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SC Freiburg

SC Freiburg

4
:
1

Halbzeitstand
1:0
VfL Osnabrück

VfL Osnabrück


SC FREIBURG
VFL OSNABRÜCK
15.
30.
45.

60.
75.
90.











Freiburgs neuer Stürmer musste aber verletzt vom Feld

Rodionov krönt Startelf-Debüt

Der SC Freiburg marschiert weiter in Richtung Bundesliga und war auch von einem lauf- und einsatzfreudigen VfL Osnabrück nicht zu bremsen. Die Breisgauer benötigten eine lange Anlaufzeit, sorgten aber spätestens mit einer tollen zweiten Hälfte für klare Verhältnisse. Ein starkes Startelf-Debüt gab der Weißrusse Rodionov, der allerdings verletzt vom Feld musste.

Fußball, 2. Bundesliga: Vorteil Freiburg: Jäger (re.) setzt sich gegen Osnabrücks Außenverteidiger Thomik durch.
Vorteil Freiburg: Jäger (re.) setzt sich gegen Osnabrücks Außenverteidiger Thomik durch.
© picture allianceZoomansicht

Beim SC Freiburg gab es im Vergleich zum jüngsten 2:0-Sieg bei 1860 folgende personelle Änderung: Neuzugang Rodionov feierte sein Debüt in der Startelf, er ersetzte den Gelb-gesperrten Idrissou.

Osnabrücks Trainer Claus-Dieter Wollitz brachte nach dem 2:2 zu Hause gegen St. Pauli Heidrich für den ebenfalls Gelb-gesperrten Peitz.

Die abstiegsbedrohten Osnabrücker versteckten sich beim Tabellenführer keineswegs, suchten den Weg in die Spitze, leisteten sich aber zu viele ungenaue Abspiele. Freiburg kombinierte gefällig und kam durch Rodionov auch zur ersten Chance, der Kopfball des Weißrussen aus zehn Metern ging aber knapp links vorbei (8.).

Der VfL präsentierte sich lauf- und einsatzfreudig, machte es den Breisgauern so schwer wie möglich. Der Sportclub, in der Abwehr sattelfest, hatte mehr Spielanteile, rannte sich aber ein ums andere Mal fest.

Es war ein Geduldsspiel, die Strafräume nahezu verwaist, das Geschehen spielte sich fast ausnahmslos im Mittelfeld ab. Beide Teams zeigten eine aufmerksame Defensivleistung und ließen im Angriff die nötigen Ideen und Impulse vermissen.

Die Partie war mitunter völlig zerfahren, der Ballbesitz wechselte manchmal viermal in zehn Sekunden. Die Intensität war hoch, die Kreativität niedrig. So resultierte folgerichtig die bis dahin beste Chance aus einem Standard: Schuster zirkelte einen Freistoß über die Mauer, aber um Zentimeter links am Tor von Wessels vorbei (38.).

In der Schlussphase der ersten Hälfte drehte Freiburg auf! Butscher passte in die Mitte zu Bechmann. Der Blondschopf nahm den Ball mit dem Rücken zum Tor an und verwandelte aus neuen Metern mit einem Fallrückzieher ins rechte Eck (40.). Drei Minuten später lenkte Wessels einen tollen Schuss von Jäger mit den Fingerspitzen an die Latte.

Und der Sportclub legte nach Wiederanpfiff gleich nach: Schuster brachte einen Freistoß von links nach innen zu Rodionov, der völlig alleingelassen aus fünf Metern einköpfte (47.).

Die Breisgauer spielten nun von einer Last befreit auf. Doch der VfL steckte nicht auf, bewies große Moral und suchte sein Heil in der Offensive. Dadurch ergaben sich jedoch Freiräume für Freiburger Konter. SC-Torschütze Rodionov musste wegen einer Knöchelverletzung nach Zweikampf mit Heidrich vorzeitig vom Feld (65.), der Debütant erhielt Standing Ovations.

Wie aus heiterem Himmel verkürzte Osnabrück: Geißler brachte eine Ecke von rechts nach innen, die Freiburger Abwehr klärte per Kopf. Doch 25 Meter vor dem Tor lauerte Manno, nahm den Ball mit rechts volley und knallte ihn ins rechte Eck (68.). Freiburgs Antwort folgte aber postwendend: Abdessadki flankte mit Übersicht von der linken Grundlinie zurück an die Strafraumgrenze zu Schuster, der den Ball elegant annahm und aus 15 Metern ins linke Eck schoss (69.).

Die Freiburger sprühten vor Spielfreude und hatten auch den Torhunger noch nicht gestillt: Bechmann legte mit Übersicht von rechts zurück zu Schwaab, der aus 13 Metern überlegt links unten zum 4:1 einschoss (79.).

Freiburg tritt am 20. Spieltag am Montag in Rostock an, Osnabrück ist bereits am Sonntag zu Hause gegen Mainz im Einsatz.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SC Freiburg
Aufstellung:
Pouplin (3) - 
Schwaab (2,5)    
Krmas (3) , 
Toprak (3) , 
Butscher (2) - 
Schuster (2,5)    
Flum (4) - 
Abdessadki (3)    
Jäger (3,5) - 
Rodionov (2,5)        
Bechmann (2)        

Einwechslungen:
65. Schlitte für Rodionov
83. Targamadze     für Bechmann
85. Uzoma für Abdessadki

Trainer:
Dutt
VfL Osnabrück
Aufstellung:
Wessels (2,5) - 
Thomik (4) , 
Schuon (5) , 
Anderson (4) , 
A. Schäfer (4,5) - 
Heidrich (5) - 
Braun (5)    
Surmann (5)    
De Wit (3,5) , 
Geißler (3)    
Sykora (5)

Einwechslungen:
46. Grieneisen (4,5) für Surmann
46. Manno (3)     für Braun
70. Reichenberger für Geißler

Trainer:
Wollitz

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Bechmann (40., Rechtsschuss, Butscher)
2:0
Rodionov (47., Kopfball, Schuster)
2:1
Manno (68., Rechtsschuss)
3:1
Schuster (69., Rechtsschuss, Abdessadki)
4:1
Schwaab (79., Rechtsschuss, Bechmann)
Gelbe Karten
Freiburg:
Targamadze
(1. Gelbe Karte)
Osnabrück:
-

Spielinfo

Anstoß:
06.02.2009 18:00 Uhr
Stadion:
Badenova-Stadion, Freiburg
Zuschauer:
10751
Schiedsrichter:
Felix Zwayer (Berlin)   Note 2
unauffällige Leitung, ohne nennenswerte Fehler in einer leicht zu leitenden Partie.
Spieler des Spiels:
Tommy Bechmann
spielfreudig, großer Aktionsradius, Traumtor zum 1:0.

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