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Alemannia Aachen

 - 

FC Augsburg

 

4:0 (3:0)

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Alemannia Aachen
FC Augsburg
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.








Augsburg muss weiter auf den ersten Auswärtssieg 2009 warten

Auer beendet das Kapitel Tivoli

In einer insgesamt einseitigen Partie setzte sich Alemannia Aachen souverän gegen den FC Augsburg mit 4:0 durch. Ein Doppelschlag unmittelbar vor der Pause brachte schon früh die Entscheidung, danach wurde bei den Aachner Fans nur noch gefeiert. Augsburg enttäuschte dagegen vor allem in der Offensive und war am Ende chancenlos.

Duell um den Ball: Der Augsburger Mölzl im Zweikampf mit Aachens Junglas (re.).
Duell um den Ball: Der Augsburger Mölzl im Zweikampf mit Aachens Junglas (re).
© picture allianceZoomansicht

Für einen siegreichen Abschied vom "alten" Tivoli stellte der Aachener Coach Jürgen Seeberger seine Startformation gegenüber dem 1:1 in München auf drei Positionen um. Olajengbesi, Özgen und Junglas begannen für Polenz (Platzwunde am rechten Auge), Florian Müller (Muskelfaserriss) und Holtby (5. Gelbe). Sein Augsburger Kollege Jos Luhukay schickte im Vergleich zum 1:1 gegen Wehen Kruse, Khizaneishvili, da Costa und Hain für Neuhaus (Bank), Lars Müller (Bank), Hdiouad (Adduktorenverletzung) und Szabics (Sehnenverletzung) von Beginn an auf den Rasen.

Vor ausverkauftem Haus begann die Partie mit einigen Minuten Verspätung, da die Alemannia ihre Abgänge aus dem aktuellen Kader verabschiedete. Dann entwickelte sich eine flotte Anfangsphase, in der beide Mannschaften ihre Chancen in der Offensive suchten. Die Gäste machten durch Werner den Anfang, doch der Fuggerstädter scheiterte entweder an Stuckmann (4.) oder setzte den Ball über das Aachener Gehäuse (5.).

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Die Torjäger in Bildern

Danach bekam Aachen das Spiel besser in den Griff und konnte sich in der Hälfte der Gäste festsetzen. Bei den Angriffsbemühungen wurde immer wieder Auer gesucht, doch vergab der Aachener Goalgetter aus kurzer Distanz (5.) und mit einem strammen 17-Meter-Schuss (9.). Besser machte es zwei Minuten später Matthias Lehmann: Junglas wurde auf halbrechts freigespielt und passte diagonal in den Strafraum auf Auer. Dieser ließ die Kugel geschickt zu Matthias Lehmann durch, so dass der scheidende Aachener Kapitän überlegt einschieben konnte.

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In der Folge blieben die Hausherren die optisch überlegene Mannschaft, doch stand die Augsburger Innenverteidigung um Möhrle sicher und unterband Aachner Möglichkeiten. Die Gäste versuchten ihr Glück mit schnellen Tempogegenstößen, bei denen viel über Werner lief. Doch weder Hain (17.) noch Thurk (22.) konnten die gefährlichen Flanken von links erfolgreich verwerten.

Die Partie verflachte nun und spielte sich zumeist im Mittelfeld ab, da Augsburg weiter den Fokus auf eine stabile Defensive legte und Aachen wenig einfiel. Einzig Auers Aufsetzer aus halbrechter Position (27.) wurde für das Augsburger Gehäuse gefährlich. Aus dem Nichts dann das zweite Aachener Tor: Achenbach brachte einen Freistoß von rechts in den Augsburger Strafraum. Am zweiten Pfosten stieg Szukala hoch und köpfte die Kugel in die Mitte, wo Casper auf Olajengbesi verlängerte und der Nigerianer das Leder humorlos unter die Latte knallte (41.).

Nun wurde es bitter für die Gäste, denn nur drei Minuten später schlug es wieder ein: Milchraum bediente im Strafraum Auer, der erst ein Luftloch schlug und im zweiten Versuch die Latte traf. Von dort kam das Leder zu Junglas, der die Kugel im leeren Tor unterbrachte (44.).

Zu Beginn der zweiten Hälfte stand die Alemannia tiefer und überließ den Gästen das Mittelfeld. Diese wussten mit dem sich bietenden Platz aber wenig anzufangen, so dass die Partie nun vor sich hin plätscherte. Mit der ersten guten Gelegenheit erhöhte die Alemannia: Achenbach brach über links durch und bediente den in der Mitte lauernden Auer, der sich im Duell gegen Möhrle durchsetzte und in Fallen einnetzte (56.).

Damit war die Partie endgültig entschieden, Augsburg war in der Offensive nicht durchschlagend und konnte kaum einmal für Gefahr sorgen. Aachen verwaltete ohne Probleme den sicheren Vorsprung. Das Spielgeschehen geriet nun zur Nebensache, die Fans feierten Kapitän Lehmann bei dessen Auswechslung (72.) sowie die Einwechslung von Torhüter Straub (79.). Beide machten ihr letztes Punktspiel für Aachen.

24.05.09
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Alemannia Aachen
Aufstellung:
Stuckmann (3)   
Casper (3,5) , 
Szukala (2) , 
Olajengbesi (2)    
Achenbach (3) - 
Junglas (3)       
M. Lehmann (2)       
Fiel (2,5) , 
Milchraum (4) - 
Özgen (3,5) , 
Auer (2)    

Einwechslungen:
66. Daun für Junglas
72. Lagerblom für M. Lehmann
79. S. Straub für Stuckmann

Trainer:
Seeberger
FC Augsburg
Aufstellung:
L. Kruse (4) - 
Hegeler (3) , 
Khizaneishvili (4,5) , 
Möhrle (3,5) , 
Mölzl (4)   
da Costa (4,5) , 
Sinkala (4) - 
Baier (4) , 
Werner (3)   
S. Hain (4)   
Thurk (5)

Einwechslungen:
64. Kläsener für S. Hain
72. Strauß für Werner
83. L. Müller für Mölzl


Trainer:
Luhukay

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
M. Lehmann (11., Rechtsschuss, Junglas)
2:0
Olajengbesi (41., Rechtsschuss, Casper)
3:0
Junglas (44., Linksschuss, Auer)
4:0
Auer (56., Linksschuss, Achenbach)

Spielinfo

Anstoß:
24.05.2009 14:00 Uhr
Stadion:
Tivoli (alt)
Zuschauer:
21800 (ausverkauft)
Schiedsrichter:
Holger Henschel (Braunschweig)   Note 2
hatte keine Probleme mit der Partie.
Spieler des Spiels:
Benjamin Auer
ein Tor, eine Vorlage und einer der drei Torschützenkönige.
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