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1. FC Kaiserslautern

1. FC Kaiserslautern

3
:
5

Halbzeitstand
0:3
MSV Duisburg

MSV Duisburg


1. FC KAISERSLAUTERN
MSV DUISBURG
15.
30.
45.








60.
75.
90.

















Jendrisek scheitert aus elf Metern

Ede beendet die Zitterpartie

Der 1. FC Kaiserslautern muss den letzten Hoffnungen auf einen möglichen Aufstiegsrang entsagen und verliert nach spektakulären 90 Minuten vor eigenem Publikum gegen den MSV Duisburg mit 3:5. Die Gäste führten bereits klar mit vier Toren Vorsprung, ehe Lautern eine späte Aufholjagd startete, die jedoch keinen glücklichen Ausgang fand.

Lauterns Sam (li.) gegen Duisburgs Schlicke
Alles im Griff: Duisburgs Abwehrchef Schlicke kommt rechtzeitig, um Sam bei der Ballannahme zu stören.
© picture-allianceZoomansicht

Kaiserslauterns Interims-Coach Alois Schwartz setzte nach dem herben Dämpfer beim 0:1 in Aachen auf zwei neue Akteure in der Startelf der Pfälzer. Damjanovic und Dzaka begannen für Fa. Müller und Simpson.

Peter Neururer, Duisburgs Trainer, formierte seine Mannschaft nach dem Derby-Remis, dem 1:1 gegen Oberhausen, auf gleich vier Positionen neu. Brzenska (5. Gelbe) und Veigneau (Rücken) fehlten verletzt, Heller und Sahan rutschten auf die Bank. Tiago, Caceres, Ben Hatira und Stürmer Kouemaha komplettierten die Anfangsformation der "Zebras".

Ein erster schön vorgetragener Angriff genügte dem MSV zur Führung auf dem Betzenberg. Bodzek behauptete am linken Strafraumeck das Spielgerät und gab überlegt zu Tiffert weiter, der aus 20 Metern die Kugel präzise im rechten Toreck flach unterbrachte (5.).

Es war der erste herbe Rückschlag für die noch leicht flackernden Lauterer Aufstiegshoffnungen. Die Pfälzer fassten Mut und suchten in einer schwungvollen Anfangsphase den schnellen Ausgleich. Doch Amedick (10.) und Jendrisek (13.) rutschen nur knapp an scharf geschlagenen Flanken vorbei. Auch die "Zebras" blieben dran. Wagner zeigte sich jedoch zu uneigennützig, spielte den im Abseits stehenden Kouemaha an, anstatt selber den Abschluss zu suchen.

Effektiver präsentierte sich der U-21-Nationalspieler dann nach einer ersten Ecke für die Gäste. Tiffert legte diesmal vor und Wagner köpfte aus wenigen Metern ein (25.). Damit nicht genug: Lautern zeigte sich nun völlig indisponiert, die Neururer-Elf setzte sofort nach. Wieder traf Wagner - diesmal wunderbar anzusehen per Schlenzer (28.).

Alois Schwartz hatte früh genug gesehen und griff weit vor dem Halbzeitpfiff korrigierend ein. Für Kapitän Bellinghausen - bei seinem letzten Auftritt für die "Roten Teufel" - und Dzaka war die Partie früh vorbei, es kamen Hesse und Fuchs neu in die Partie (32.). Nur - es half bis zur Pause nicht mehr. Außer einem Schuss von Hesse, den Starke entzauberte (40.), wollte den Gastgebern nichts mehr gelingen.

Durchgang zwei begann mit einem erneuten Paukenschlag. Tiffert schoss einen Freistoß scharf und genau in den Strafraum der Gastgeber, die sich wieder bei einer Standardsituation überfordert zeigten. Nutznießer war diesmal Kouemaha, der sich mit einem schönen Kopfball in die Schützenliste eintrug (53.).

Während die ersten Heimfans bereits das Stadion verließen, sprach Referee Peter Sippel dem FCK die Chance zum vermeintlichen Ehrentreffer zu - Schlicke war da Hesse im Strafraum in die Quere gekommen. Doch Jendrisek scheiterte mit einem Schuss in die rechte Ecke an "Zebras"-Keeper Starke (59.). Und Starke zeigte sich nur wenige Sekunden später bei einem Freistoß von Sam erneut auf Augenhöhe (60.), war aber anschließend bei einem erneuten Versuch des Slowaken Jendrisek das erste Mal machtlos, musste die Kugel zum 1:4 passieren lassen (66.).

Lauterns Dzaka kommt an Duisburgs Bodzek nicht vorbei.
Anfangs ohne Chance: Lauterns Dzaka kommt an Duisburgs Bodzek nicht vorbei.
© picture-allianceZoomansicht

Es war das Startsignal für eine spektakuläre Aufholjagd der Gastgeber. Fuchs verkürzte schnell auf 2:4 (70.) und Sam schaffte per Strafstoß - diesmal hatte Tiago Demai unfair angegangen - den nie für möglich gehaltenen Anschlusstreffer (77.).

Es wurde noch einmal spannend. Erst kurz vor dem Abpfiff beendete der MSV alle Diskussionen um den Ausgang der Partie. Die eingewechselten Adler und Ede schafften im Zusammenspiel den fünften Duisburger Torerfolg und ließen die Meidericher endgültig jubeln. Dank einer Leistungssteigerung im zweiten Durchgang verhinderten die Lauterer zwar eine Blamage, das Scheitern im Aufstiegsrennen konnten die Pfälzer aber nicht verhindern.

Kaiserslautern ist nun am letzten Spieltag am Sonntag beim Spitzenreiter Freiburg zu Gast. Duisburg empfängt zeitgleich Osnabrück, das noch den Sprung weg vom Relegationsplatz schaffen möchte.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Kaiserslautern
Aufstellung:
Robles (3,5) - 
Dick (5) , 
Amedick (5) , 
Damjanovic (5)    
Bugera (4,5) - 
Bilek (5)    
Demai (4)    
Dzaka (5)    
Bellinghausen (4,5)    
Jendrisek (3)    
Sam (3,5)    

Einwechslungen:
32. K. Hesse (4) für Bellinghausen
32. Fuchs (3,5)         für Dzaka
86. Paljic für Bilek

Trainer:
Schwartz
MSV Duisburg
Aufstellung:
Starke (2,5)    
Korzynietz (5) , 
Tiago (4,5) , 
Schlicke (3) , 
P. Caceres (4)    
Makiadi (4)        
Bodzek (3,5)    
Tiffert (2)        
Ben-Hatira (3)    
Kouemaha (3)        
Wagner (2)        

Einwechslungen:
56. Ede (3,5)     für Makiadi
68. Adler für Ben-Hatira
80. Tararache für Kouemaha

Trainer:
Neururer

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Tiffert (5., Rechtsschuss, Bodzek)
0:2
Wagner (25., Kopfball, Tiffert)
0:3
Wagner (28., Rechtsschuss, Ben-Hatira)
0:4
Kouemaha (54., Kopfball, Tiffert)
1:4
Jendrisek (66., Linksschuss, Sam)
2:4
Fuchs (70., Linksschuss, Jendrisek)
3:4
Sam (77., Foulelfmeter, Linksschuss, Demai)
3:5
Ede (87., Rechtsschuss, Adler)
Gelbe Karten
K'lautern:
Demai
(8. Gelbe Karte)
,
Damjanovic
(5., gesperrt)
,
Fuchs
(3.)
Duisburg:
Makiadi
(4. Gelbe Karte)
,
Tiffert
(5., gesperrt)
,
Bodzek
(7.)
,
Starke
(1.)
,
P. Caceres
(2.)

Besondere Vorkommnisse
Starke hält Handelfmeter von Jendrisek (58.)

Spielinfo

Anstoß:
17.05.2009 14:00 Uhr
Stadion:
Fritz-Walter-Stadion, Kaiserslautern
Zuschauer:
43679
Schiedsrichter:
Peter Sippel (München)   Note 4
wirkte manchmal überfordert, erkannte beim ersten Elfmeter das Handspiel, der zweite war diskussionswürdig.
Spieler des Spiels:
Sandro Wagner
sein Doppelpack innerhalb von vier Minuten sorgte für die frühe Vorentscheidung.

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