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SpVgg Greuther Fürth

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1. FSV Mainz 05

 

0:2 (0:0)

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SpVgg Greuther Fürth
1. FSV Mainz 05
1.
15.
30.
45.


46.
60.
75.
90.











Mainz mit einem Bein in der ersten Liga

Feulner beendet den Fürther Fluch

In einer hektischen Partie mit zahlreichen strittigen Entscheidungen hatte Mainz letztlich die Nase vorn und wahrte seine Aufstiegsambitionen. Die Rheinhessen bestimmten über weite Strecken die zweite Hälfte und gingen in ihrer Druckphase in Führung. Als Biliskov zu unrecht vom Platz flog, geriet die Andersen-Elf endgültig auf die Siegerstraße. Für die Kleeblätter ist der Traum von der Bundesliga endgültig zerplatzt.

Reisinger gegen Svensson
Unter Druck: Der Mainzer Bo Svensson klärt vor Stefan Reisinger, dessen Treffer nicht anerkannt wurde.
© picture allianceZoomansicht

Greuther Fürth musste im Vergleich zum 0:0 in Freiburg auf den angeschlagenen Mauersberger (Bank) und Takyi (muskuläre Probleme) verzichten, zudem ließ Trainer Benno Möhlmann Kotuljac draußen. Karaslavov, Schröck und Allagui spielten von Beginn an. Bei Mainz 05 nur eine Änderung nach dem 2:1 gegen Frankfurt: Bungert fühlte sich nicht hundertprozentig fit und verzichtete freiwillig auf seinen Einsatz. So spielte Svensson in der Innenverteidigung der Rheinhessen.

Die vergangenen sieben Ligaspiele gegen Mainz hatten die Fürther allesamt gewonnen, und die Kleeblätter begannen auch bei diesem Aufstiegsduell engagiert und aggressiv. Doch auch die Mainzer versteckten sich nicht, so dass die Zuschauer im Ronhof eine abwechslungsreiche Anfangsphase zu sehen bekamen - die auch noch jede Menge Diskussionsbedarf lieferte. Im Mittelpunkt: Referee Knut Kircher. Feulner kam gegen Rahn im Strafraum zu Fall, den Kontakt wertete er aber nicht als elfmeterreif (10.). Eine Fehlentscheidung. Kurz darauf stand Kircher erneut im Blickpunkt. Reisinger köpfte den Ball nach Haas-Flanke auf das Tor. Wache parierte auf der Linie, ob der Ball schon mit vollem Umfang dahinter war, war schwer ersichtlich. Als Allagui im Nachsetzen abstaubte, entschied der Unparteiische zurecht auf Abseits.

In der 22. Minute dann die erste "Hundertprozentige" für Mainz: Pekovic hämmerte einen Freistoß aus 30 Metern auf das Tor, Loboué ließ das Leder nach vorne abprallen, hielt dann aber glänzend gegen den nachsetzenden Hoogland. Bancé köpfte schließlich über das Tor. Zwei Minuten später war die Zeit der unfreiwilligen Wechsel angebrochen. Sowohl Reisinger als auch Noveski mussten verletzungsbedingt den Platz verlassen, Kotuljac und Bungert kamen in die Partie.

Bis zur Pause überboten sich beide Mannschaften im Auslassen von Großchancen. Allagui schlug aus aussichtsreicher Position über den Ball (32.), in der 43. Minute traf der Angreifer der Fürther allein vor Wache nur den Pfosten. Auf der anderen Seite scheiterte Bancé allein vor dem Tor an Loboué, aus kürzester Distanz schoss Baljak beim Nachschuss über das Tor (33.). Trotz der unsicheren Abwehrreihen auf beiden Seiten ging es somit torlos in die Kabinen.

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Feulner dreht auf, Biliskov fliegt

Die zweite Hälfte verlief einseitiger. Auch wenn Allagui mit einem Flachschuss, den Wache locker parierte, nach wenigen Sekunden die erste Chance hatte, gaben nun die Rheinhessen den Ton an. Fürth wirkte in der Defensive zunehmend anfällig - und wurde in der 61. Minute schließlich bestraft. Karhan tunnelte Rahn auf der rechten Seite, sein Querpass brachte Feulner ins Spiel. Der Mainzer nahm das Leder in aller Ruhe an und traf aus 14 Metern mit rechts ins lange Eck. Sichtlich geschockt waren die Franken von dem Gegentreffer, es lief nicht mehr viel zusammen bei der Möhlmann-Elf. Bis zur 77. Minute: Allagui kam in günstiger Schussposition ans Leder, entschied sich aber für einen Pass auf den im Abseits stehenden Ilicevic.

Feulner
Abschied mit Aufstieg? Der zukünftige Dortmunder Markus Feulner (li., mit Aristide Bancé) brachte Mainz auf Kurs Richtung Oberhaus.
© picture alliance

Zehn Minuten vor Schluss fiel die Vorentscheidung im Ronhof. Nach einem Gerangel zwischen Biliskov und Bungert ging der Mainzer theatralisch zu Boden, es kam anschließend zur Rudelbildung. Während Bungert den Gelben Karton sah, wurde Biliskov für das harmlose Vergehen mit Rot vom Platz geschickt. In Unterzahl vermochten es die Fürther nicht mehr, der Partie noch eine Wende zu geben. Und nach einem Konter kurz vor Schluss war die Partie endgültig gelaufen. Feulner legte im Strafraum ab auf den eingewechselten Soto, der aus 15 Metern mit links ins lange Eck traf.

Fürth gastiert am letzten Spieltag am Sonntag in Ahlen. Mainz empfängt zeitgleich Oberhausen und kann mit einem Punktgewinn den Aufstieg perfekt machen, da Nürnberg in Rostock nicht über ein 0:0 hinauskam.

17.05.09
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SpVgg Greuther Fürth
Aufstellung:
Loboué (2) - 
Felgenhauer (3,5) , 
Biliskov (2,5)   
Karaslavov (3) , 
C. Rahn (5) - 
Burkhardt (4) - 
Nehrig (3)   
Haas (4)   
Schröck (3)   
Reisinger   

Einwechslungen:
24. Kotuljac (5) für Reisinger
66. Sararer für Schröck
73. Ilicevic für Nehrig

Trainer:
Möhlmann
1. FSV Mainz 05
Aufstellung:
Wache (3) - 
Hoogland (2) , 
Svensson (3) , 
Noveski   
F. Heller (3) - 
Feulner (2)    
Pekovic (3,5) - 
Karhan (3) , 
Amri (3,5)   
Bancé (3)   
Baljak (4)

Einwechslungen:
25. Bungert (3)    für Noveski
75. Neustädter    für Bancé
79. Soto     für Amri

Trainer:
Andersen

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Feulner (61., Rechtsschuss, Karhan)
0:2
Soto (89., Linksschuss, Feulner)
Rote Karten
Gr. Fürth:
Biliskov
(80., Tätlichkeit, Bungert)
Mainz:
-
Gelbe Karten
Gr. Fürth:
Haas
(6. Gelbe Karte)
Mainz:
Bungert
(3. Gelbe Karte)
,
Neustädter
(2.)

Spielinfo

Anstoß:
17.05.2009 14:00 Uhr
Stadion:
Playmobil-Stadion
Zuschauer:
13300
Schiedsrichter:
Knut Kircher (Rottenburg)   Note 4
hätte in der 10. Minute nach Foul von Rahn an Feulner Elfmeter pfeifen müssen, strittig die Entscheidung, bei Reisingers Kopfball nicht auf Tor zu entscheiden (13.). Allagui den Treffer im Nachschuss wegen Abseits zu verwehren, war korrekt, Rot gegen Biliskov jedoch überzogen.
Spieler des Spiels:
Markus Feulner
Schütze des vorentscheidenden 1:0, legte das 2:0 vor und war ständig in Bewegung.
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