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FSV Frankfurt

 - 

SV Wehen Wiesbaden

 

2:1 (1:0)

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FSV Frankfurt
SV Wehen Wiesbaden
1.
15.
30.
45.

46.
60.
75.
90.










Frankfurt gewinnt zum 100. Mal - Achte Niederlage in Folge für SVWW

Mokhtari legt auf Mokhtari auf

In einem über weite Strecken mäßigen Spiel setzte sich der FSV Frankfurt mit 2:1 gegen den SV Wehen Wiesbaden durch und machte damit einen großen Schritt in Richtung Nichtabstieg. Wehen Wiesbaden bemühte sich lange Zeit, war jedoch nicht zwingend genug und kassierte am Ende die achte Niederlage in Folge. Für die Mainstädter war es der 100. Sieg in der eigenen Zweitligahistorie.

Frankfurts Cenci (vorne) schirmt das Spielgerät vor Barg ab.
Mein Ball: Frankfurts Cenci (vorne) schirmt das Spielgerät vor Barg ab.
© picture-allianceZoomansicht

Frankfurts Trainer Tomas Oral musste nach dem 1:1 bei 1860 München auf den gelbgesperrten Mehic und den verletzten Bliznyuk verzichten. Sie wurden durch Spilacek und Junior Ross ersetzt. Auf der anderen Seite tauschte Wehen Wiesbadens Coach Wolfgang Frank im Vergleich zum 0:2 gegen Mainz einmal: Kokot vertrat Schwarz, der wegen eines Magen-Darm-Infekts passen musste.

Das Hessen-Derby begann mit forschen Gästen, die gleich den Vorwärtsgang einlegten und über schnelles Flügelspiel zum Erfolg kommen wollten. Frankfurt dagegen agierte aus einer defensiven Grundstellung heraus und lauerte auf Konter. Und nach acht Minuten kamen die Mainstädter auch zur ersten Halbchance, die Kreuz jedoch nicht verwerten konnte.

Beide Mannschaften leisteten sich aber zu viele Fehler, was letztlich dazu führte, dass ein flüssiges Spiel kaum zu Stande kam. Nach einer Viertelstunde wurde dann einer dieser Fehler bitter bestraft. Bei einer Ecke von rechts kam der Ball zu Youssef Mokhtari, der ihn zu seinem Bruder Oualid spitzelte. Dieser nutzte einen Stellungsfehler von Hübner aus und verwandelte vom rechten Fünfer-Eck souverän ins lange Eck.

Wehen Wiesbaden zeigte sich von dem Rückschlag aber nicht geschockt und drängte nun auf den Ausgleich, konnte die seltenen Möglichkeiten jedoch nicht nutzen. Kokot scheiterte an FSV-Schlussmann Klandt (20.), König und Panadetiguiri waren dagegen zu unpräzise (22., 26.). Frankfurt indes investierte wenig in den Angriff, dafür standen die Oral-Schützlinge hinten ziemlich sicher und ließen bis zum Ende der ersten Hälfte nichts mehr anbrennen.

Frankfurts Weißenfeldt (re.) bedrängt Orahovac.
Dicht am Mann: Frankfurts Weißenfeldt (re.) bedrängt Orahovac.
© picture-alliance

Nach der Pause ging es dann ohne Youssef Mokhtari weiter. Der Deutsch-Marokkaner war mit einer Magen-Darm-Verstimmung ins Spiel gegangen und wurde nun durch Theodoridis ersetzt. Am Geschehen auf dem Feld änderte sich zunächst jedoch nichts. Wehen Wiesbaden blieb bemüht, agierte aber zu verkrampft. Frankfurt igelte sich ein und lauerte auf Konter.

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Wehen Wiesbadens Trainer Wolfgang Frank reagierte und brachte mit Schmidt für Hollmann einen weiteren Stürmer. Doch auch der Ex-Leverkusener konnte zunächst keine frischen Akzente setzen. Auf beiden Seiten reihten sich technische Fehler aneinander, so dass gelungene Angriffsaktionen lange Zeit nicht zu sehen waren.

Erst in der 59. Minute sorgte Oualid Mokhtari für Gefahr. Auf der rechten Seite vernaschte er mit einem Kabinettstückchen zwei Mann und passte dann zu Cenci. Dessen Schuss aus neun Metern knallte jedoch an die Latte und trudelte dann die Torlinie entlang. Oualid Mokhtari eilte herbei und drückte das Leder in die Maschen. Aber er befand sich beim Schuss des Italieners im Abseits, so dass der Treffer nicht zählte. Neun Minuten später wurde es dann auf der Gegenseite brenzlig: Unter Bedrängnis köpfte Schmidt aus kurzer Distanz nur knapp über das Tor.

Die besseren Möglichkeiten hatten aber weiterhin die Platzherren. Doch sowohl Theodoridis' Bogenlampe als auch Nolls Kopfball gingen daneben (71., 74.). Nach 81 Minuten machte es Junior Ross dann besser: Bei einem Konter war der Peruaner zur Stelle und besorgte das vielumjubelte 2:0.

Zwei Minuten später vernachlässigte Junior Ross aber seine Defensivaufgaben, was gleich bestraft wurde: Bei einer Hereingabe von der linken Seite segelte das Spielgerät an den zweiten Pfosten, wo Ziemer freie Schussbahn hatte. Der Einwechselspieler bedankte sich und verkürzte mit einem strammen Schuss ins lange Eck. Beim SV Wehen Wiesbaden keimte neue Hoffnung auf, und die Gäste bekam durch Schmidt die Ausgleichschance. Der zuvor Eingewechselte köpfte aber knapp links vorbei, so dass der Tabellenletzte die achte Niederlage im achten Spiel einstecken musste.

Beide Mannschaften sind erst wieder am Sonntag, den 05. April gefordert. Frankfurt reist dann nach Rostock zum nächsten Kellerduell, Wiesbaden empfängt St. Pauli.

20.03.09
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

FSV Frankfurt
Aufstellung:
Klandt (3) - 
Weißenfeldt (3,5) , 
Klitzpera (3) , 
Husterer (3) , 
Noll (3,5) - 
Spilacek (4,5) - 
Mokhtari (3,5)   
O. Mokhtari (2)    
Kreuz (4,5)   
Cenci (3,5) , 
Junior Ross (3)       

Einwechslungen:
46. Theodoridis (4) für Mokhtari
77. Barletta für Kreuz
88. Mikolajczak für Junior Ross

Trainer:
Oral
SV Wehen Wiesbaden
Aufstellung:
Walke (3,5) - 
Simac (4)   
Kopilas (4) , 
T. Barg (4) , 
Kokot (5) - 
Amstätter (5) , 
B. Hübner (5) - 
Hollmann (5)   
Panandetiguiri (4)   
König (5) , 
Orahovac (5)   

Einwechslungen:
52. D. Schmidt (4) für Hollmann
74. Ziemer     für Panandetiguiri
86. Stroh-Engel für Orahovac

Trainer:
Frank

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
O. Mokhtari (15., Rechtsschuss, Mokhtari)
2:0
Junior Ross (81., Linksschuss, Cenci)
2:1
Ziemer (83., Rechtsschuss, Kokot)
Gelbe Karten
FSV Frankfurt:
-
Wehen WI:
Simac
(7. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
20.03.2009 18:00 Uhr
Stadion:
Commerzbank-Arena
Zuschauer:
5024
Schiedsrichter:
Marc Seemann (Essen)   Note 4
lag mit den meisten Entscheidungen richtig, falsch jedoch der Abseitspfiff beim Tor von Oualid Mokhtari (58.).
Spieler des Spiels:
Oualid Mokhtari
Torschütze zum 1:0, spielerischer Lichtblick der Partie.
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