gegen kompakt und diszipliniert verteidigende Gäste kam die Krüger-Elf aber kaum einmal vielversprechend zum Abschluss. Die wenigen Chancen bis zur Pause - Fiel (20.), Adlung (23.), Auer (26.) und wieder Adlung (30.) blieben allesamt ungenutzt.

Oberhausen stellte sich immer besser auf die Hausherren ein und suchte seinerseits durch Konter die Chance zur erneuten Führung. Doch meist lang nach vorne getretene Bälle kamen kaum einmal zu den Sturmspitzen Terranova und König durch. Bis zur Pause sollte kein weiterer Treffer fallen.

Unverändert nahmen beide Mannschaften die Partie wieder auf. Fußball-Feinkost sollte den Fans auf den Rängen aber auch beim 36ten Gastspiel der Oberhausener weiterhin nicht geboten werden. Die Gäste kamen etwas schwungvoller aus den Startlöchern, König (49., 54.) und Kaya mit einem trickreichen Lupfer suchten zuerst den Torabschluss. Dann verflachte das Geschehen für lange Zeit.

Augen zu und durch - Schmitdgal (li.) und Adlung streiten sich beim Kopfball.
Augen zu und durch - Schmitdgal (li.) und Adlung streiten sich beim Kopfball.
© picture-alliance

Die Zeit der Wechsel nahte, die Alemannia versuchte mit Szukala für Burkhardt und Milchraum für Gueye nochmals den Sieg herbeizuführen. Auch Oberhausen vertraute auf neues Personal, es kamen Schönfeld für Terranova und Petersch für Landers. Doch zwischen den beiden Toren herrschte auch hernach konstruktive Ebbe. Nur auf Standards folgten die wenigen Höhepunkte, so als Casper eine Fiel-Ecke an die Latte köpfte (71.). So fiel auch der Führungstreffer für die Heimelf nach einem ruhenden Ball. Auer köpfte einen Eckstoß aus kurzer Distanz ein (82.) und hatte damit quasi im Alleingang die Partie gedreht.

In den Schlussminuten machte RWO nun auf, Aachen kam vermehrt zu Konterchancen, Milchraum (84.) und Auer (88.) scheiterten aber an Semmler. Es blieb letztlich beim knappen Arbeitssieg der Alemannia, Oberhausen muss weiter auf den ersten Sieg am Tivoli seit dem 21. Januar 1951 warten.

Alemannia Aachen reist trifft am nächsten Samstag als Gast auf den TSV 1860 München, RWO begrüßt tags darauf die fränkische Vertretung von Greuther Fürth.

13.02.10
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Alemannia Aachen
Aufstellung:
Hohs (3,5) - 
Casper (4) , 
Herzig (3,5) , 
Olajengbesi (2,5) , 
Jepsen (4) - 
Burkhardt (4)   
Demai (3) , 
Fiel (3) - 
Adlung (4)   
Auer (1,5)            
Gueye (4)   

Einwechslungen:
63. Szukala für Burkhardt
68. Milchraum für Gueye
78. Özgen für Adlung

Trainer:
Krüger
Rot-Weiß Oberhausen
Aufstellung:
Semmler (3) - 
Pappas (3,5) , 
Miletic (3,5) , 
Schlieter (4,5)    
Embers (4)   
Landers (4)   
Kaya (4)    
Gordon (3) , 
Schmidtgal (4)   
König (4) , 
Terranova (4)   

Einwechslungen:
64. Schönfeld für Terranova
71. Petersch für Landers
84. Luz für Embers

Trainer:
Bruns

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Schlieter (13., Linksschuss)
1:1
Auer (15., Kopfball, Demai)
2:1
Auer (82., Kopfball, Demai)
Gelbe Karten
Aachen:
-
Oberhausen:
Schmidtgal
(7. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
13.02.2010 13:00 Uhr
Stadion:
Tivoli
Zuschauer:
19115
Schiedsrichter:
Daniel Siebert (Berlin)   Note 3,5
mit einigen Ungenauigkeiten, die allerdings nicht spielentscheidend waren.
Spieler des Spiels:
Benjamin Auer
außerhalb des Strafraums stets sehr fleißig, innerhalb stets brandgefährlich, entschied das Spiel mit seinen beiden Toren im Alleingang.
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