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Hansa Rostock

Hansa Rostock

9
:
0

Halbzeitstand
3:0
TuS Koblenz

TuS Koblenz


HANSA ROSTOCK
TUS KOBLENZ
15.
30.
45.





60.
75.
90.













Rostock feiert höchsten jemals errungenen Erfolg im Profifußball

Hansa demütigt Koblenz

In einer einseitigen und nur von Hansa dominierten Begegnung ging die TuS Koblenz an der Ostsee baden und verlor mit sage und schreibe 9:0 gegen eine entfesselt aufspielende Pagelsdorf-Elf. Rostock feierte beim Scheibenschießen den höchsten im Profifußball errungenen Erfolg, Koblenz erlebt eine tiefe, historische Demütigung.

TuS-Angreifer Krontiris gegen Rostocks Doppeltorschützen Orestes.
Ungleiches Duell: TuS-Angreifer Krontiris gegen Rostocks Doppeltorschützen Orestes.
© dpaZoomansicht

Bei Hansa Rostock stellte Trainer Frank Pagelsdorf nach der 2:4-Pleite in Ingolstadt seine Mannschaft auf zwei Positionen um. Rathgeb fehlte verletzt (Adduktoren), Gledson war gesperrt (Gelb-Rot), es spielten dafür Orestes in der Viererkette und Fillinger im Mittelfeld. TuS-Coach Uwe Rapolder sah nach dem fulminanten 5:0-Kantersieg gegen Lautern keinen Grund seine Startelf zu verändern.

Hansa kam gegen die TuS motiviert auf das Spielfeld. Angetrieben von Mittelfeldmotor Retov, gegen Koblenz das erste Mal als Kapitän der Norddeutschen auf dem Rasen, ging es von Beginn an meist schnell und direkt in Richtung des gegnerischen Tores. Koblenz beschränkte sich auf konzentrierte Defensivarbeit, wirkte aber in der Offensive überfordert. Die Stürmer bewegten sich zu wenig, lange Bälle in die Spitze wurden vom Rostocker Abwehrverbund mühelos abgefangen.

Die Dominanz der Gastgeber mündete recht bald in gute Torchancen. Kern hatte die Führung früh auf dem Fuß, versagte aber im Eins-gegen-Eins mit TuS-Keeper Yelldell (14.). Der musste dann wenig später trotzdem das erste Mal hinter sich greifen. Nach einem Standard von Retov stieg Orestes am Fünfmeterraum hoch und legte die Kugel per Kopf gefühlvoll neben den rechten Pfosten (21.).

Ein katastrophaler Abwurf von Hahnel ermöglichte dann Koblenz die Chance auf den schnellen Ausgleich, aber Bajics Schuss strich um Zentimeter am Rostocker Gehäuse vorbei. Vorbei war es dann auch erstmal mit Koblenzer Angriffen, denn Hansa spielte weiterhin konsequent nur in eine Richtung, gewann zudem das Gros der Zweikämpfe. Wieder war es ein Freistoß, der dem zweiten Torjubel vorausging: Schindler jagte einen indirekten Standard aus 18 Metern sehenswert in den rechten Torwinkel (28.). Und damit nicht genug, Koblenz wurde nun regelgerecht auseinandergenommen. Kern leitete den dritten Treffer der Pagelsdorf-Elf selber ein, schickte Cetkovic steil in die Gefahrenzone. Schindler bekam dann dort den Ball, versetzte Yelldell mit einem Hackentrick und Kern jagte die Kugel aus wenigen Zentimetern über die Linie (32.).

Uwe Rapolder reagierte noch während der ersten Hälfte auf die desolate Vorstellung seiner Elf und wechselte früh aus. Krontiris musste für Kuqi weichen (24.), Mavric ging für Lomic vom Feld (36.). Und tatsächlich wirkte die TuS nun etwas wacher, begünstigt vor allem dadurch, dass Hansa mit der komfortablen Führung im Rücken bis zum Halbzeitpfiff nun einen Gang zurückschaltete. Hartmann hatte noch die Riesenchance, den Rückstand zu verkürzen, vergab aber mit einem schwachen Heber gegen Hahnel kläglich.

Oczipka (li.), Filliger und Orestes.
So schauen Sieger aus. Rostocks Oczipka (li.) und Filliger gratulieren Orestes nach einem Tor.
© dpa

Im zweiten Durchgang erlebte dann die Rapolder-Elf ihr Waterloo und ging gegen entfesselt aufspielende Rostocker, denen nun alles gelang, völlig unter. Nach wenigen Minuten Leerlauf legte Hansa wieder den Turbo ein und dann ging es Schlag auf Schlag. Wieder Orestes, wieder per Kopf leitete turbulente Minuten ein, traf durch die Hosenträger von Yelldell zum zweiten Mal in diesem Spiel (53.), dann sorgten Cetkovic und Schindler im Strafraum der TuS für mächtig Wirbel, Richter bugsierte den Ball dann angeschossen ins eigene Tor (63.). Die Krönung der Demütigung: Bartels 6:0. Der Rostocker erlief einen langen Ball von Schindler, lupfte mit dem Fuß über Yelldell und köpfte dann über einen Koblenzer hinweg ein (65.).

Das Debakel für die Gäste nahm zum Ende hin immer größere Konturen an. Kern (76.), Lense (81.) und in der Schlussminute Lechleiter verbesserten noch nach haarsträubenden Fehlern in der TuS-Hintermannschaft das eigene Torverhältnis und sorgten für einen historischen Erfolg ihrer Mannschaft, nämlich den höchsten jemals erzielten Sieg einer Rostocker Mannschaft im Profifußball.

Für Hansa geht es am nächsten Spieltag mit einem Auswärtsspiel beim FSV Frankfurt weiter. Koblenz empfängt am Sonntag den 1. FC Nürnberg.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hansa Rostock
Aufstellung:
Hahnel (3) - 
Langen (3,5) , 
Lense (3)        
Orestes (2)        
Oczipka (3,5) - 
Retov (1,5) , 
Fillinger (3,5)        
Ke. Schindler (1)    
Bartels (2,5)    
E. Kern (3,5)            

Einwechslungen:
74. Bülow für Fillinger
78. Lechleiter     für E. Kern
89. Lukimya für Lense

Trainer:
Pagelsdorf
TuS Koblenz
Aufstellung:
Yelldell (5,5) - 
D.-R. Cha (5,5) , 
Mavric (6)    
Richter (6) , 
Wiblishauser (6) - 
Bajic (6)    
Man. Hartmann (5,5) - 
Bender (5,5) , 
Djokaj (5,5)    
Krontiris    
Taylor (5,5)    

Einwechslungen:
24. N. Kuqi (6) für Krontiris
36. Lomic (5,5) für Mavric
62. Begeorgi für Taylor

Trainer:
Rapolder

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Orestes (21., Kopfball, Retov)
2:0
Ke. Schindler (28., indirekter Freistoß, Rechtsschuss)
3:0
E. Kern (32., Rechtsschuss, Ke. Schindler)
4:0
Orestes (52., Kopfball, Retov)
5:0
Richter (63., Eigentor, Linksschuss, Ke. Schindler)
6:0
Bartels (65., Kopfball, Ke. Schindler)
7:0
E. Kern (76., Linksschuss)
8:0
Lense (81., Rechtsschuss, Lechleiter)
9:0
Lechleiter (90., Linksschuss, Ke. Schindler)
Gelbe Karten
Rostock:
Fillinger
(1. Gelbe Karte)
Koblenz:
Djokaj
(1. Gelbe Karte)
,
Bajic
(3.)

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14
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Spielinfo

Anstoß:
19.10.2008 14:00 Uhr
Stadion:
DKB-Arena, Rostock
Zuschauer:
11500
Schiedsrichter:
Norbert Grudzinski (Hamburg)   Note 3
unauffällige und solide Leistung, einzig den Freistoß zum 2:0 hätte man nicht geben müssen.
Spieler des Spiels:
Kevin Schindler
ein Tor, vier Assists - spielte eine ganz starke Partie im rechten Mittelfeld.

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