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Fortuna Düsseldorf

 - 

Rot-Weiß Oberhausen

 

2:0 (2:0)

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Fortuna Düsseldorf
Rot-Weiß Oberhausen
1.
15.
30.
45.





46.
60.
75.
90.










Siebtes Saisontor von Harnik - Fünfte Niederlage für RWO in Serie

Heidinger lässt Fortuna träumen

Der Höhenflug von Fortuna Düsseldorf hält an! Gegen harmlose Oberhausener kam die Meier-Elf zu einem verdienten 2:0-Heimerfolg. Ein kurzer Zwischenspurt Mitte der ersten Halbzeit reichte, um den sechsten Sieg im achten Spiel zu sichern. Die Gäste enttäuschten besonders in der Offensive und stecken nun vollends in einer Krise.

Einen Schritt schneller: Düsseldorf Harnik (vorne) stochert den Ball zum 2:0 über die Linie.
Einen Schritt schneller: Düsseldorf Harnik (vorne) stochert den Ball zum 2:0 über die Linie.
© imagoZoomansicht

Fortuna-Coach Norbert Meier musste auf Jovanovic (nachträgliche Sperre durch DFB-Sportgericht) sowie auf Costa (fünfte Gelbe Karte) verzichten. Dafür rückten im Vergleich zum 3:2-Heimsieg gegen Arminia Bielefeld Sieger und Heidinger ins Team. Zudem verdrängte der wiedergenesene Anderson Yuki in der Innenverteidigung. Sein Oberhausener Kollege Jürgen Luginger brachte gegenüber der 0:1-Heimniederlage gegen 1860 München Schüßler und Schlieter für Schmidtgal (fünfte Gelbe Karte) und Miletic (Grippe) von Beginn an.

Die Zuschauer in der Esprit-Arena sahen eine intensive Anfangsphase, in der die Gastgeber ein optisches Übergewicht besaßen. RWO präsentierte sich allerdings äußerst aufmerksam in den Zweikämpfen, arbeitete im Defensivverbund diszipliniert und setzte auf schnelle Tempogegenstöße. Deshalb taten sich die Fortunen in der Offensive zunächst schwer.

Die erste Möglichkeit der Partie besaßen in der 12. Minute die Gäste: Terrranova brachte per Drehschuss einen Ball auf den Fortunen-Kasten, doch Ratajczak war auf dem Posten und parierte. Die zuvor hoch gelobten Gastgeber agierten weiterhin zu durchsichtig, so dass es bei Halbchancen von Lambertz (18.) und Harnik (21.) blieb.

Die Partie plätscherte vor sich hin, ehe Fortuna unter gütiger Mithilfe vom Oberhausener Keeper Pirson in Führung ging: Langeneke spielte einen langen Ball auf Heidinger. Pirson kam aus seinem Kasten, schnappte sich den Ball, ließ ihn jedoch fallen. Heidinger war zur Stelle und staubte aus 14 Metern halblinker Position ab (27).

Die Partie hatte nun an Fahrt aufgenommen: RWO antwortete durch Schüßler, der den Ball aus wenigen Metern nur ans Außennetz setzte (30.), ehe Lambertz auf den Gegenseite aus 17 Metern halbrechter Position am langen Pfosten vorbeischoß (31.). Kurz darauf konnte die Meier-Elf den Vorsprung durch Harnik ausbauen. Zoundi flankte von der rechten Seite nach innen, wo Heidinger an den linken Pfosten köpfte. Der Ball landet beim Österreicher, der das Leder aus kurzer Distanz über die Linie drückte (34.).

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Für die Gäste kam es nun knüppeldick, nachdem RWO-Coach Jürgen Luginger drei Minuten später von Schiedsrichter Marco Fritz auf die Tribüne geschickt wurde. Der Übungsleiter hatte sich vehement nach einem Langeneke-Foul beim Referee beschwert.

RWO wirkte geschockt und hatte bis zur Pause nichts mehr zuzusetzen, während die Meier-Schützlinge den Vorsprung ohne Mühe bis zum Halbzeitpfiff verwalteten.

Beide Mannschaften kamen ohne personelle Änderungen aus der Kabine. Düsseldorf war sofort hellwach, Harnik schob aus 16 Metern zentraler Position links am Oberhausener Gehäuse vorbei (46.). Die Gäste mussten nun mehr in der Offensive investieren. Doch war die Meier-Elf dem dritten Tor näher als RWO dem Anschlusstreffer: Weber bediente im Strafraum der Gäste Heidinger, doch Pappas konnte in höchster Not klären (52.). Bis auf einen Köing-Versuch aus 22 Metern hatte RWO in der Offensive nichts zu bieten (54.).

Die Hausherren zogen sich nun etwas zurück und überließen den Luginger-Schützlingen das Mittelfeld. Diese konnten den sich bietenden Platz aber nicht für gute Offensivaktionen nutzen, die Fortunen-Innenverteidigung um Anderson blieb jederzeit Herr der Lage.

Mit einem Doppelwechsel, Heppke und Uster für Schüßler und Kruse (64.), versuchten die Gäste die Partie noch einmal zu drehen. Allerdings verpufften beide Änderungen, Fortuna verwaltete ohne Probleme den Vorsprung und hatte Pech, dass Lambertz´ 16-Meter-Knaller abgeblockt wurde (65.). In der Schlussphase agierten die Gastgeber etwas fahrlässig, so dass es durch König, dessen Kopfball knapp am rechten Tordreieck vorbeistrich (73.), Gordon (75.) und Stoppelkampf, der Ratajczak mit einem Schlenzer prüfte (76.), noch zu Chancen für die Gäste kam.

Auf der Gegenseite hätten Zoundi (79.) und Harnik (84.) noch das dritte Tor erzielen können, doch am Ende blieb es beim souveränen Heimerfolg der Meier-Elf.

Die Fortuna gastiert am Samstag in Rostock. Oberhausen empfängt einen Tag später Bielefeld.

13.12.09
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Fortuna Düsseldorf
Aufstellung:
Ratajczak (2,5) - 
Weber (3) , 
Anderson (3) , 
Langeneke (3)   
J. van den Bergh (4)   
Sieger (4) - 
Zoundi (3)   
Lambertz (3)    
O. Fink (4)   
Heidinger (2,5)       
Harnik (3)    

Einwechslungen:
74. Lawarée für Heidinger
80. Hergesell für Zoundi
88. Caillas für J. van den Bergh

Trainer:
Meier
Rot-Weiß Oberhausen
Aufstellung:
Pirson (5) - 
Pappas (4,5) , 
Schlieter (3,5) , 
Gordon (3,5)   
Embers (4)   
Stoppelkamp (4,5)   
Kaya (4)       
Kruse (4)   
Schüßler (5)   
Terranova (4,5)   
König (3)

Einwechslungen:
64. Heppke für Schüßler
64. Uster für Kruse
83. Tullberg für Terranova

Trainer:
Luginger

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Heidinger (27., Rechtsschuss)
2:0
Harnik (34., Rechtsschuss, Heidinger)
Gelbe Karten
Düsseldorf:
O. Fink
(3. Gelbe Karte)
,
Langeneke
(3.)
Oberhausen:
Kaya
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
,
Stoppelkamp
(2.)
,
Gordon
(2.)
,
Embers
(1.)

Besondere Vorkommnisse
RWO-Trainer Luginger wird wegen Reklamierens auf die Tribüne verwiesen (37.).

Spielinfo

Anstoß:
13.12.2009 13:30 Uhr
Stadion:
Esprit-Arena
Zuschauer:
32495
Schiedsrichter:
Marco Fritz (Korb)   Note 4
bekam die Partie erst mit zunehmender Spieldauer in den Griff.
Spieler des Spiels:
Sebastian Heidinger
stets gefährlich, schoss einen Treffer selbst, bereitete den anderen vor.
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