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FSV Frankfurt

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Hansa Rostock

 

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FSV Frankfurt
Hansa Rostock
1.
15.
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60.
75.
90.










Hansa Rostock bleibt auf fremdem Platz sieglos

Mokhtari zeigt gute Ansätze

In einer schwachen, weitgehend höhepunktarmen Zweitliga-Partie hat sich das bisherige Schlusslicht FSV Frankfurt mit einer disziplinierten Leistung gegen Bundesliga-Absteiger Hansa Rostock einen Punkt verdient. In der ersten Halbzeit war die Oral-Elf spielbestimmend, im zweiten Durchgang entwickelte sich, da auch Hansa nun offensiv aktiver wurde, ein offenes Spiel, an dessen Ende eine gerechte Punkteteilung stand.

FSV-Angreifer Bencik im Duell mit Hansa-Verteidiger Orestes
Umkämpftes Remis: FSV-Angreifer Bencik und Hansa-Verteidiger Orestes im Kampf um den Ball.
© picture-allianceZoomansicht

FSV-Teamchef Tomas Oral nahm nach der 1:3-Derbypleite bei Wehen Wiesbaden und dem Abrutschen auf den letzten Tabellenplatz fünf personelle Änderungen (!) vor: In der Abwehr kehrte Schumann für Hillebrand zurück in die Anfangself. Noll rückte dafür in der Viererkette auf links. Im Mittelfeld ersetzten Shapourzadeh auf rechts und Spilacek Mikolajczak und Kreuz. Youssef Mokhtari, nach dem vorvergangene Woche vollzogenen Transfer erstmals von Beginn an mit von der Partie, kam für Ulm und sollte hinter Solospitze Bencik, der für Cenci agierte, das Offensivspiel der Bornheimer ankurbeln.

Hansa-Coach Frank Pagelsdorf sah nach dem historischen 9:0-Kantersieg gegen die TuS Koblenz am vergangenen Sonntag keine Veranlassung, seine Startformation zu umzubauen.

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Beide Mannschaften fanden in der spärlich gefüllten Commerzbank-Arena nur sehr zögerlich in die Begegnung. Logische Konsequenz war, dass bis etwa zur 20. Minute klare Tormöglichkeiten und zwingende Aktionen im Spiel beider Teams fehlten. Der feldüberlegen und diszipliniert agierenden Oral-Elf gelang es zwar Sicherheit in das dann auch streckenweise flüssige Kombinationsspiel zu bringen. Dabei aber zeigten die Hessen keine Durchschlagskraft und nicht die nötige Effizienz beim finalen Pass. Hansa legte zunächst einmal Wert auf die Organisation der eigenen Defensive und fand in der Vorwärtsbewegung nicht statt.

Die erste Tormöglichkeit für die Gastgeber hatte in der 21. Minute dann Bencik, der nach Vorarbeit von Noll nur das Außennetz des Rostocker Gehäuses traf. In der Folge meldete sich dann auch der bis dahin lethargisch agierende Bundesliga-Absteiger zu Wort und kam durch den aufgerückten Lense nach Retov-Freistoß zu einer ersten Halbchance (25.).

In der 32. Minute gingen die Hessen in Punkto Torgelegenheiten wieder in Front: Ein fein gezirkelter Mokhtari-Freistoß aus 22 Metern halbrechter Position verfehlte das Gehäuse der Norddeutschen nur knapp. Während die Bornheimer auch in der Folgezeit ein optisches Übergewicht hatten und gefällig kombinierten, agierten die Rostocker bei vereinzelten Offensivbemühungen viel zu ungenau. Dennoch hatte die Pagelsdorf-Elf die letzte Möglichkeit eines wenig ansprechenden ersten Durchgangs: Nach Retov-Eckball kam Cetkovic zum Kopfball, der von Spilacek abgefälscht, gefährlich, aber durch Klandt reaktionsschnell mit einer Hand geklärt wurde (41.).

Gästetrainer Pagelsdorf muss in der Kabine die richtigen Worte gefunden haben. Sein Team kam vom Auftreten her wie verändert aus der Halbzeitpause. Konsequenterweise hatte das Team von der Ostsee Chancen im Sekundentakt: Erst parierte Klandt gegen Schindler, dann klärte Weißenfeldt vor dem einschussbereiten Kern, der kurz darauf noch einen Ball an das Frankfurter Außennetz setzte (49).

Hansa blieb nun dran, hatte die Partie in dieser Phase klar im Griff und eine weitere gute Gelegenheit durch den aufgerückten Innenverteidiger Orestes, dessen Schuss von Klitzpera geblockt wurde (56.). Doch die Oral-Schützlinge überstanden die Rostocker Drangphase unbeschadet und kamen durch Mehic nach traumhaftem Hacken-Zuspiel von Mokhtari (63.) und Bencik (65.) auch wieder selbst zu viel versprechenden Aktionen vor dem Rostocker Tor.

Im weiteren Verlauf beruhigte sich die offene Partie wieder und verflachte zunehmend. Einzig ein Fillinger-Schuss aus enorm spitzem Winkel wurde FSV-Keeper Klandt , selbst einmal für Hansa aktiv, gefährlich (77). Nach der Auswechslung des völlig ausgepumpten Mokhtaris (82.) versuchten nun kräftemäßig abbauende Hessen in der Schlussphase den Punktgewinn zu sichern, was gegen zu spät aufdrehende Rostocker verdientermaßen auch gelang.

Der FSV Frankfurt gastiert am kommenden Dienstag beim FC Augsburg. Am gleichen Tag empfängt Hansa Rostock die SpVgg Greuther Fürth in der heimischen DKB-Arena.

24.10.08
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

FSV Frankfurt
Aufstellung:
Klandt (3,5) - 
Weißenfeldt (3,5)   
Schumann (2,5) , 
Klitzpera (2,5) , 
Noll (4,5) - 
Barletta (3)   
Spilacek (3,5)   
Shapourzadeh (4) , 
Mehic (3,5) - 
Bencik (4,5)   
Mokhtari (2,5)   

Einwechslungen:
70. Hagner für Weißenfeldt
82. Theodoridis für Mokhtari
90. + 1 Cenci für Bencik

Trainer:
Oral
Hansa Rostock
Aufstellung:
Hahnel (3) - 
Langen (3,5) , 
Lense (3,5) , 
Orestes (2) , 
Oczipka (3,5) - 
Retov (3) , 
Fillinger (4) - 
Schindler (3)   
Bartels (4)   
E. Kern (5)   
Cetkovic (4,5)   

Einwechslungen:
65. Lechleiter für Cetkovic
70. Pearce für Bartels
83. Menga für E. Kern

Trainer:
Pagelsdorf

Tore & Karten

 
Torschützen
keine
Gelbe Karten
FSV Frankfurt:
Spilacek
(1. Gelbe Karte)
,
Barletta
(3.)
Rostock:
Schindler
(1. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
24.10.2008 18:00 Uhr
Stadion:
Commerzbank-Arena
Zuschauer:
5217
Schiedsrichter:
Frank Willenborg (Osnabrück)   Note 3,5
teilweise etwas zu kleinlich, insgesamt aber ohne Probleme.
Spieler des Spiels:
Orestes
stark in der Defensive, tauchte zudem bei Standardsituationen immer wieder gefährlich im FSV-Strafraum auf.
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