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MSV Duisburg

MSV Duisburg

5
:
0

Halbzeitstand
2:0
FSV Frankfurt

FSV Frankfurt


MSV DUISBURG
FSV FRANKFURT
15.
30.
45.



60.
75.
90.











MSV bleibt vorne dabei - Rot für Lagerblom

Gelungener Einstand für Baljak

Mit einem Kantersieg gegen den FSV unterstrich Duisburg seine Aufstiegsambitionen. Der MSV erwies sich als das reifere Team, ging früh in Führung und baute diese nach einem kleinen Durchhänger kurz vor der Pause aus. Nach Wiederanpfiff war die Partie nach dem zeitnahen Platzverweis für Lagerblom und dem dritten Treffer der "Zebras" frühzeitig entschieden.

Gledson (re.) gegen Baljak
Hat hier zwar gegen Gledson das Nachsehen, besorgte aber die Führung des MSV: Srjdan Baljak.
© picture-allianceZoomansicht

Duisburgs Coach Milan Sasic setzte im Vergleich zum Hinrundenabschluss (0:2-Heimniederlage gegen Alemannia Aachen) gleich auf Neuzugang Baljak, der aus Mainz kam und Adler aus der Startelf verdrängte. Nicht dabei waren Bruno Soares (Fußbruch) sowie Yankov (wechselte zu Metalurg Donezk), für die Grlic und Bodzek ins Team rückten.

Der FSV Frankfurt schloss die Hinserie mit einem 1:0-Auswärtssieg in Koblenz ab. Coach Hans-Jürgen Boysen ersetzte die Gelbsünder Voigt und Kujabi durch Ralf Schneider und Junior Ross, des Weiteren spielte Coulibaly für Mehic.

Der MSV war zu Beginn das aktivere Team. Sahans Drehschuss hätte schon nach drei Minuten fast die Führung bedeutet, es fehlten ein paar Zentimeter.

Der FSV verzeichnete schon im Aufbau viele leichtsinnige Ballverluste. Einen davon wussten die Meidericher auszunutzen: Gjasulas Fehlpass kam über Umwege zu Caiuby. Der Brasilianer flankte aus dem linken Halbfeld in den Strafraum auf Baljak, der die Kugel mit dem Oberschenkel stoppte. Husterer war zu weit weg, der Serbe traf aus 13 Metern mit sattem Linksschuss ins linke Eck (13.).

Die Hausherren erwiesen sich auch danach als das reifere Team, bei den Hessen blieb offensiv fast alles Stückwerk - pomadig und ohne Tempo agierten die Gäste im Vorwärtsgang. Echte Möglichkeiten blieben hüben wie drüben zunächst Fehlanzeige, weil der MSV sich eine frühe Verschnaufpause gönnte.

Duisburgs Passivität verschaffte den Hessen in der Folge immer mehr Spielanteile. Coulibaly feuerte einen ersten Warnschuss ab (27.), ganz brenzlig wurde es für die Gastgeber bei der nächsten Szene, als Göbig nach tollem Pass Coulibalys frei vor Starke aus acht Metern an der Fußabwehr des Keepers scheiterte (32.).

So richtig schienen die Westdeutschen den Faden nicht wiederzufinden, ein Geistesblitz von Bodzek aber ermöglichte kurz vor der Pause das zu diesem Zeitpunkt überraschende 2:0: Der Traumpass des defensiven Mittelfeldmannes setzte die gesamte FSV-Deckung schachmatt, Grlic tauchte frei vor Klandt auf und zeigte beim Abschluss keine Nerven (44.).

Hin und her ging's nach Wiederanpfiff: Sekunden nach der Pause blockte Schlicke Cidimars Geschoss gerade noch ab, beim Gegenzug vergab Baljak aus sieben Metern das 3:0, wieder zwei Minuten später segelte Cidimars Kopfball knapp über den Balken.

Beide Teams wechselten erstmals: Adler kam für den Gelb-Rot-gefährdeten Schlicke (51.), auf der anderen Seite Taylor für den am Knöchel verletzten Göbig (56.). Den nächsten Aufreger lieferte Referee Marco Fritz, der nach Grätsche von Lagerblom gegen Baljak den Roten Karton zückte - eine zu harte Entscheidung (56.)!

Der nächste Nackenschlag für die Hessen folgte alsbald: Tiffert flankte von rechts, in der Mitte scheiterte Grlic zunächst an Klandts Großtat. Sahan aber erwischte den Abpraller und traf aus spitzem Winkel per Linksschuss (59.). Frankfurt war nun überfordert, die "Zebras" setzten nach. Adler scheiterte aus fünf Metern per Kopf (61.), machte es aber nach haarsträubendem Ballverlust von Coulibaly wenig später besser: Der Blondschopf nahm einen Querpass Caiubys auf, umkurvte Keeper Klandt und netzte ein (65.).

Damit war alles klar, das Spiel frühzeitig entschieden. Die "Zebras" setzten einen seltsam anmutenden Schlusspunkt: Klandt spielte Tiffert den Ball genau in den Fuß. Der Mittelfeldspieler lief noch ein paar Meter und schlenzte dann aufs Tor. Das Leder prallte von der Unterkante einen Meter vor die Linie, doch der Schiedsrichter-Assistent gab dem Referee zu verstehen, den "Treffer" anzuerkennen (81.).

Der MSV tritt übernächste Woche zum Montagsspiel bei Energie Cottbus an. Frankfurt empfängt schon am kommenden Freitag die SpVgg Greuther Fürth.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

MSV Duisburg
Aufstellung:
Starke (3)    
Andersen (2,5) , 
Tiago (3)    
Schlicke (3,5)        
Veigneau (3,5) - 
Grlic (2)        
Bodzek (2,5) - 
Sahan (3)    
Tiffert (3)    
Caiuby (4) , 
Baljak (2,5)        

Einwechslungen:
51. Adler (3)     für Schlicke
76. Tararache für Grlic
87. Abelski für Baljak

Trainer:
Sasic
FSV Frankfurt
Aufstellung:
Klandt (4,5) - 
Hickl (5) , 
Gledson (5) , 
Husterer (5)    
R. Schneider (4,5) - 
Lagerblom (6)    
J. Gjasula (4,5) - 
Göbig (5)    
Coulibaly (3,5)    
Junior Ross (5)    

Einwechslungen:
56. Taylor (4) für Göbig
64. Orahovac für Junior Ross
67. Ledgerwood für Coulibaly

Trainer:
Boysen

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Baljak (13., Linksschuss, Caiuby)
2:0
Grlic (44., Rechtsschuss, Bodzek)
3:0
Sahan (59., Linksschuss, Grlic)
4:0
Adler (65., Rechtsschuss, Caiuby)
5:0
Tiffert (81., Rechtsschuss)
Rote Karten
Duisburg:
-
FSV Frankfurt:
Lagerblom
(57., grobes Foulspiel, Baljak)

Gelbe Karten
Duisburg:
Schlicke
(1. Gelbe Karte)
,
Tiago
(4.)
FSV Frankfurt:
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Pl. Torhüter Sp. Weisse Westen
1.
Pollersbeck, Julian
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Hamburger SV
13
8x
 
2.
Riemann, Manuel
Riemann, Manuel
VfL Bochum
13
6x
 
Gikiewicz, Rafal
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1. FC Union Berlin
13
6x
 
4.
Lomb, Niklas
Lomb, Niklas
SV Sandhausen
11
4x
 
5.
Heuer Fernandes, Daniel
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SV Darmstadt 98
13
4x
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Spielinfo

Anstoß:
17.01.2010 13:30 Uhr
Stadion:
MSV-Arena, Duisburg
Zuschauer:
10107
Schiedsrichter:
Marco Fritz (Korb)   Note 5
zwar nicht spielentscheidend, jedoch völlig unverständlich, nach Tifferts Lattentreffer (81.) auf Tor zu entscheiden. Hätte Schlicke noch vor der Pause mit Gelb-Rot vom Platz stellen müssen, Rot für Lagerblom war hart, aber vertretbar.
Spieler des Spiels:
Ivica Grlic
Stabilisator in der Defensive mit permanentem Tordrang.

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