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Karlsruher SC

 - 

MSV Duisburg

 

0:1 (0:1)

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Karlsruher SC
MSV Duisburg
1.
15.
30.
45.




46.
60.
75.
90.











KSC im grauen Mittelfeld - Duisburg klopft oben an

Grlic avanciert erneut zum Matchwinner

Duisburg setzte auch in Karlsruhe seine Erfolgsserie fort und holte sich nicht unverdient den fünften Sieg im siebten Spiel. Die "Zebras" nutzten ihren strukturierteren Auftritt im ersten Abschnitt zur Pausenführung. Nach dem Wechsel biss sich der KSC immer wieder an der gut stehenden Defensive der Gäste fest, die ihrerseits stets gefährlich blieben und den knappen Sieg über die Zeit retteten.

Kollektiver Jubel des MSV
Und wieder jubelt Duisburg: Torschütze Grlic (verdeckt) wird von seinen Kollegen gefeiert.
© picture-allianceZoomansicht

Karlsruhes Coach Markus Schupp vertraute nach dem 3:1-Sieg bei Rot Weiss Ahlen auf seine siegreiche Elf.

Ebenfalls mit 3:1 gewann der MSV Duisburg sein Auswärtsspiel in Paderborn. Trainer Milan Sasic musste auf Gelbsünder Tiffert verzichten. Für den Top-Vorbereiter (neun Assists) rutschte Bruno Soares nach abgelaufener Gelbsperre ins Team und verschob Andersen von der Verteidigerposition ins Mittelfeld.

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Nach zehn Minuten Leerlauf hatte der KSC die erste Möglichkeit der Partie: Stindl steckte am Strafraum klasse durch auf Fink, der aus sechs Metern halbrechter Position an Starkes tollem Reflex scheiterte.

Karlsruhe investierte in der Folge mehr, aus der resultierenden optischen Überlegenheit konnten die Gastgeber aber kein Kapital schlagen. Vielmehr schlug der MSV bei seiner ersten Möglichkeit gleich eiskalt zu: Aduobe foulte Adler - Freistoß. Grlic legte sich den Ball in halbrechter Position 22 Meter vor dem Tor zurecht und zirkelte das Leder rechts um die etwas zu weit links postierte Mauer herum genau neben den Pfosten - nach dem Hattrick des Routiniers in Paderborn seine viertes Tor in Folge (22.).

Das Gegentor sorgte für einen Bruch im Spiel der Badener. Duisburg kontrollierte das Geschehen gegen verunsicherte Gastgeber, die große Probleme in allen Mannschaftsteilen offenbarten.

Dennoch hatte die Schupp-Elf in Person von Fink den Ausgleich auf dem Fuß (30.), ehe die "Zebras" die Führung ausbauen hätte müssen: Ben-Hatira köpfte im Gegenzug an die Latte. Adler, frei vor Miller, umkurvte den Keeper, traf aber aus spitzem Winkel den Außenpfosten (33.). Und zwei Minuten später verzog der Blondschopf halbrechts im Strafraum stümperhaft (35.).

Die Gastgeber kamen erst wieder in der Schlussphase des ersten Durchgangs gefährlich vor das gegnerische Tor - Blum (45.) und Fink (45.+2) scheiterten jeweils knapp.

Mit unverändertem Personal begannen die Kontrahenten die zweiten 45 Minuten, den Duisburg fast mit einem Paukenschlag begonnen hätte, doch Ben-Hatira schlug nach Andersens Flanke in der Mitte ein Luftloch. Auch auf der Gegenseite hätte es fast geklingelt, doch Starke verhinderte nach Schäfers Kopfball aus sechs Metern mit erneut starkem Reflex den Ausgleich (49.).

Die Gastgeber drückten die "Zebras", bei denen Grlic angeschlagen gegen Caiuby ausgetauscht werden musste (54.), nun in die Defensive. Bei Finks Versuch versprang der Ball (57.) und beendete die Drangphase der Schupp-Elf vorerst.

Denn Gäste-Coach Sasic mahnte an der Seitenlinie zu mehr Aktivität, was in der Folge von seiner Elf prima umgesetzt wurde. Hinten brannte nichts an, vorne blieben die Westdeutschen gefährlich, wenn auch Adler zum Chancentod wurde: Der Angreifer umkurvte Miller und stand vor dem leeren Gehäuse. Von der Seite spritzte Schäfer dazwischen und lenkte den Schuss des Angreifers Zentimeter neben den Pfosten des leeren Tores (66.).

Bei Karlsruhe sollte Chrisantus für Schäfer die Offensive stärken (73.). Die Badener bliesen zum Schlussspurt: Mutzels Schuss nach Stindls Ecke wurde geblockt (75.), Freistöße desselben Akteurs aus 17 bzw. 25 Metern eine Beute des souveränen MSV-Keepers Starke (77., 80.).

Bis in die Nachspielzeit hinein passierte bis auf eine Fülle von Gelben Karten - Bodzek sah seine fünfte Verwarnung - nicht viel, ehe Chrisantus bei der letzten Gelegenheit des KSC nach einem schönen Dribbling keinen Abnehmer fand (90.+3) - dann war Schluss!

Der KSC muss am Samstag bei der SpVgg Greuther Fürth ran, Duisburg empfängt bereits am Freitag die Alemannia aus Aachen.

11.12.09
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Karlsruher SC
Aufstellung:
Miller (3,5) - 
Demirtas (3) , 
Aduobe (4,5)   
Drpic (3,5)   
Schäfer (3)   
Mutzel (4)   
Engelhardt (4)   
Stindl (3,5)   
Blum (4) - 
Iashvili (3)    
A. Fink (4,5)

Einwechslungen:
73. Chrisantus für Schäfer

Trainer:
Schupp
MSV Duisburg
Aufstellung:
Starke (2) - 
Schlicke (3)    
Tiago (3)   
Bruno Soares (3)   
Veigneau (3)   
Bodzek (4)   
Grlic (3)       
Andersen (3) , 
Sahan (2,5) - 
Adler (4,5)   
Ben-Hatira (3,5)   

Einwechslungen:
54. Caiuby (4,5) für Grlic
88. Ede für Ben-Hatira
90. + 3 Theißen für Adler

Trainer:
Sasic

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Grlic (22., direkter Freistoß, Rechtsschuss)
Gelbe Karten
Karlsruhe:
Aduobe
(2. Gelbe Karte)
,
Stindl
(3.)
,
Mutzel
(5., gesperrt)
,
Engelhardt
(3.)
,
Drpic
(6.)
Duisburg:
Bruno Soares
(3. Gelbe Karte)
,
Veigneau
(1.)
,
Tiago
(3.)
,
Bodzek
(5., gesperrt)

Spielinfo

Anstoß:
11.12.2009 18:00 Uhr
Stadion:
Wildparkstadion
Zuschauer:
16904
Schiedsrichter:
Sascha Thielert (Buchholz i. d. Nordheide)   Note 4
hatte bisweilen theatralische Auftritte in einer fairen Partie. Stand zudem mit der Vorteilsregel auf Kriegsfuß.
Spieler des Spiels:
Tom Starke
strahlte Ruhe und Sicherheit aus, war mit etlichen Paraden der Sieggarant.
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