Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?

SC Freiburg

 - 

1. FC Kaiserslautern

 

4:3 (2:1)

Seite versenden

SC Freiburg
1. FC Kaiserslautern
1.
15.
30.
45.





46.
60.
75.
90.













Freiburg hat das glücklichere Ende für sich

Spektakel zur Aufstiegsfeier

Für eine Partie, in der es für beide Teams eigentlich um nichts mehr ging, geriet der Saisonabschluss in der badenova-Arena zu einem Sieben-Tore-Spektakel mit nur wenig Leerlauf und einem munteren Schlagabtausch. Am Ende hatte der Aufsteiger das glücklichere Ende für sich und konnte als Sieger des Spiels die Zweitliga-Meisterschale entgegennehmen.

Durfte zum Abschied einen Elfmeter verwandeln: Daniel Schwaab.
Durfte zum Abschied einen Elfmeter verwandeln: Daniel Schwaab.
© picture-allianceZoomansicht

Bei Freiburg kehrte im Vergleich zum 0:1 in Oberhausen Pouplin wieder für Langer zwischen den Pfosten zurück. Zudem ließ Trainer Robin Dutt Butscher hinten links für Ollé Ollé sowie auf der rechten Seite Abdessadki für Bechmann auflaufen. Bechmann rückte neben Idrissou für Rodionov in die Spitze, zudem wurde Uzoma im Mittelfeld durch Schuster ersetzt. Auf Seiten der Lauterer brachte Interimstrainer Alois Schwartz gegenüber dem 3:5 gegen Duisburg in der Innenverteidigung Ouattara für Damjanovic. Außerdem spielte Fuchs von Beginn an, Sam wurde von der Spitze ins Mittelfeld nach hinten gezogen. Dafür mussten Dzaka und Bellinghausen weichen, den Platz in der Spitze neben Jendrisek nahm Hesse ein.

Die Lauterer erwischten den klar besseren Start und setzten ihren Gegner gehörig unter Druck. Und wurden belohnt: Nachdem Hesse bereits zwei gute Chancen für die Pfälzer hatte (5., 7.), war es Sam (11.), der den verdienten Führungstreffer für die Gäste erzielen konnte: Jendrisek versuchte es von der linken Strafraumkante, heraus kam ein Kunstschuss, der sich rechts oben unhaltbar für Pouplin ins Netz senkte.

Erst in der 19. Minute kam Freiburg gefährlich vor das Lauterer Tor, doch Idrissous Kopfball ging über das Tor. Doch die Chance schien den SC aufgeweckt zu haben, nun bewies die Dutt-Elf endlich, warum sie in dieser Saison so souverän den Aufstieg perfekt gemacht hatte. Nach einer aus einem Eckball resultierenden Chance von Butscher (22.) legte Bechmann mit einem cleveren Hackentrick für Jäger auf, der zu seinem siebten Saisontreffer vollendete.

- Anzeige -

Nun war der Bann endlich gebrochen, und Freiburg hatte das Spiel im Griff. Und ging sogar in Führung: Robles wusste sich gegen Bechmann nur mit einem Foul zu helfen, den fälligen Strafstoß bekam Schwaab zum Abschied geschenkt - und verwandelte unter Robles hindurch, der die Ecke geahnt hatte, zum 2:1 ins linke untere Eck (38.).

Nach der Pause konnten die Breisgauer zunächst den Schwung in die zweite Hälfte retten und suchten mit schnellem Spiel nach vorne ihre Chancen. Doch dann schien sich bei Temperaturen um die 30 Grad der temporeiche erste Durchgang zu rächen und beide Teams schalteten einen Gang zurück. Zudem schlichen sich einige Unkonzentriertheiten ein, so dass sich die Partie etwas zäh überwiegend im Mittelfeld abspielte.

Aus heiterem Himmel fiel dann der Lauterer Ausgleich: Die Freiburger Abwehr bekam den Ball nicht weg, und der eingewechselte Simpson legte das Leder für Sam zurecht. Der bedankte sich mit einem knallharten Schuss aus 19 Metern, der nicht unhaltbar für Pouplin in den Maschen landete.

Freiburg brauchte einige Minuten, um sich wieder zu sammeln und auf den erneuten Führungstreffer zu drängen. Doch auch die Pfälzer suchten ihre Chance, so dass das Spiel wieder ansehnlicher wurde. Und einen weiteren Treffer sah: Eine unglückliche Abwehraktion von Krmas landete beim zentral lauernden Demai, der überlegt, aber mit Wucht, den Ball ins rechte untere Eck zum erneuten Lauterer Führungstreffer schoss.

Doch wer gedacht hatte, dass es die Freiburger dabei bewenden ließen, der sah sich getäuscht: Idrissou bekam den Ball vom eingewechselten Flum zugespielt, zielte von halbrechts ins lange Eck - und traf zum erneuten Ausgleich (84.).

Erstmals durfte sich ein Zweitligameister über eine Siegerehrung mit Meisterschale freuen.
Erstmals durfte sich ein Zweitligameister über eine Siegerehrung mit Meisterschale freuen.
© picture-alliance

Damit nicht genug: In der 88. Minute verunglückte Dick eine Abwehraktion, mit dem Kopf spielte er in den Lauf von Idrissou, der sich diese Chance nicht entgehen ließ. So verabschiedeten sich die Breisgauer mit einem Heimsieg von ihrem Publikum und schritten abschließend zur Meisterehrung.

24.05.09
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SC Freiburg
Aufstellung:
Pouplin (3) - 
Schwaab (3)    
Krmas (2,5)   
Toprak (2)   
Butscher (3) - 
Banovic (3,5)   
Schuster (3) - 
Abdessadki (2,5) , 
Jäger (2,5)       
Bechmann (3)   
Idrissou (2,5)        

Einwechslungen:
46. Flum (3,5) für Banovic
64. Glockner für Jäger
76. Günes für Bechmann

Trainer:
Dutt
1. FC Kaiserslautern
Aufstellung:
Robles (3)   
Dick (3) , 
Ouattara (3,5) , 
Amedick (3) , 
Bugera (3) - 
Demai (2)    
Bilek (3,5) - 
Sam (2,5)       
Fuchs (3,5)   
K. Hesse (3,5)   
Jendrisek (2,5)    

Einwechslungen:
55. Simpson (3) für K. Hesse
72. Paljic für Fuchs
77. Akcam für Sam

Trainer:
Schwartz

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Jendrisek (11., Linksschuss, Sam)
1:1
Jäger (26., Rechtsschuss, Bechmann)
2:1
Schwaab (38., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Bechmann)
2:2
Sam (65., Linksschuss, Simpson)
2:3
Demai (75., Rechtsschuss)
3:3
Idrissou (84., Rechtsschuss, Flum)
4:3
Idrissou (89., Linksschuss)
Gelbe Karten
Freiburg:
Krmas
(4. Gelbe Karte)
,
Toprak
(4.)
K'lautern:
Robles
(1. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
24.05.2009 14:00 Uhr
Stadion:
Badenova-Stadion
Zuschauer:
24000 (ausverkauft)
Schiedsrichter:
Tobias Welz (Wiesbaden)   Note 2
sicherer Entscheider in einem Spiel ohne Brisanz.
Spieler des Spiels:
Ömer Toprak
fehlerlos in der Defensive, mit gutem Auge und Aufbauspiel.
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

- Anzeige -