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VfL Osnabrück

 - 

Rot-Weiß Oberhausen

 

2:1 (1:1)

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VfL Osnabrück
Rot-Weiß Oberhausen
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.













Rot-Weiß Oberhausen wartet weiter auf ersten Auswärtspunkt

Braun beendet 21-jährige Durststrecke gegen RWO

Der VfL Osnabrück besiegte Aufsteiger Rot-Weiß Oberhausen knapp, aber verdient mit 2:1. Nach der Führung durch de Wit agierten die Niedersachsen nachlässig und ließen RWO wieder ins Spiel kommen. In der zweiten Halbzeit brachte Braun die Wollitz-Elf gegen engagiert kämpfende Rheinländer wieder in Front. In der Folge behielt der VfL die Spielkontrolle und kam somit zum ersten Sieg über RWO seit über 21 Jahren.

Marvin Braun und Marcel Schuon (VfL Osnabrück)
Jubelpose: Siegtorschütze Marvin Braun feiert mit Teamkollegen Schuon.
© dpaZoomansicht

VfL-Coach Claus-Dieter Wollitz nahm im Vergleich zur 2:4 Niederlage in Fürth eine Veränderung an seiner Startformation vor. Der brasilianische Neuzugang Anderson agierte statt Omodiagbe in der Innenverteidigung. Stammkeeper Wessels stand trotz einer im Training erlittenen Risswunde am Fuß im Kasten der Niedersachsen. RWO-Trainer Jürgen Luginger vertraute der gleichen Anfangself, die am vergangenen Spieltag im heimischen Niederrheinstadion einen 2:1 Sieg gegen Augsburg feiern konnte.

Die Gastgeber fanden in einer insgesammt flotten Anfangsphase gut in die Partie und setzten den Oberhausener Defensivverbund mit direktem Spiel und flüssiger Ballzirkulation unter Druck. Nahezu zwangsläufig hatte Braun eine erste gute Tormöglichkeit für die Wollitz-Elf, doch RWO-Keeper Semmler verkürzte den Winkel geschickt (5.). Aber auch die Gäste vom Niederrhein suchten, wenn sie das Mittelfeld schnell überbrückten, ihre Chance im Offensivspiel. Terranova sorgte nach elf Minuten für den Ausgleich an Torgelegenheiten: Der RWO-Kapitän scheiterte aber an Wessels, der reaktionsschnell abtauchte und den Schuss des RWO-Kapitäns parierte.

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Nach 15 Spielminuten verflachte die Partie zunehmend und verlor in der Folge an Tempo. Dennoch gab es weitere Möglichkeiten für die feldüberlegenen, aber in letzter Konsequenz zu ungenau agierenden Gastgeber durch Peitz (23.) und eine schöne Volley-Abnahme von Reichenberger (27.).

In der 31. Minute gingen die "Lila-Weißen" dann in Führung: De Wit schnippelte einen Freistoß mit rechts Richtung Fünfmeterraum. Der Ball strich an Freund und Feind vorbei und landet hinter Semmler in den Maschen des Gästetores. Doch die Luginger-Elf war durch die Führung der Niedersachsen nicht geschockt und verzeichnete durch einen herrlichen Kaya-Freistoß, der an die Latte des VfL-Gehäuses klatschte, einen echten Hochkaräter (33.). Osnabrück agierte in dieser Phase unkonzentriert und ging nicht entschieden genug auf den zweiten Treffer. Doch der aufgerückte Außenverteidiger Schlieter machte dem VfL im Bemühen das Spiel zu verwalten einen Strich durch die Rechnung und markierte in der 37. Minute nach maßgenauer Embers-Flanke den Ausgleich für RWO. Das Unentschieden nahm der Aufsteiger auch aufgrund einer bis zum Halbzeitpfiff gut organisierten und gestaffelten Defensive verdientermaßen mit in die Kabine.

Beide Teams gingen mit unverändertem Personal in den zweiten Durchgang. Bis zur 59. Spielminute boten sich den Zuschauern in der osnatel-Arena keine klare Aktionen und Tormöglichkeiten beider Mannschaften dar. Dann nahm die Partie wieder Fahrt auf: RWO-Keeper Semmler parierte gegen Braun (59.), und Terranova prüfte auf der Gegenseite Wessels (60.). Nachdem ein Kopfball des Ex-Auers Sykora nur um wenige Zentimeter am Pfosten des Oberhausener Gehäuses vorbeistrich (63.), brachte Braun die Gastgeber erneut in Führung. Sykora leitete mit dem Kopf weiter zu Braun, der vor Embers zur Stelle war und Semmler aus kurzer Distanz überwand (64.).

Anders als im ersten Durchgang ließ Osnabrück Oberhausen in der Folge mit einer konzentrierten, defensiv stabilen Spielweise nicht zur Entfaltung kommen. Dennoch bäumten sich die "Kleeblätter" noch einmal auf, kamen aber, da der VfL schnell wieder die Spielkontrolle übernahm, nicht mehr zum Ausgleich. Die Möglichkeit vorzeitig alles klar zu machen vergab Braun, der frei vor Semmler einen Querpass versuchte, einem RWO-Innenverteidiger aber in die Beine spielte (88.).

Osnabrück genießt am kommmenden Sonntag erneut Heimrecht. Der TSV 1860 München ist dann in der osnatel-Arena zu Gast. Oberhausen empfängt am gleichen Tag den 1.FC Kaiserslautern im heimischen Niederrheinstadion.

17.10.08
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

VfL Osnabrück
Aufstellung:
Wessels (2) - 
Schuon (3)   
Cichon (3,5)   
Anderson (3) , 
Schäfer (4) - 
Peitz (2,5) , 
Heidrich (3) - 
Braun (3,5)    
Sykora (3,5)   
De Wit (3)       
Reichenberger (3,5)   

Einwechslungen:
86. Surmann    für Reichenberger
90. + 3 Grieneisen für De Wit
90. + 4 Ehlers für Sykora

Trainer:
Wollitz
Rot-Weiß Oberhausen
Aufstellung:
Semmler (4) - 
Pappas (4) , 
Uster (3,5)   
Schlieter (4)    
Falkenberg (4)   
Kaya (4)   
Kruse (3) , 
Embers (3,5)   
Schüßler   
Kiskanc (4)   

Einwechslungen:
29. Landers (4) für Schüßler
74. D. Müller für Embers
80. Lüttmann für Falkenberg

Trainer:
Luginger

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
De Wit (31., direkter Freistoß, Rechtsschuss)
1:1
Schlieter (37., Kopfball, Embers)
2:1
Braun (64., Kopfball, Sykora)
Gelbe Karten
Osnabrück:
Cichon
(2. Gelbe Karte)
,
Schuon
(1.)
,
Surmann
(1.)
Oberhausen:
Uster
(2. Gelbe Karte)
,
Kaya
(2.)
,
Kiskanc
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
17.10.2008 18:00 Uhr
Stadion:
Osnatel-Arena
Zuschauer:
15050
Schiedsrichter:
Robert Hartmann (Wangen)   Note 2
sicher und unauffällig, hob sich die Gelben Karten für die hektische Schlussphase auf.
Spieler des Spiels:
Stefan Wessels
sicherer Rückhalt, hielt den VfL mit seinen Paraden auf Kurs.
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