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1860 München

 - 

VfL Osnabrück

 

1:1 (0:1)

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1860 München
VfL Osnabrück
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.









Lauth trifft zum elften Mal

Die Löwen mit zwei Gesichtern

Die Zuschauer sahen zwei unterschiedliche Hälften. Die Löwen verschliefen den ersten Durchgang vollkommen und Osnabrück bestimmte das Spiel nach Belieben. Doch nach der Pause drückten die Hausherren und verdienten sich den Ausgleich.

Johnson gegen Thomik
Kampf in der Arena: Löwe Johnson stoppt Thomik.
© picture-alliance

Sechzig-Coach Uwe Wolf musste nach dem 0:1 in Fürth auf Rukavina verzichten, der gelb-gesperrt fehlte. Für ihn spielte Ledgerwood. Außerdem ersetzte Sven Bender seinen Bruder Lars im Mittelfeld. Zwei Änderungen gab es nach dem 0:0 in Oberhausen auch beim VfL: Trainer Claus-Dieter Wollitz brachte Frommer für den angeschlagenen Reichenberger im Angriff. Heidrich rückte für den gelbrot-gesperrten Grieneisen in die Startelf.

Der VfL übernahm sofort die Initiative. Die Gäste spielten mutig nach vorne und hatten die ersten Chancen. Das Engagement der Osnabrücker wurde schon nach einer Viertelstunde mit der Führung belohnt. Braun spielte Heidrich wunderbar frei - die 60-Abwehr verpennte die Situation völlig - und der 31-Jährige ließ Hofmann keine Abwehrmöglichkeit.

Nach gut einer halben Stunde sahen die Zuschauer in der Arena eine kuriose Situation: Erst lud Schäffler Surmann zum Torschuss ein, den Hofmann allerdings locker abfing. Der Keeper leitete einen schnellen Gegenstoß ein, Lauth lief alleine auf Berbig zu, umspielte den Keeper, verstolperte aber die Kugel.

Viel mehr gab es von den Sechzigern im ersten Durchgang nicht zu sehen. Der VfL Osnabrück dominierte die erste Hälfte mit einer engagierten Vorstellung gegen lethargisch wirkende Löwen. Die Gäste waren den Münchnern nicht nur kämpferisch, sondern auch spielerisch überlegen.

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In der Kabine hat Trainer Wolf wohl die richtigen Worte gefunden. Die Münchner spielten plötzlich schwungvoll nach vorne und agierten wesentlich zweikampfstärker im Mittelfeld. Lauth, der in der ersten Hälfte eine gute Möglichkeit noch leichtfertig vergeben hatte, traf mit seinem elften Saisontreffer zum Ausgleich (57.). Johnson hatte die Kugel in die Mitte gebracht, wo der Goalgetter den Ball im Fallen unhaltbar für Berbig im Netz versenkte.

Die Wolf-Schützlinge hatten auch in der Folge mehr vom Spiel, doch auch der VfL blieb bei seinen Angriffen gefährlich. Die größte Chance, das Spiel zu entscheiden hatte erneut Heidrich. Nach Flanke des kurz vorher eingewechselten Reichenberger nagelte der Torschütze die Kugel aus kurzer Distanz an die Latte (80.). So blieb es bei dem Remis: Einem Punktgewinn des VfL, der im Abstiegskampf aber nicht wesentlich weiterhilft.

1860 muss am Ostersonntag in Koblenz antreten, der VfL erwartet ebenfalls sonntags zuhause den 1. FC Kaiserslautern.

05.04.09
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1860 München
Aufstellung:
M. Hofmann (3) - 
Ledgerwood (3,5) , 
Thorandt (2,5)    
T. Hoffmann (3,5) , 
Schick (4) - 
S. Bender (4,5)    
Aigner (4)    
F. Johnson (3) - 
Rösler (5)    
Lauth (2,5)    
Schäffler (5)    

Einwechslungen:
46. Holebas (4) für Rösler
77. Pourie für Schäffler

Trainer:
Wolf
VfL Osnabrück
Aufstellung:
Berbig (3,5) - 
Thomik (3,5) , 
Engel (3,5) , 
Cichon (3,5) , 
A. Schäfer (4) - 
Peitz (3)        
Heidrich (3)    
De Wit (4) , 
Surmann (4)    
Braun (3) , 
Frommer (4,5)    

Einwechslungen:
68. Sykora für Peitz
68. Schuon für Surmann
78. Reichenberger für Frommer

Trainer:
Wollitz

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Heidrich (15., Linksschuss, Braun)
1:1
Lauth (57., Rechtsschuss, F. Johnson)
Gelbe Karten
TSV 1860:
S. Bender
(7. Gelbe Karte)
,
Thorandt
(7.)
,
Aigner
(3.)
Osnabrück:
Peitz
(6. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
05.04.2009 14:00 Uhr
Stadion:
Allianz-Arena, München
Zuschauer:
35800
Schiedsrichter:
Marco Fritz (Korb)   Note 2
überzeugender Auftritt in einer leicht zu leitenden Partie.
Spieler des Spiels:
Benjamin Lauth
rettete mit einem klasse Abschluss den Punkt, stets gefährlich, sehr einsatzfreudig.
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