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SV Wehen Wiesbaden

 - 

MSV Duisburg

 

1:1 (1:1)

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SV Wehen Wiesbaden
MSV Duisburg
1.
15.
30.
45.






46.
60.
75.
90.











Auch Wehen wartet weiter auf den ersten Sieg

Wieder nur ein Punkt für den MSV

Auch im zweiten Spiel musste sich Aufstiegsaspirant MSV Duisburg mit einem Punkt begnügen. Beim SV Wehen Wiesbaden sicherte Grlic den Zebras per Freistoß einen Punkt. Aus dem Spiel heraus ging - von einer kurzen Phase im zweiten Durchgang einmal abgesehen - auf beiden Seiten nicht viel.

Bick gegen Ede
Vorne und hinten gefährlich: Patrick Bick (li. gegen Duisburgs Ede) war an beiden Toren beteiligt.
© dpaZoomansicht

Wehens Coach Christian Hock schenkte der gleichen Elf das Vertrauen wie bei der 1:2-Auftaktniederlage in Aachen. Gästetrainer Rudi Bommer war zu einem Wechsel gezwungen. Avalos war nach seinem Platzverweis beim 2:2 gegen Rostock gesperrt. Für ihn begann Schlicke.

Die Gastgeber zogen sich von Beginn an in die eigene Hälfte zurück, ließen den MSV kommen und lauerten aus dieser gesicherten Defensive heraus auf Konter. Die Duisburger taten sich jedoch schwer damit, das Spiel zu machen. Torchancen ließen zunächst auf sich warten. Mit etwas Glück ging dann Wehen in Führung. Bicks von Branco abgefälschter Freistoß klatschte an den Pfosten, Diakité staubte aus kurzer Distanz ab (10.).

Der MSV war unter Zugzwang, doch es mangelte weiter an Ideen. Aus dem Spiel heraus gelang es den Zebras nicht, die sichere Defensive der Wehener in die Bredouille zu bringen. So mussten Standards helfen. In der 16. Minute lag der Ball nach einer Ecke von Grlic im Netz, doch bei Kouemahas Zuspiel stand Brzenska, der das Leder per Kopf über die Linie drückte, hauchdünn im Abseits - eine knappe Entscheidung.

Nach einer halben Stunde gelang den Zebras aber doch der Ausgleich. Dabei agierte Bick gleich doppelt unglücklich. Nicht nur verursachte er mit einem Foul gegen Kouemaha 18 Meter vor dem Tor den Freistoß, den Grlic zum 1:1 im Netz unterbrachte - er fälschte den Schuss des MSV-Kapitäns auch noch ab.

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Nach dem Wechsel zunächst das gleiche Bild: Das Tempo blieb recht hoch, doch Torchancen ließen auf sich warten. Nach einem Bilderbuchkonter über Orahovac und Siegert hatte Diakité sein zweites Tor auf dem Fuß, zielte frei vor Starke jedoch zu ungenau (56.). Und Wehen konterte weiter: Siegert setzte Bick in Szene, der im Sechzehner aber ein Luftloch schlug (58.). Auch auf der anderen Seite krachte es! Wagner jagte den Ball aus zwölf Metern an die Latte (62.).

Nach dieser Serie von Chancen war die Partie zumindest für einige Minuten lebendiger als zuvor - die letzte Konsequenz ließen beide Teams aber vermissen. Der Punkt schien beiden zu reichen. So schnell wie das Feuer im Spiel aufgeflackert war, verflachte das Geschehen daher auch wieder.

Am kommenden Wochenende unternehmen Wehen und Duisburg dann den dritten Anlauf, um den ersten Sieg in der Liga einzufahren. Der SVWW gastiert am Sonntag in Koblenz, Duisburg empfängt zwei Tage zuvor den FC Augsburg.

24.08.08
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SV Wehen Wiesbaden
Aufstellung:
Walke (2,5) - 
Simac (3)   
Kopilas (3) , 
Glibo (3)   
Panandetiguiri (4,5) - 
Bick (3,5)      
Schwarz (4,5)   
Siegert (3,5) , 
Diakité (2,5)       
Orahovac (3) - 
König (4,5)   

Einwechslungen:
65. Ahanfouf für Diakité
73. D. Schmidt    für König
80. Amstätter    für Bick

Trainer:
Hock
MSV Duisburg
Aufstellung:
Starke (2,5) - 
Branco (4) , 
Brzenska (4,5) , 
Schlicke (4) , 
Chaftar (5) - 
Grlic (4)       
Tararache (4) - 
Makiadi (3)   
Ede (2,5)   
Kouemaha (3) , 
Wagner (5)      

Einwechslungen:
63. Atem für Wagner
71. Adler für Ede
86. Christ für Makiadi

Trainer:
Bommer

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Diakité (10., Linksschuss, Bick)
1:1
Grlic (30., direkter Freistoß, Rechtsschuss)
Gelbe Karten
Wehen WI:
Schwarz
(2. Gelbe Karte)
,
Bick
(1.)
,
Simac
(1.)
,
Glibo
(2.)
,
Amstätter
(1.)
,
D. Schmidt
(1.)
Duisburg:
Wagner
(2. Gelbe Karte)
,
Grlic
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
24.08.2008 14:00 Uhr
Stadion:
Brita-Arena
Zuschauer:
7468
Schiedsrichter:
Dr. Felix Brych (München)   Note 4,5
unterbrach oft kleinlich den Spielfluss, gab zu Unrecht den Treffer von Schlicke wegen angeblicher Abseitsstellung nicht (18.).
Spieler des Spiels:
Alexander Walke
zwar unglücklich beim Gegentor, verhinderte aber im zweiten Abschnitt mit Glanzparaden die Heimniederlage.
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