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1. FC Union Berlin

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1. FC Kaiserslautern

 
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0:2 (0:1)

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1.
15.
30.
45.

46.
60.
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Unions Aufholjagd nicht belohnt - Kaiserslautern bleibt in der Fremde ungeschlagen

Jendrisek schießt Lautern an die Spitze

Der 1. FC Kaiserslautern verteidigt seinen Status als die beste Auswärtsmannschaft der 2. Liga. Die Lauterer setzten sich auch bei Union Berlin durch und bleiben damit in der laufenden Saison ohne Niederlage in der Fremde. Über weite Strecken zeigten die Roten Teufel die reifere Spielanlage, gerieten dann aber zusehends unter Druck, konnten sich daraus allerdings souverän befreien und durften die Alte Försterei letztlich als frischgebackener Tabellenführer verlassen.

Lauterns Bilek klärt vor Benyamina (li.).
Einen Tick schneller: Lauterns Bilek klärt vor Benyamina (li.).
© picture-allianceZoomansicht

Union Berlins Trainer Uwe Neuhaus tauschte nach der 2:3-Auswärtsniederlage beim Karlsruher SC auf einer Position: Kapitän Gebhardt wurde auf die Bank verbannt, während Kohlmann seine Bewährungschance erhielt. Kaiserslauterns Coach Marco Kurz wechselte im Vergleich zum 3:1-Heimsieg gegen Rot-Weiß Oberhausen ebenfalls einmal. Für den erkrankten Paljic rutschte Ilicevic in die Startelf.

Beiden Mannschaften war von Beginn an anzumerken, dass sie sich für das Spitzenspiel etwas ausgerechnet hatten. Folglich gingen die Akteure auf dem Rasen auch hochmotiviert zu Werke, was allerdings in einer etwas zerfahrenen und von Zweikämpfen geprägten Anfangsphase mündete. Der FCK zeigte jedoch die etwas reifere Spielanlage und gab folglich auch den ersten Warnschuss durch Dick ab (9.).

Auf der Gegenseite fehlte es den in der Abwehr durchaus soliden Berlinern an Ideen in der Offensive. Das Fehlen von Mosquera machte sich bemerkbar, so dass dessen Sturmpartner Benyamina meistens etwas in der Luft hing. Nach einem Freistoß flackerte aber dennoch Gefahr für das Tor von Sippel auf, Parensen versuchte es mit einer listigen auf den linken Torwinkel gezogenen Freistoßflanke von rechts. Der Lauterer Schlussmann riss jedoch die Fäuste hoch und parierte (18.).

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Das war dann aber auch schon alles an gelungenen Angriffsaktionen. Hüben wie drüben bestimmten die jeweiligen Abwehrreihen das Geschehen. So war es nicht erstaunlich, dass ein Standard nach einer halben Stunde für das erste Tor sorgte: Bugera zog eine Ecke von links in den Strafraum zu Rodnei, dessen wuchtigen Kopfball aus zehn Metern Unions Schlussmann Glinker nur nach vorne abwehrte. Dort stand aber Amedick - 0:1. Fast im Gegenzug hätten die Eisernen den umgehenden Ausgleich gemacht. Mandjecks verunglückte Kopfballabwehr landete genau beim sträflich alleine gelassenen Rauw. Der 29-Jährige war aber viel zu überrascht und jagte das Leder aus bester Position weit über den Querbalken (32.).

Danach kehrte jedoch wieder Ruhe in die Alte Försterei ein, Union war zwar nun bemüht, hatte aber kaum Durchschlagskraft, so dass sich die Gastgeber mit dem knappen Pausenrückstand zufrieden geben mussten.

Dogans Weckruf rüttelt die Eisernen auf

Martin Amedick bejubelt sein 1:0
Er besorgte die Führung für den FCK: Martin Amedick bejubelt sein 1:0.
© picture-allianceZoomansicht

Ohne personelle Neuerungen ging es in die zweiten 45 Minuten, dafür mit druckvolleren Gästen. Die Roten Teufel spielten aggressives Pressing, zwangen die Berliner dadurch zu Fehlern und kamen zu weiteren Möglichkeiten. Jendrisek hatte gleich zweimal das 2:0 auf dem Fuß, der Slowake war zunächst aber zu unpräzise (46.), ehe Göhlert noch im letzten Moment per Grätsche klären konnte (48.). Etwas später zwang Dogan FCK-Schlussmann Sippel zu einer Glanztat. Der 28-Jährige probierte es mit einem effetvollen Schuss aus knapp 23 Metern aufs rechte Eck, doch Sippel machte sich ganz lang und parierte (55.).

Dies war wie ein Weckruf für die Berliner, die zusehends das Spiel in die Hälfte der Lauterer verlagerten und nach 59 Minuten dann noch Pech hatten: Amedick foulte Sahin innerhalb des Sechzehners, doch Schiedsrichter Wolfgang Stark entschied auf Freistoß, den Sippel dann mit Bravour abwehrte - Mattuschka hatte es von der linken Seite direkt probiert (59.). Im Gegenzug tauchte Jendrisek frei vor Glinker auf, fand im gegnerischen Schlussmann seinen Meister (60.)

Die Begegnung hatte mittlerweile deutlich an Fahrt gewonnen, vor allem weil Union mächtig auf die Tube drückte. Und die Lauterer kamen ins Wanken, allerdings hielt die Abwehrreihe stand. In der 78. Minute begrub dann Jendrisek alle Hoffnungen der Eisernen. Rodneis unkontrollierter Befreiungsschlag avanciert plötzlich zur Steilvorlage für den Slowaken, der alleine auf Glinker zulaufen durfte. Diesen überwand er aus 16 Metern mit einem platzierten Schuss ins linke Eck. Die Gastgeber fügten sich nunmehr in ihr Schicksal, so dass die Kurz-Elf keine Probleme mehr hatte, den Dreier nach Hause zu fahren.

Auf Union Berlin wartet am kommenden Sonntag ein Auswärtsspiel auf St. Pauli. Kaiserslautern ist wiederum am Montagabend gefordert, Arminia Bielefeld kommt zu Besuch.

23.11.09
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Union Berlin
Aufstellung:
Glinker (3,5) - 
Rauw (4,5) , 
Göhlert (3,5)    
Stuff (4) , 
Kohlmann (4) - 
Younga-Mouhani (3,5)    
Mattuschka (4)    
Dogan (4) , 
Parensen (3,5) - 
Sahin (5)    

Einwechslungen:
61. Gebhardt für Mattuschka

Trainer:
Neuhaus
1. FC Kaiserslautern
Aufstellung:
Sippel (2) - 
Dick (2,5) , 
Amedick (2)        
Rodnei (2) , 
Bugera (3) - 
Bilek (3,5) , 
Mandjeck (3)    
Ilicevic (2,5)    
Sam (2,5) - 
Nemec (3,5)    
Jendrisek (3)        

Einwechslungen:
72. Pavlovic für Ilicevic
88. B. Schulz für Mandjeck
88. Lakic für Nemec

Trainer:
Kurz

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Amedick (30., Rechtsschuss, Rodnei)
0:2
Jendrisek (78., Linksschuss, Mandjeck)
Gelbe Karten
Union:
Sahin
(4. Gelbe Karte)
,
Göhlert
(2.)
K'lautern:
Jendrisek
(3. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
23.11.2009 20:15 Uhr
Stadion:
Stadion An der Alten Försterei, Berlin
Zuschauer:
19000 (ausverkauft)
Schiedsrichter:
Wolfgang Stark (Ergolding)   Note 3
anfangs extrem aufmerksam, später mit kleinen Unsicherheiten. Bei den wenigen wichtigen Entscheidungen aber voll auf der Höhe.
Spieler des Spiels:
Rodnei
souverän in der Luft wie am Boden. Stand defensiv enorm sicher, leitete zudem den Führungstreffer ein.
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