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SpVgg Greuther Fürth

SpVgg Greuther Fürth

3
:
0

Halbzeitstand
2:0
1. FC Kaiserslautern

1. FC Kaiserslautern


SPVGG GREUTHER FÜRTH
1. FC KAISERSLAUTERN
15.
30.
45.







60.
75.
90.









Allagui und Jendrisek verletzt ausgewechselt

Büskens gelingt der Einstand nach Maß

Die SpVgg Greuther Fürth hat sich mit einem 3:0-Heimerfolg über den 1. FC Kaiserslautern zurückgemeldet. Die Franken boten vor allem in der Defensive eine gute Leistung und kamen mit einem Doppelschlag kurz vor der Pause auf die Siegerstraße. Die Lauterer wussten dagegen nur in der Anfangsphase zu gefallen und mussten daher verdientermaßen die zweite Auswärtspleite in Folge hinnehmen. Zwischenzeitlich wurde die Partie zudem aufgrund von Schneebällen unterbrochen.

Viel Kampf in Fürth: Der Lauterer Amedick (li.) im Duell mit Fürths Allagui.
Viel Kampf in Fürth: Der Lauterer Amedick (li.) im Duell mit Fürths Allagui.
© picture allianceZoomansicht

Auf Fürther Seiten gab Mike Büskens sein Debüt als Chefcoach. Im Vergleich zur 1:4-Heimpleite zum Hinrundenabschluss gegen den Karlsruher SC brachte der neue Übungsleiter Karaslavov und Nöthe für Strangl und Sararer von Beginn an. Karaslavov verdrängte in der Innenverteidigung Caligiuri, der ins defensive Mittelfeld vorrückte. FCK-Coach Marco Kurz musste zum Jahresauftakt auf Mandjeck (Afrika-Cup) und Ilicevic (Sprunggelenksverletzung) verzichten. Gegenüber der 1:4-Auswärtsniederlage am 17. Spieltag beim FC Augsburg standen die beiden Neuzugänge Steinhöfer und de Wit von Beginn an auf dem Rasen.

Bei eisigen Temperaturen sahen die Zuschauer im Playmobil-Stadion eine umkämpfte Anfangsphase, in der sich die Lauterer zunächst ein optisches Übergewicht erarbeiten konnten. Die Kurz-Schützlinge waren darauf bedacht, durch viele Ballstafetten im Mittelfeld die Partie zu kontrollieren. Dabei liefen die Lauterer Offensivbemühungen immer wieder über die von Sam und Bugera besetzte linke Seite. Die Gastgeber waren dagegen auf eine sichere Defensive bedacht und setzten auf schnelle Tempogegenstöße.

In der Defensive standen die Franken sicher, so dass es zunächst bei Sams Schlenzer aus 16 Metern (8.) sowie einem Nemec-Versuch aus zentraler Position (13.) blieb. Auf der Gegenseite schoss Caligiuri aus 19 Metern über das Gehäuse von FCK-Keeper Sippel (12.), Allagui wurde bei einem Drehschuss aus 14 Metern von Amedick bedrängt und brachte keinen Druck hinter die Kugel (16.).

Fürth hatte sich nun in die Partie hineingekämpft. Das Spielgeschehen fand nun vornehmlich im Mittelfeld statt, die Torhüter wurden kaum geprüft. Gefährlich wurde es aber in der 28. Minute: Müller flankte gefährlich von der linken Seite nach innen, wo Sippel verpasste, Bugera aber klären konnte. Vier Minuten später hätte Nemec beinah die Führung für die Gäste erzielt, doch nickte der Slowake über den Kasten von Loboué (32.).

In der 35. Minute hatte dann Allagui die dicke Chance zur Führung der Franken: Die Lauterer Defensive spielte auf Abseits, was allerdings misslang. Der Tunesier lief frei auf das Tor von FCK-Keeper Sippel zu, setzte das Leder aber über den Kasten (35.).

Die Partie plätscherte vor sich hin, doch kurz vor dem Pausenpfiff schlugen die Franken eiskalt zu: Nach einem klasse Pass von Fürstner entwischte Müller der Lauterer Abwehr, umkurvte Sippel und schob ins leere Tor zur Führung der Hausherren ein (42.). Nur zwei Minuten später holte Sippel im eigenen Strafraum Allagui von den Beinen: Schiedsrichter Markus Schmidt entschied auf Strafstoß. Nehrig ließ sich die Chance nicht nehmen und verwandelte halbhoch ins rechte Eck.

Allagui, der sich beim Zusammenprall mit Sippel eine Knieprellung zuzog, musste ausgewechselt werden. Für den Fürther Angreifer kam Sailer in die Partie.

Der zweite Abschnitt begann mit einem weiteren Schock für die "Roten Teufel": Nach einem Zweikampf blieb Jendrisek mit schmerzverzerrtem Gesicht liegen und musste kurz darauf vom Platz getragen werden. Für den Slowaken, bei dem kurz darauf eine Beckenverletzung diagnostiziert wurde, kam Lakic in die Partie.

Nur zwei Minuten später konnten die Franken nochmals nachlegen: Nöthe flankte von der linken Seite gefühlvoll in die Mitte, wo Nehrig heranrauschte und aus kurzer Distanz Sippel per Direktabnahme überwand.

Derweil sorgten die Gästefans für Ärger. Nachdem SpVgg-Keeper Loboué wiederholt mit Schneebällen beworfen wurde, unterbrach Schiedsrichter Schmidt die Partie. Die FCK-Spieler konnten den eigenen Anhang aber schnell beruhigen, so dass es mit einigen Minuten Verzögerung weiterging.

Die Franken zogen sich nun zurück und überließen den Gästen das Mittelfeld. Den Pfälzern fehlte allerdings der Glaube, die Partie noch umbiegen zu können. Lediglich ein Lakic-Kopfball sorgte für etwas Gefahr (77.). Die Fürther Innenverteidigung um Biliskov war wenig gefordert, so dass die Büskens-Schützlinge den sicheren Vorsprung problemlos verwalten konnten.

Greuther Fürth gastiert am kommenden Freitag beim FSV Frankfurt. Der FCK empfängt am Tag darauf Ahlen.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SpVgg Greuther Fürth
Aufstellung:
Loboué (3) - 
Schröck (3) , 
Biliskov (3)        
Karaslavov (1,5) , 
Falkenberg (2,5) - 
M. Caligiuri (3,5) - 
Fürstner (3) - 
Nehrig (2)                
N. Müller (1,5)    
Nöthe (2,5)    
Allagui (3,5)    

Einwechslungen:
45. + 2 Sailer (3) für Allagui
84. Schahin für Nöthe
88. L. Haas für Nehrig

Trainer:
Büskens
1. FC Kaiserslautern
Aufstellung:
Sippel (4)    
Dick (5) , 
Amedick (4,5)    
Rodnei (4) , 
Bugera (5) - 
Bilek (4)    
Steinhöfer (4,5)    
De Wit (4,5)        
Sam (3) - 
Nemec (4)        
Jendrisek (5)    

Einwechslungen:
52. Lakic (4,5) für Jendrisek
72. Paljic für Nemec
82. Hornig für De Wit

Trainer:
Kurz

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
N. Müller (42., Rechtsschuss, Falkenberg)
2:0
Nehrig (45., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Allagui)
3:0
Nehrig (54., Rechtsschuss, Nöthe)
Gelbe Karten
Fürth:
Biliskov
(2. Gelbe Karte)
,
Nehrig
(7.)
K'lautern:
De Wit
(1. Gelbe Karte)
,
Steinhöfer
(1.)
,
Sippel
(1.)
,
Nemec
(5., gesperrt)
,
Bilek
(3.)

Besondere Vorkommnisse
Schiedsrichter Schmidt musste die Partie wegen Schneeballwürfen aus dem Lauterer Block zweimal unterbrechen, die zweite Pause nach 54 Minuten Spielzeit dauerte sieben Minuten.
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Pl. Torhüter Spiele Weisse Westen
1.
Müller, Kevin
Müller, Kevin
1. FC Heidenheim
7
4x
 
2.
Busk, Jakob
Busk, Jakob
1. FC Union Berlin
7
3x
 
Tschauner, Philipp
Tschauner, Philipp
Hannover 96
7
3x
 
Rensing, Michael
Rensing, Michael
Fortuna Düsseldorf
7
3x
 
5.
Männel, Martin
Männel, Martin
Erzgebirge Aue
5
2x
+ 7 weitere
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Spielinfo

Anstoß:
16.01.2010 13:00 Uhr
Stadion:
Playmobil-Stadion, Fürth
Zuschauer:
7350
Schiedsrichter:
Markus Schmidt (Stuttgart)   Note 2
mit einer vorzüglichen Leistung auch im Zusammenspiel mit den Assistenten. Einziger Makel: FCK-Keeper Sippel hätte vor dem Elfmeter Rot sehen müssen.
Spieler des Spiels:
Nicolai Müller
Wirbelwind auf der linken Seite, kaum zu stoppen, Schütze zum wichtigen 1:0.