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SC Paderborn 07

SC Paderborn 07

0
:
2

Halbzeitstand
0:2
TSG Hoffenheim

TSG Hoffenheim


SC PADERBORN 07
TSG HOFFENHEIM
15.
30.
45.





60.
75.
90.






Bibiana Steinhaus leitet als erste Frau ein Profifußballspiel

Copado schockt Paderborn

Biem allerersten Aufeinandertreffen des SC Paderborn 07 und 1899 Hoffenheim setzte sich das technisch überlegene Hoffenheim mit 2:0 durch. Mit dem zweiten Sieg in Folge klettert der Aufsteiger in der Tabelle weiter nach vorne. Paderbron hingegen wartet immer noch auf den ersten Treffer in dieser Spielzeit.

Bibiana Steinhaus bei ihrem Debut als Profischiedsrichterin
Eine Frau und 22 Männer: Bibiana Steinhaus leitete als erste Frau ein Profifußballspiel der Herren.
© dpaZoomansicht

Paderborns Coach Holger Fach wechselte im Vergleich zum 0:0 in Kaiserslautern lediglich auf einer Position: Für den gesperrten Krösche (Gelb-Rot) spielte Männer. Sein Gegenüber Ralf Rangnick, der Trainer der Hoffenheimer, ließ trotz des 3:1-Erfolgs gegen Osnabrück gleich drei Neue auflaufen: Luis Gustavo, Salihovic und Edu, der nach überstandener Viruserkrankung wieder spielfähig war, ersetzten Janker, Vorsah und Paljic.

Bereits vor Beginn des Spiels war klar, dass diese Begegnung in die Geschichtsbücher des deutschen Profifußballs eingehen wird. Der Grund war Bibiana Steinhaus, die als erste Frau ein Profifußballspiel der Herren leiten durfte.

In der Anfangsphase boten beide Teams eine ansprechende Leistung. Vor allem die Rangnick-Schützlinge überzeugten durch schönes Kombinationsspiel, viele Ballstaffetten und technische Raffinesse. Doch gegen die robust auftretenden Paderborner war anfänglich kaum ein Durchkommen. Spätestens am Strafraum bereitete die kampfstarke SC-Defensive dem schönen Spiel ein Ende. So dauerte es zehn Minuten bis zur ersten klaren Torchance. Diese hatte es aber in sich! Bade rettete gegen Bindnagel, der aus zwei Metern aufs Tor köpfte.

Danach bleiben die Kraichgauer am Drücker, taten sich aber lange schwer gegen die kampfstarken und sehr weit zurückgezogenen Paderborner. Erst nach 25 Minuten wurde es gefährlich: Bade klärte einen wunderschönen Edu-Schuss aus 16 Metern zur Ecke. Aus dieser entstand dann das verdiente 1:0 für 1899. Nach einer Salihovic-Ecke von links köpfte Jaissle zuerst an den linken Pfosten, den Abpraller versenkte der 19-jährige Hoffenheimer dann doch im linken, unteren Eck.

Danach schaltete der Aufsteiger einen Gang zurück. Paderborn konnte hieraus kein Kapital schlagen. Vor allem in der Offensive zeigten sich die Fach-Schützlinge viel zu harmlos. Es haperte insbesondere an der Genauigkeit bei den Zuspielen. Ab der 39. Minute agierte der SC ohne echte Spitze, denn Damjanovic musste verletzungsbedingt vom Platz. Für ihn kam Mittelfeldakteur Schüßler. Es dauerte 43 Minuten bis zur ersten klaren Einschussgelegenheit für den SC: Halfar profitierte von einem Fehler von Ba, schoss aber kanpp am rechten Pfosten vorbei.

Damjanovic (re.) im Duell mit Nilsson
Musste verletzt vom Platz: Jovan Damjanovic (re.), hier im Duell mit Nilsson
© dpa

Kurz vor dem Halbzeitpfiff kam dann ein erneuter Schock für Krupnikovic & Co.: Nach einer schönen Kombination, an der Salihovic, Ba und Edu beteiligt waren, ergab sich für Copado aus 16 Metern die Gelegenheit. Der Spanier jagte den Ball ins linke Eck und sorgte so für den 2:0-Halbzeitstand.

Zur Pause wurde der teuerste Zweitligaspieler aller Zeiten, Carlos Eduardo, wegen einer Bauchmuskelzerrung ausgewechselt. Für ihn kam Weis. Danach sahen die Zuschauer das gleiche Bild wie in der ersten Hälfte. Hoffenheim war das überlegene Team, es ließ den Ball lange in den eigenen Reihen laufen und wirkte stets gefährlich. Auf der anderen Seite hatte es den Anschein als ob sich die Fach-Elf in ihr Schicksal gefügt hatte.

Erst ab der 60. Minute wurden der SC etwas kecker. Aber Djurisic köpfte neben das Tor, und Löbe traf mit einem Kopfball Luis Gustavo (63./ 70.). Das die Fach-Schützlinge etwas stärker wurden, lag vor allem daran, dass die Hoffenheimer sich gegen Ende auf Ergebnisverwaltung beschränkten, was ihnen letzlich auch gelang.

Am kommenden Dienstag muss Paderborn beim Bundesligaabsteiger Alemannia Aachen antreten. Hoffenheim hingegen empfängt die Erzgebirgler aus Aue.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SC Paderborn 07
Aufstellung:
Bade (4) - 
D. Fall (5)    
Djurisic (5) , 
Kläsener (5) , 
de Graef (4) - 
Gouiffe à Goufan (5)    
Männer (5) , 
Halfar (4,5)    
Krupnikovic (5) - 
Röttger (5)    
Damjanovic (4)    

Einwechslungen:
39. Schüßler (5)     für Damjanovic
62. Löbe für Halfar
78. Koen für Röttger

Trainer:
Fach
TSG Hoffenheim
Aufstellung:
Haas (3) - 
Bindnagel (3,5) , 
Nilsson (3) , 
Löw (3) , 
Luiz Gustavo (2,5) - 
Jaissle (2)    
Salihovic (3)    
Copado (2)    
Carlos Eduardo (3)    
D. Ba (3,5)    
Obasi (3)

Einwechslungen:
46. Weis (4) für Carlos Eduardo
71. Ibisevic für D. Ba
85. Vorsah für Salihovic

Trainer:
Rangnick

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Jaissle (26., Rechtsschuss, Salihovic)
0:2
Copado (45., Rechtsschuss, Obasi)
Gelbe Karten
Paderborn:
D. Fall
(2. Gelbe Karte)
,
Gouiffe à Goufan
(2.)
,
Schüßler
(1.)
Hoffenheim:
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Pl. Torhüter Sp. Weisse Westen
1.
Pollersbeck, Julian
Pollersbeck, Julian
Hamburger SV
13
8x
 
2.
Riemann, Manuel
Riemann, Manuel
VfL Bochum
13
6x
 
Gikiewicz, Rafal
Gikiewicz, Rafal
1. FC Union Berlin
13
6x
 
4.
Lomb, Niklas
Lomb, Niklas
SV Sandhausen
11
4x
 
5.
Heuer Fernandes, Daniel
Heuer Fernandes, Daniel
SV Darmstadt 98
13
4x
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Spielinfo

Anstoß:
21.09.2007 18:00 Uhr
Stadion:
Hermann-Löns-Stadion, Paderborn
Zuschauer:
6699
Schiedsrichterin:
Bibiana Steinhaus (Langenhagen)   Note 2
mit souveräner Leistung in einer leicht zu leitenden Partie.
Spieler des Spiels:
Matthias Jaissle
kurbelte das Spiel an, stand defensiv sicher und schoss das Führungstor.

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