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Energie Cottbus
1860 München
1.
15.
30.
45.




46.
60.
75.
90.













Energie Cottbus beendet Negativserie - Profidebüt für Stahl

Felhis Anhänglichkeit hat böse Konsequenzen

Energie Cottbus kam dank eine engagierten Leistung zu Hause gegen den TSV 1860 München zu einem Dreier und beendete damit die eigene Negativserie von zuletzt vier sieglosen Spielen in Folge. Allerdings war dafür ein Strafstoß vonnöten, da auch die Löwen mit viel Leidenschaft angetreten waren, an ihrer vierten Pleite in Folge war am Ende jedoch nicht zu rütteln.

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Cottbus' Bitroff im Duell mit Mlapa (oben).
Huckepack: Cottbus' Bitroff im Duell mit Mlapa (oben).
© picture-alliance Zoomansicht

Cottbus' Trainer Claus-Dieter Wollitz brachte nach dem 0:2 bei Arminia Bielefeld Fandrich an Stelle von Kweuke. Münchens Coach Ewald Lienen dagegen tauschte im Vergleich zur 1:0-Heimniederlage gegen den 1. FC Kaiserslautern dreimal: Hoffmann, Kaiser und Rösler mussten Felhi, Schwarz und Stahl weichen. Der 21-jährige Stahl feierte damit sein Profidebüt in Liga 2.

Die Lausitzer nahmen rasch das Heft des Handelns in die Hand. Vor allem über die linke Seite war Bitroff ein ständiger Unruheherd, so schoss er bereits nach drei Minuten drüber, ehe seine Flanke Jula aus bester Position nicht entscheidend verwerten konnte (12.). Die Sechziger hingegen waren in der Anfangsphase hauptsächlich damit beschäftigt, die Angriffswellen der Cottbuser abzuwehren, was ihnen auch weitestgehend gelang.

Der 12. Spieltag

Mit zunehmender Spieldauer fanden die Münchner jedoch besser in die Begegnung, ernsthaft gefährlich konnten sie zunächst aber nur nach Standards werden. Schwarz zirkelte einen Freistoß haarscharf über den Querbalken (19.). Dennoch blieb Energie tonangebend, zweifelsohne hatte der Bundesligaabsteiger mehr Ballbesitz und ein optisches Übergewicht, allerdings konnte er daraus kein Kapital schlagen.

Im Großen und Ganzen war es ein durchaus unterhaltsames Match, das vor allem von seiner Intensität lebte. Beide Mannschaften waren sichtlich motiviert und ließen ihr Herz auf dem Rasen. An Leidenschaft fehlte es demnach nicht, dafür umso mehr an Ideen und Kreativität. Erst in der Schlussphase der ersten Hälfte flackerte wieder ein wenig Gefahr auf. Doch Radu wurde in letzter Sekunde geblockt (36.), während auf der Gegenseite Mlapa (37.) und Holebas (41.) per Kopf zu unpräzise waren.

Quo vadis, Herr Lienen?

1860-Coach Ewald Lienen
Rätselraten: Der Einsatz stimmte beim Team von Ewald Lienen, die vierte Niederlage in Folge setzte es trotzdem.
© picture-alliance Zoomansicht

Nach der Pause ging's zunächst im gleichen Rhythmus weiter. Zahlreiche Zweikämpfe und einige Nickeligkeiten dominierten das Bild auf dem Feld. So war es dann auch ein Zweikampf, der zum ersten Tor führte: Felhi klammerte sich etwas zu fest an Jula im eigenen Strafraum, was folglich in einem Strafstoß mündete. Radu trat an und verwandelte souverän (62.). Die Löwen waren nun gefordert, ein echtes Aufbäumen war jedoch nicht zu erkennen. Zwar machten sie nun mehr nach vorne, gegen die nun tief stehenden Lausitzer fanden sie aber kein geeignetes Mittel.

Auf der Gegenseite setzten die Cottbuser über blitzschnelle Konter immer wieder Nadelstiche, doch Rivic (69.) und Radu (70.) kamen einen Tick zu spät, während Jula rechts vorbeizielte (76.). Bei den Gästen waren mittlerweile mit Kaiser und Cooper frische Offensivkräfte gekommen, Torchancen hatten aber die Cottbuser. Vor allem Jula hatte gleich zwei Mal die Gelegenheit, den Sack zuzumachen. Der Rumäne zog aber gegen Kiraly den Kürzeren (79.), ehe er das Leder nur eine Minute später weit über den Querbalken drosch. So blieb es dann auch bis zum Schluss spannend, doch den Löwen fehlte es am nötigen Biss, um die fahrlässige Chancenverwertung der Lausitzer zu bestrafen.

Nach der Länderspielpause spielt Energie Cottbus am Freitag (20.11.) in Düsseldorf, 1860 München tritt zeitgleich in Bielefeld an.

08.11.2009, 15:22
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Energie Cottbus
Aufstellung:
Tremmel (3,5) - 
Angelov (4,5)   
Brzenska (4)   
Mitreski (4)   
Bittroff (4)   
Burca (3,5)    
Kurth (3,5)   
Kruska (3) - 
Fandrich (3,5)   
Jula (3,5) , 
Radu (2,5)       

Einwechslungen:
63. Rivic für Fandrich
88. Kweuke für Radu
90. + 4 Straith für Kurth

Trainer:
Wollitz
1860 München
Aufstellung:
Kiraly (2,5) - 
Rukavina (4,5) , 
Felhi (4,5)   
Ghvinianidze (4) , 
Schwarz (4,5)   
D. Stahl (4)      
Ignjovski (4)   
Aigner (3,5)      
Mlapa (3,5) , 
Holebas (4) - 
Lauth (4,5)       

Einwechslungen:
72. Kaiser für Schwarz
74. Cooper für D. Stahl
82. C. Pappas für Aigner

Trainer:
Lienen

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Radu (62., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Jula)
Gelbe Karten
Cottbus:
Brzenska
(4. Gelbe Karte)
,
Mitreski
(1.)
,
Angelov
(5., gesperrt)
,
Bittroff
(3.)
TSV 1860:
D. Stahl
(1. Gelbe Karte)
,
Aigner
(2.)
,
Lauth
(1.)
,
Ignjovski
(3.)
,
Felhi
(3.)

Spielinfo

Anstoß:
08.11.2009 13:30 Uhr
Zuschauer:
10900
Schiedsrichter:
Patrick Ittrich (Hamburg)   Note 3,5
korrekte Elfmeterentscheidung. Sehr negativ allerdings sein allzu theatralisches Auftreten.
Spieler des Spiels:
Sergiu Marian Radu
nach seinem langen Formtief enorm fleißig, viel unterwegs und eiskalter Vollstrecker vom Elfmeterpunkt.
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