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TuS Koblenz
MSV Duisburg
1.
15.
30.
45.





46.
60.
75.
90.




Dritte Heimschlappe für die TuS - Torpremiere für Bruno Soares und Caiuby

Larsen stellt früh die Weichen

Nach einer blutleeren Vorstellung musste Koblenz verdient gegen Duisburg die Segel streichen. Im Spiel eins nach Peter Neururer zeigte der MSV die bessere Spielanlage sowie die klareren Aktionen und entschied die Partie frühzeitig mit drei Treffern vor der Pause.

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Müller (Koblenz, li.) gegen Larsen
Hoch das Bein: MSV-Torschütze Sören Larsen ist vor Christian Müller (Koblenz, li.) am Ball.
© picture-alliance Zoomansicht

Nach der 0:4-Pokalniederlage bei 1899 Hoffenheim musste der Koblenzer Coach Uwe Rapolder auf die verletzten Yelldell und Lense verzichten. Rickert ersetzte den Stammkeeper, Morack rückte aus dem Mittelfeld für Lense in die Innenverteidigung. Müller, Stieber und Njazi Kuqi kamen ins Team, Melinho und Krontiris nahmen auf der Bank Platz.

Duisburg trennte sich nach der 0:5-Klatsche im Pokal beim FC Augsburg von Trainer Peter Neururer. Interims-Coach Uwe Speidel veränderte das Gesicht der Startelf auf einer Position: Tiago spielte für Schlicke (Grippe) in der Innenverteidigung.

Die Anfangsphase gehörte Koblenz, das durch Shefki Kuqi und Stieber binnen einer Minute zu ersten Möglichkeiten kam (7.). Duisburgs erster konstruktiver Angriff brachte aber gleich die Führung: Caiuby steckte durch in den Stafraum zu Tiffert, dessen Querpass aus halbrechter Position Larsen in der Mitte aus sechs Metern vor Forkel einnetzte (9.).

Der Däne hatte auch die nächste gute Chance, knallte aber den Ball aus 13 Metern in die Wolken (13.). Pech für die TuS: Skeraj kugelte sich Sekunden vor dieser Aktion die Schulter aus und musste raus - Langen kam (16.).

Die Rapolder-Elf hatte sich vom Schock des frühen Rückstandes gut erholt und drängte in der Folge auf den Ausgleich. Mavrics Kopfball klärte Veigneau auf der Linie (18.), bei Stiebers Volleyschuss verhinderte eine Glanztat Starkes das 1:1 (23.). In ihrer bis dorthin besten Phase zeigte die TuS wenigstens zeitweise Leidenschaft, doch die Angriffswellen ebbten schnell wieder ab. Die "Zebras" machten sich vom Druck der Hausherren frei und setzten durch Caiuby (28.) und Ben-Hatira (30.) Nadelstiche.

Und gegen die sorglose Abwehr der Gastgeber legte der MSV nach: Ben-Hatira wagte gegen Forkel links im Sechzehner ein Tänzchen und flankte an den zweiten Pfosten. Dort setzte sich Bruno Soares im Luftduell gegen Langen durch und nickte aus vier Metern ins rechte Eck ein - erstes Zweitligaspiel, erstes Tor für den Brasilianer (34.).

Viel kam nicht mehr von den Rapolder-Schützlingen, denen es einfach an den Mitteln fehlte. Die "Zebras" mussten nicht besonders viel tun, um den Gegner vom eigenen Strafraum fernzuhalten. Eine dynamische Aktion von Ben-Hatira leitete in der Nachspielzeit des ersten Durchgangs Treffer Nummer drei ein: Mit einem Spurt überbrückte die HSV-Leihgabe große Teile des Mittelfelds und spielte nach links auf Larsen. Dessen Flanke köpfte Caiuby in der Mitte aus acht Metern freistehend ins rechte Eck (45.+1) - ebenfalls Tor-Premiere für den Brasilianer.

Der 11. Spieltag

Zwei Personalwechsel gab es bei den Gastgebern zur Pause: Everson und Krontiris ersetzten Müller und Njazi Kuqi, Skela rückte so weiter nach vorne. Duisburg nahm nun doch merklich den Fuß vom Gaspedal und tat nur das Notwendigste. Dies verschaffte dem Gegner ein optisches Übergewicht, das aber erst in der 61. Minute in einer Großchance durch Skela mündete, die der Albaner jedoch ungenutzt ließ. Wie auf der Gegenseite der für Caiuby eingewechselte Sahan, der frei vor Rickert am Keeper scheiterte (64.).

Immer wenn Duisburg gegen die bemühten, aber biederen Hausherren Tempo aufnahm, wurde es gefährlich: Ben-Hatira stand dicht vor dem 0:4 (73.), ebenso Larsen (75.).

In der Schlussphase passierte nur noch wenig. Larsen (84.) sowie Skela (85.) ließen hüben wie drüben je eine gute Gelegenheit ungenutzt. Während die "Zebras" im Spiel eins nach Peter Neururer eine ansprechende Leistung zeigten, muss sich Koblenz nach dürftiger Vorstellung gewaltig steigern, um aus dem Keller klettern zu können.

Koblenz reist am Freitag nach Paderborn, Duisburg emfängt am Sonntag Schlusslicht Ahlen.

01.11.2009, 15:22
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

TuS Koblenz
Aufstellung:
Rickert (3,5) - 
Forkel (4) , 
Mavric (5)   
Morack (5) , 
Skeraj   
Skela (4) , 
M. Hartmann (4,5) - 
C. Müller (4)   
Stieber (4,5) - 
S. Kuqi (4)    
N. Kuqi (5)   

Einwechslungen:
16. P. Langen (5) für Skeraj
46. Everson (4,5) für N. Kuqi
46. Krontiris (4) für C. Müller

Trainer:
Rapolder
MSV Duisburg
Aufstellung:
Starke (3) - 
Korzynietz (3,5) , 
Fahrenhorst (3) , 
Bruno Soares (2,5)    
Veigneau (3,5) - 
Tiago (3) , 
Bodzek (3) - 
Caiuby (3)          
Tiffert (2,5)    
Ben-Hatira (2)   
Larsen (2,5)    

Einwechslungen:
55. Sahan (3,5) für Caiuby
80. Ede für Ben-Hatira

Trainer:
Speidel

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Larsen (9., Rechtsschuss, Tiffert)
0:2
Bruno Soares (34., Kopfball, Ben-Hatira)
0:3
Caiuby (45. + 1, Kopfball, Larsen)
Gelbe Karten
Koblenz:
Mavric
(3. Gelbe Karte)
Duisburg:
Caiuby
(2. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
01.11.2009 13:30 Uhr
Zuschauer:
8149
Schiedsrichter:
Frank Willenborg (Osnabrück)   Note 2,5
etwas kleinlich in der Zweikampfbewertung, aber ohne spielentscheidende Fehler.
Spieler des Spiels:
Änis Ben-Hatira
quirlig, technisch beschlagen und stets anspielbar leitete er viele gefährliche Angriffe ein.
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