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SpVgg Greuther Fürth

 - 

SV Wehen Wiesbaden

 

1:1 (1:1)

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SpVgg Greuther Fürth
SV Wehen Wiesbaden
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.










Siegert trifft nach acht Sekunden - Fürth in der Offensive zu harmlos

Wehen erkämpft sich einen Punkt

Die Begegnung in Fürth begann mit der schnellen Führung für Wehen und dem postwendenden Ausgleich. Nach den Paukenschlägen in den ersten Spielminuten passierte nicht mehr viel. Die Fürther fanden kein Mittel gegen die gut geordnete Defensive des SV Wehen Wiesbaden und kam kaum zu Torchancen. Die Hock-Elf verlegte sich über weite Strecken auf die Sicherung des Unentschiedens, blieb jedoch bei schnellen Kontern stets gefährlich. Am Ende steht ein gerechtes Remis in Fürth.

Zweikampf
Meistens kein Durchkommen: Fürths Judt (r.) gegen Wehens Simac (l.).
© dpaZoomansicht

Fürths Coach Bruno Labbadia musste im Vergleich zum 2:2-Remis gegen Jena Stürmer Nehrig (5. Gelbe Karte) ersetzen. Für ihn begann Maierhofer die Partie. Außerdem kehrte Biliskov nach seiner Gelb-Rot-Sperre wieder zurück in die Startelf. Karaslavov musste weichen. Des Weiteren begann Adlung für den erkrankten Haas (Magen-Darm-Grippe). Christian Hock, Trainer des SV Wehen Wiesbaden, veränderte seine Anfangsformation nach dem 4:3-Erfolg gegen Köln auf zwei Positionen. Simac durfte für den zuletzt schwachen Nakas (Kickernote 5) von Beginn an spielen. Außerdem wurde Kapitän Schwarz (Knieprobleme) durch Glibo ersetzt.

Die Partie im Fürther Playmobil-Stadion begann mit einem Paukenschlag: Siegert traf nach acht Sekunden nach einem langen Zuspiel durch Glibo gegen den überraschten Kirschstein zur Führung (1.). Die Gäste konnten sich jedoch nicht lange über die Führung freuen: Mit dem ersten Angriff erzielten die Fürther den Ausgleich. Achenbach flankte gekonnt von links in den Strafraum, wo Lanig per Kopf das 1:1 besorgte (7.).

Nach dem Ausgleichstreffer passierte jedoch nicht mehr viel: Die Hock-Elf beschränkte sich auf ihre Defensivarbeit. Sie stand tief und dicht gestaffelt in der eigenen Hälfte und lauerte auf Fehler der Spielvereinigung im Spielaufbau, um dann schnelle Konterangriffe fahren zu können. Die "Kleeblätter" hingegen fanden einfach kein Mittel in der Offensive. Geschickt wurden die Passwege durch die Wiesbadener Defensive zugestellt, so dass kein flüssiger Spielaufbau möglich war.

Bis zum Halbzeitpfiff änderte sich am Spielverlauf nichts mehr. Die Fürther hatten deutlich mehr Ballbesitz, jedoch konnten sie einfach keine Lücke im Defensivbollwerk der Gäste finden. Gefährliche Torchancen sprangen für beide Teams lediglich bei Standardsituationen heraus. Doch sowohl Catic auf Seiten des SV Wehen Wiesbaden (32.) als auch der Fürther Biliskov (42.) konnten gute Tormöglichkeiten nicht zur Führung nutzen.

Torjubel
Fürths Lanig bejubelt seinen Ausgleich in der siebten Spielminute.
© dpa

Die zweiten 45 Minuten begannen wie die erste Hälfte endete. Die Fürther Verteidiger schoben sich das Leder in den eigenen Reihen hin und her, da sie in der Offensive keine Anspielstationen fanden. Gelegentliche Pässe nach vorne kamen postwendend wieder zurück. Die Hock-Elf hingegen blieb ihrer Linie treu. Man ließ sich von der Spielvereinigung nicht aus der eigenen Spielfeldhälfte locken und legte weiterhin ein besonderes Augenmerk auf einen geordneten Defensivverbund.

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Trotz der konzentrierten Defensivarbeit boten sich den Fürthern in den letzten 20 Spielminuten mehr Lücken in der Abwehr der Hock-Elf. Meist verstrichen diese Chancen jedoch ungenutzt, da die Hausherren zu selten schnell nach vorne spielten oder hochkarätige Tormöglichkeiten, wie zum Beispiel durch Reisinger in der 72. Spielminute, vergaben. Die Truppe von Coach Christian Hock war jedoch nicht zu unterschätzen, sonder hätte nach einem schnellen Konter durch König auch in Führung gehen können (74.). Trotz der wütenden Angriffe der Labbadia-Elf in der Schlussphase und einer klasse Chance für Diakité auf der anderen Seite, der an Kirschstein scheiterte (90.) blieb es beim insgesamt verdienten Remis.

Am Sonntag nach der Länderspielpause wird es für beide Mannschaften wieder ernst. Die Spielvereinigung Greuther Fürth muss nach München reisen, während der SV Wehen Wiesbaden den FSV Mainz 05 empfängt.

05.10.07
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SpVgg Greuther Fürth
Aufstellung:
Kirschstein (3) - 
Schröck (2,5) , 
Biliskov (3,5)   
Mauersberger (3) , 
Achenbach (4) - 
Judt (3,5)   
Adlung (3,5) , 
Lanig (3)       
Burkhardt (4)   
Maierhofer (5) , 
Reisinger (5)   

Einwechslungen:
69. N. Müller für Judt
78. Kotuljac für Reisinger

Trainer:
Labbadia
SV Wehen Wiesbaden
Aufstellung:
Richter (3) - 
Simac (3,5) , 
Kopilas (3) , 
Jeknic (2,5)   
Kokot (3)   
Siegert (3)       
Catic (3,5) , 
Glibo (3) , 
Nicu (3,5) - 
Diakité (4,5)   
König (4,5)   

Einwechslungen:
78. Caillas für Siegert
88. Willmann für König
90. Atem für Diakité

Trainer:
Hock

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Siegert (1., Rechtsschuss, Glibo)
1:1
Lanig (7., Kopfball, Achenbach)
Gelbe Karten
Gr. Fürth:
Lanig
(3. Gelbe Karte)
,
Biliskov
(2.)
,
Burkhardt
(1.)
Wehen WI:
Jeknic
(3. Gelbe Karte)
,
Kokot
(3.)

Spielinfo

Anstoß:
05.10.2007 18:00 Uhr
Stadion:
Playmobil-Stadion
Zuschauer:
7500
Schiedsrichterin:
Bibiana Steinhaus (Hannover)   Note 2
ließ viel laufen, hatte die Partie dabei aber jederzeit souverän im Griff.
Spieler des Spiels:
Vlado Jeknic
enorm zweikampfstark, an ihm gab's am Boden wie in der Luft kaum ein Vorbeikommen.
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