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Erzgebirge Aue

 - 

1. FSV Mainz 05

 

3:3 (2:1)

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Erzgebirge Aue
1. FSV Mainz 05
1.
15.
30.
45.







46.
60.
75.
90.












Aue bleibt im Abstiegssumpf stecken

Karhan trifft doppelt

In einer rassigen und aufregenden Partie trennten sich Erzgebirge Aue und der FSV Mainz am Ende mit 3:3-Unentschieden. Aue präsentierte sich kämpferisch am Limit und zwang Mainz geradezu nieder. Doch ein unberechtigter Strafstoß brachte die Elf von Jürgen Klopp zurück ins Spiel. Am Ende stand ein Remis, das keiner der beiden Mannschaften richtig weiterhilt. Mainz stagniert im Aufstiegsrennen, Aue steckt weiter tief im Keller der Tabelle.

Der Mainzer Gunkel bejubelt sein Tor.
Der Mainzer Gunkel bejubelt sein Tor, Kollege Subotic (re.) macht mit.
© dpaZoomansicht

Aues Coach Roland Seitz baute nach dem 2:2 gegen Freiburg drei neue Spieler in die Anfangself ein. Fabian Müller, Emmerich und Kurth begannen für Petrous, Pavlovic und Feldhahn (Meniskusprobleme). Das Tor hütete erneut Bobel, da Keller nach Unstimmigkeiten mit Trainer Seitz gar nicht erst im Kader stand. Bei den Mainzern setzte Trainer Jürgen Klopp auf die selbe Elf, die letzte Woche 1:1 gegen Hoffenheim spielte.

20 von 23 Punkten in dieser Saison hatten die Auer bislang im heimischen Erzgebirgsstadion eingefahren. Und auch gegen den FSV Mainz sollten wieder Zähler im Abstiegskampf gesammelt werden. Doch gleich zu Beginn versetzte der Freistoßspezialist der Gäste-Elf der Erzgebirgern einen kräftigen Schock. Aus über 20 Metern versenkte Gunkel kraftvoll einen Freistoß direkt in die Maschen. Es war bereits sein fünfter Treffer dieser Art in dieser Spielzeit (5.).

Doch Aue erholte sich äußerst schnell vom Gegentreffer. Mit viel Kampfgeist und Einsatzwillen setzte man die Mainzer unter Druck und über einen schnell ausgeführten Freistoß kamen die Gastgeber zügig zum Ausglecih durch einen Kopfstoß von Paulus (9.). Und die Seitz-Elf drückte weiter: Der Albaner Curri, mit dem die Mainzer oftmals ihre liebe Mühe und Not hatten, startete an der Mittellinie einen Sololauf und schoss von der Strafraumgrenze scharf auf das vom rechtzeitig gesundeten Wache gehütete Tor. Wache ließ nur abklatschen, Nemec stand goldrichtig und staubte ab (17.).

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Direkt nach Wiederaufnahme der rassigen Begegnung kratzte Kos in höchster Not einen Lupfer von Feulner für den geschlagenen Bobel von der Linie und klärte spektakulär mit Hilfe der Latte (18.). Danach aber gewannen die Auer mehr und mehr die Überhand. Mainz agierte fahrig, unkonzentriert und hatte dem konsequenten Einsatz der Heimelf kaum etwas entgegenzusetzen. Und Mainz hatte in dieser Phase großes Glück, nicht höher in Rückstand zu geraten. Erst traf Nemec nur den Pfosten (28.), dann prüft mit Hoogland ein eigener Mann die Festigkeit des Aluminiums am Arbeitsplatz von Keeper Wache (30.).

Bis zum Halbzeitpfiff nahm Aue nun etwas das Tempo aus der Partie und suchte über Konter den Erfolg. Doch es blieb bis zum Seitenwechsel bei der verdienten Führung der Erzgebirger.

Ohne personelle Veränderungen kamen die Teams für die zweiten 45 Minuten auf den Platz zurück, und Mainz hatte sich nun etwas besser im Griff. In den Zweikämpfen ging es nach wie vor hart zur Sache, doch jetzt gewannen auch die Gäste vermehrt die Duelle um den Ball. Trotzdem musste ein zu Unrecht gegebener Elfmeter helfen, um das Unentschieden zu erzielen. Baljak flankte von rechts und Emmerich ging mit der Hand dazwischen, aber deutlich außerhalb des Strafraums. Karhan zeigte vom Punkt keine Nerven (52.).

Danach ging es hoch her und die Emotionen kochten über - Aues Spieler und auch Coach Roland Seitz beschwerten sich noch lange bitter bei Schiedsrichter Andre Stachowiak. Der agile Fabian Müller sorgte von seiner rechten Seite aus dann wieder für Jubel bei seinen Mannschaftskameraden. Er nutzte einen Fehler von Rose geschickt aus und jagte den Ball an Wache vorbei unhaltbar in die Maschen (69.).

Schwerstarbeit für alle Beteiligten.
Schwerstarbeit für alle Beteiligten: Emotion und Kampf war in Aue Trumpf.
© dpa

Wenn man den Auern einen Vorwurf machen konnte, dann waren das die Schwächen bei Standardsituationen. Reihenweise wurden Gelegenheiten durch Eckbälle und Freistöße vergeben, bei den Versuchen der Mainzer sah man in der Verteidigung nicht richtig gut aus. So auch beim erneuten Ausgleich. Wieder war es Karhan, der traf. Nach einem Gunkel-Freistoß schaltete der Slowake am schnellsten und schoss sein zweites Tor des Tages (75.).

Konditionelle Probleme konnte man keiner Mannschaft konstatieren. Bis zum Abpfiff setzten sich Auer und Mainzer gleichermaßen zu und suchten die Entscheidung. Doch allem Einsatz zum Trotz kam es zu keinem weiteren Treffer - es blieb bei einem Remis, dass den Zielen der beiden Teams nicht richtig weiterhilft.

Aue trifft zum nächsten Spieltag am Sonntag auswärts auf Augsburg. Mainz spielt ebenfalls am Sonntag das Derby gegen Wehen Wiesbaden.

28.03.08
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Erzgebirge Aue
Aufstellung:
Bobel (3) - 
Paulus (2,5)    
Emmerich (3) , 
Kos (3) - 
Kurth (3)    
Fa. Müller (3)    
F. Heller (6)    
R. Trehkopf (3,5)    
Curri (2) - 
Orahovac (3)    
Nemec (2,5)    

Einwechslungen:
83. Geißler für Orahovac

Trainer:
Seitz
1. FSV Mainz 05
Aufstellung:
Wache (3) - 
Hoogland (3) , 
Subotic (3)    
Noveski (3) , 
Rose (4,5)    
Karhan (2)        
Gunkel (2,5)        
Pekovic (4)    
Feulner (2,5)    
Borja (4) , 
Baljak (3,5)        

Einwechslungen:
73. Boakye für Pekovic
73. Soto für Baljak
89. Daghfous für Feulner

Trainer:
Klopp

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Gunkel (5., direkter Freistoß, Rechtsschuss)
1:1
Paulus (9., Kopfball, R. Trehkopf)
2:1
Nemec (17., Linksschuss, Curri)
2:2
Karhan (52., Handelfmeter, Rechtsschuss)
3:2
Fa. Müller (69., Rechtsschuss)
3:3
Karhan (75., Rechtsschuss, Borja)
Gelbe Karten
Aue:
F. Heller
(3. Gelbe Karte)
,
Kurth
(4.)
,
R. Trehkopf
(4.)
Mainz:
Gunkel
(6. Gelbe Karte)
,
Rose
(4.)
,
Baljak
(2.)
,
Subotic
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
28.03.2008 18:00 Uhr
Stadion:
Erzgebirgsstadion, Aue
Zuschauer:
11500
Schiedsrichter:
André Stachowiak (Duisburg)   Note 5
unberechtigter Handelfmeter für Mainz, da Emmerich den Ball deutlich außerhalb des Strafraums berührte, auch ansonsten nicht immer auf Ballhöhe.
Spieler des Spiels:
Skerdilaid Curri
ein Assist, von der Mainzer Abwehr nie in den Griff zu bekommen.
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