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1. FC Kaiserslautern

 - 

VfL Osnabrück

 

3:0 (1:0)

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1. FC Kaiserslautern
VfL Osnabrück
1.
15.
30.
45.







46.
60.
75.
90.














Osnabrück auswärts weiter sieglos - Elfmetertor durch Runström

Erster Sieg für Lautern

In einer kampfbetonten und lange Zeit zerfahrenen Partie kommt der 1. FC Kaiserslautern gegen den VfL Osnabrück zum ersten "Dreier" seit April 2007. Der krisengeschüttelte Pfälzer Klub profitierte dabei von harmlosen Gästen, die das Heimteam nie wirklich in Verlegenheit brachten. Lautern verkürzt den Abstand zu den Nichtabstiegsrängen, Osnabrück bleibt dagegen auswärts weiter ohne Sieg.

Osnabrücks Cichon und Lauterns Runström kämpfen um den Ball.
Osnabrücks Cichon und Lauterns Runström kämpfen um den Ball.
© dpaZoomansicht

Nach dem 0:0 in Offenbach ließ FCK-Coach Kjetil Rekdal sein Team unverändert. Osnabrücks Trainer Claus-Dieter Wollitz baute hingegen nach dem 3:1 gegen St. Pauli auf drei Positionen um: Für Touré (Beinbruch), Frommer und Nouri liefen Beer, Enochs und Grieneisen auf.

Den beiden Kontrahenten merkte man die Nervosität vom Anpfiff weg deutlich an. Die jeweiligen Abwehrreihen wirkten alles andere als sicher, im Spielaufbau unterliefen beiden Teams etliche Fehler und die Angriffsreihen strahlten keine wirkliche Torgefahr aus.

In der zerfahrenen Partie blieb dem Gastgeber der Spielaufbau überlassen. Gegen auf Konter spekulierende und aus einer massierten Deckung operierende Gäste waren die "Roten Teufel" aber zumeist überfordert. Es entwickelte sich ein zähes, intensives Spiel - fünf Gelbe Karten allein in Hälfte eins waren das Ergebnis teils übertriebener Härte.

Wirkliche Torgefahr entstand abfangs nur durch Standardsituationen: Demai köpfte nach einem Bernier-Freistoß knapp neben das Tor (5.), Hennings zwang Fromlowitz mit einem direkten Freistoß aus rund 20 Metern zu einer ersten Parade (11.). Dann sorgte Lauterns Keeper für große Aufregung: Gegen den heraneilenden Hennings kam er viel zu spät aus dem Kasten und klärte an der Grenze zur Regelwidrigkeit im Strafraum. Schiedsrichter Knut Kircher ließ weiterspielen (17.).

Wieder über einen ruhenden Ball kam der FCK vor das Tor der Niedersachsen: Bernier zirkelte einen Freistoß in Richtung linkes Tordreieck. Aber Berbig hatte das geahnt und angelte das Spielgerät noch aus dem Winkel (24.). Kurz darauf hatte Grieneisen das Führungstor für den VfL auf dem Fuß, aber alleine vor Fromlowitz verließen ihm bei seinem ersten Saisoneinsatz die Nerven, der FCK-Goalie parierte den unplatzierten Schuss (28.).

Auf der Gegenseite ging Schuon ungeschickt in einen Zweikampf mit Jendrisek und der Ex-Hannoveraner fiel im Strafraum. Diesmal zeigte Knut Kircher auf den Punkt und Runström verwandelte flach in die Mitte (30.). Mit der Führung im Rücken trat der FCK aber nicht souveräner auf. Bis zur Pause blieb es aber bei dem glücklichen Vorsprung.

Nach dem Seitenwechsel setzte Wollitz auf Offensive und brachte zwei frische Spieler: Manno und Chitsulo sollten für mehr Schwung sorgen. Aber zunächst dominierten nur die Pfälzer. Runström hatte nach einem Eckball aus kurzer Distanz die beste Chance in dieser Phase, traf aber aus zwei Metern nur die Latte (56.).

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Von Osnabrück war lange nichts zu sehen. Nur ein Freistoß von Hennings brachte Gefahr. Fromlowitz wäre beim Schuss aus 20 Metern halbrechter Position machtlos gewesen, aber das Gebälk rettete für den geschlagenen Goalie (67.).

Dem Einsatz des Kapitäns war es schließlich beschieden, die Weichen endgültig auf Sieg zu stellen. Beda war nach einem Eckball von Bugera am langen Pfosten zur Stelle, den Ball schob aber Enochs bei einer missglückten Rettungsaktion über die Linie (69.). Jetzt hatten die Lauterer das Spiel endgültig im Griff und den Widerstand der Niedersachsen gebrochen. In der Schlussphase kam der FCK noch zu weiteren Chancen, Opara stellte dann zwei Minuten vor Schluss den Endstand sicher (88.).

Nach der Länderspielpause geht's für Kaiserslautern mit einem Freitagsspiel weiter: Die Pfälzer reisen nach Hoffenheim. Osnabrück empfängt in der osnatel-Arena ebenfalls am Freitag Alemannia Aachen.

07.10.07
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Kaiserslautern
Aufstellung:
Fromlowitz (2,5) - 
Sv. Müller (4) , 
Kotysch (3)   
Beda (3) , 
Bugera (3,5)   
Bernier (4) , 
Demai (3)   
Hansen (3) , 
Simpson (4)   
Runström (3)          
Jendrisek (4)      

Einwechslungen:
62. Bellinghausen für Simpson
70. Opara     für Jendrisek
79. Reinert für Runström

Trainer:
Rekdal
VfL Osnabrück
Aufstellung:
Berbig (4,5)   
Beer (4,5)   
Schuon (5)      
Cichon (4,5)   
Schäfer (3) - 
Thomik (4) , 
Enochs (3,5)   
Heidrich (4,5)   
Grieneisen (4)   

Einwechslungen:
46. Manno (4) für Schuon
46. Chitsulo (5) für Grieneisen
77. Nouri für Enochs

Trainer:
Wollitz

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Runström (30., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Jendrisek)
2:0
Enochs (69., Eigentor, Rechtsschuss, Bugera)
3:0
Opara (88., Rechtsschuss, Demai)
Gelbe Karten
K'lautern:
Kotysch
(2. Gelbe Karte)
,
Demai
(1.)
,
Jendrisek
(1.)
,
Runström
(3.)
,
Bugera
(3.)
Osnabrück:
Schuon
(2. Gelbe Karte)
,
Heidrich
(2.)
,
Beer
(1.)
,
Berbig
(1.)
,
Cichon
(3.)

Spielinfo

Anstoß:
07.10.2007 14:00 Uhr
Stadion:
Fritz-Walter-Stadion
Zuschauer:
21715
Schiedsrichter:
Knut Kircher (Rottenburg)   Note 4,5
hätte bei der Attacke von Fromlowitz an Hennings auf Elfmeter für Osnabrück entscheiden müssen (16.), zog anfangs viel zu schnell Gelb, dadurch später uneinheitlich im Strafmaß.
Spieler des Spiels:
Florian Fromlowitz
Sieggarant, blieb dank seiner Paraden ohne Gegentor und bescherte dem FCK damit den ersten Saisonerfolg.
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