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1. FC Köln

 - 

1. FSV Mainz 05

 

2:0 (1:0)

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1. FC Köln
1. FSV Mainz 05
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.







Köln steigt auf, Mainz hofft noch

Doppelter Antar der Aufstiegsheld

Die Bundesliga hat den 1. FC Köln wieder! Mit einem verdienten Erfolg distanzierte die Daum-Elf Mitkonkurrent Mainz und kehrt ins Oberhaus zurück. Die "Geißböcke" gingen nach 20 Minuten in Führung, die durch ein klares Chancenplus im ersten Abschnitt vollkommen in Ordnung ging. Auch nach dem Wechsel zeigten die 05er einfach zu wenig, Antars Volleyschuss nach perfektem Angriff Mitte der zweiten Halbzeit bedeutete bereits die Entscheidung.

Kölns Doppeltorschütze Antar (li.) gegen Daghfous (Mainz)
Kölns Doppeltorschütze Antar (li.) versucht den Ball von Daghfous (Mainz) zu erobern.
© dpaZoomansicht

Kölns Coach Christoph Daum schickte exakt die Elf auf den Platz, die zuletzt 3:1 in Augsburg gewonnen hatte.

Drei Änderungen nahm der Mainzer Trainer Jürgen Klopp nach dem 0:1 gegen Aachen vor: Für Karhan, Soto und Baljak begannen Pekovic, Daghfous und Feulner.

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Bei hochsommerlichen Temperaturen zeigte sich vor ausverkauftem Haus schon nach wenigen Minuten, dass sich beide Teams in diesem "Endspiel" nichts schenken werden. Von Beginn an kämpften die Rivalen um jeden Ball, resolutes Zweikampfverhalten und große Lauf- und Einsatzfreude kennzeichneten eine hohe Intensität.

Das Geschehen spielte sich zunächst vor allem im Mittelfeld ab, in dem um jeden Zentimeter Boden gekämpft wurde. Das Spiel in die Spitze krankte bei beiden Teams auf Grund der kompakten Spielweise des Gegners, aber auch wegen der hohen Aufmerksamkeit der jeweiligen Defensive, die lange Zeit jegliche Chancen verhinderte.

Pech dann für die 05er, dass Rose früh raus musste: Der Kapitän hatte sich bei einem Zweikampf mit Suazo verletzt und musste gegen Demirtas ausgetauscht werden (18.).

Zwei Minuten später gingen die "Geißböcke" nach einem Standard in Führung: Özat brachte eine Ecke von der rechten Seite nach innen. Antar stieg am Fünfmeterraum in halblinker Position höher als Hoogland und nickte den Ball aus fünf Metern hoch ins rechte Eck.

Nun war die Daum-Elf voll da, wollte den Mainzer Schockzustand nutzen. Novakovic köpfte einen Freistoß von Broich aus kurzer Distanz ein, soll aber dabei im Abseits gestanden haben (26.). Helmes verzog aus 20 Metern knapp (27.) und aus guter Position klar (28.), ehe Feulner daran erinnerte, dass auch die Rheinhessen noch auf dem Platz standen: Mondragon musste sich gegen den Distanzschuss ganz lang machen (31.). Im Gegenzug mutierte Özats Einwurf zur Flanke. Novakovic verlängerte per Kopf in den Fünfmeterraum, wo Helmes zu überrascht war, daraus Kapital zu schlagen (32.).

Danach intensivierten die Klopp-Schützlinge ihre Offensivbemühungen, spielten aber uninspiriert und blieben gegen die sichere Deckung des FC bis zum Pausenpfiff ohne jede Möglichkeit, weil auch ein direkter 22-Meter-Freistoß von Spezialist Gunkel weit über den Balken flog (44.).

Die 05er hatten bald nach Wiederanpfiff die Möglichkeit zum Ausgleich: Nach einem Einwurf von Hoogland verlängerte Feulner per Kopf zu Subotic, der aus sieben Metern an die Oberkante der Latte nickte (48.). Pech auch im Gegenzug auf der anderen Seite, als Novakovic eine Broich-Vorlage aus 14 Metern an den Pfosten hämmerte (49.).

Die Rheinländer zogen sich dann etwas zurück, was Mainz optische Vorteile bescherte. Zunächst aber blieben die Gastgeber bei vereinzelten Kontern gefährlicher als der Aufstiegskonkurrent. Und hatten durch ihre Einsatzfreude die gute Chance, die Führung auszubauen: Broich erkämpfte am gegnerischen Strafraum den Ball und überraschte Ischdonat mit einem Heber, der Zentimeter rechts vorbei flog (60.).

Von Mainz kam nach wie vor zu wenig. Daghfous 20-Meter-Schuss, den Mondragon zur Ecke faustete(64.), war nicht mehr als eine Halbchance. Deshalb versuchte Jürgen Klopp mit Boakye für Pekovic die Offensive zu stärken (65.). Doch eine Minute später fiel die Vorentscheidung: Novakovic mit prima Flankenwechsel rechts raus zu Helmes. Dessen perfekte Flanke nahm Antar in der Mitte aus sechs Metern vor Noveski volley - 2:0!

Danach geriet der FC nicht mehr wirklich in Gefahr: Ruhig und sachlich stemmten sich die "Geißböcke" den freilich mageren Angriffsaktionen der Mainzer entgegen, die an diesem Tage nicht mehr in der Lage waren, dem Spiel eine Wende zu geben. Auch weil Kölns Mitreski bei der einzigen eher zufällig entstandenen echten Gelegenheit nach einer unübersichtlichen Situation im Fünfmeterraum den Ball kurz vor der Torlinie wegschlagen konnte (83.).

Helmes (88.) und Antar (90.) vergaben kurz vor Schluss noch klare Chancen zum 3:0 - egal: Trainer, Team und alle Fans der "Geißböcke" bejubelten Sekunden später nach dem Schlusspfiff nach zweijähriger Abstinenz den Wiederaufstieg ins Oberhaus. Mainz kann durch das 1:1 Hoffenheims beim OFC genau wie Freiburg noch hoffen, den Rheinländern zu folgen.

Beim Saisonfinale am kommenden Sonntag tritt der 1. FC Köln in Kaiserslautern an, während Mainz Besuch von St. Pauli erhält.

11.05.08
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Köln
Aufstellung:
Mondragon (3,5) - 
Ümit Özat (3) , 
McKenna (2,5) , 
Mohamad (3) , 
Matip (3,5)    
Pezzoni (3,5) , 
Suazo (3) - 
Antar (1,5)        
Broich (2,5)    
Helmes (2,5) , 
Novakovic (2,5)    

Einwechslungen:
55. A. Mitreski (3) für Matip
87. Schöneberg für Broich
89. Scherz für Novakovic

Trainer:
Daum
1. FSV Mainz 05
Aufstellung:
Ischdonat (3,5) - 
Hoogland (4)    
Subotic (4) , 
Noveski (4) , 
Rose    
Pekovic (4)    
Gunkel (4) - 
Feulner (3) , 
Amri (5) , 
Daghfous (3,5)    
Borja (5)

Einwechslungen:
18. Demirtas (5)     für Rose
65. Boakye für Pekovic
74. Jovanovic für Demirtas

Trainer:
Klopp

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Antar (22., Kopfball, Ümit Özat)
2:0
Antar (66., Rechtsschuss, Helmes)
Gelbe Karten
Köln:
-
Mainz:
Hoogland
(3. Gelbe Karte)
,
Daghfous
(2.)

Spielinfo

Anstoß:
11.05.2008 14:00 Uhr
Stadion:
Rhein-Energie-Stadion, Köln
Zuschauer:
50000 (ausverkauft)
Chancenverhältnis:
8:3
Eckenverhältnis:
2:5
Schiedsrichter:
Michael Kempter (Sauldorf)   Note 4,5
vermittelte von Beginn an einen nervösen, unentschlossenen Eindruck. Steigerte sich aber im Spielverlauf etwas und blieb ohne gravierende Fehlentscheidung.
Spieler des Spiels:
Roda Antar
Matchwinner mit zwei Treffern, darüberhinaus, auch defensiv, absolut präsent.
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