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TSG Hoffenheim

TSG Hoffenheim

1
:
0

Halbzeitstand
0:0
SC Paderborn 07

SC Paderborn 07


TSG HOFFENHEIM
SC PADERBORN 07
15.
30.
45.


60.
75.
90.










Teber mit Verdacht auf Innenbandriss - Dritte Auswärtspleite für SCP

Hoffenheim siegt auch in Unterzahl

In einer chancenarmen Partie setzte sich 1899 Hoffenheim in Unterzahl gegen Abstiegskandidat SC Paderborn mit 1:0 durch. Dabei musste der Aufsteiger zuerst auf seinen Kapitän Teber, der wegen einer Knieverletzung nach 20 Minuten ausgewechselt werden musste, und dann auch noch auf Obasi, der zu Beginn der zweiten Hälfte des Feldes verwiesen wurde, verzichten. Für Paderborn war es die dritte Auswärtsniederlage in Folge.

Selim Teber
Konnte nur 20 Minuten gegen Paderborn mitwirken: Selim Teber.
© dpaZoomansicht

Hoffenheims Trainer Ralf Rangnick sah keine Veranlassung, gegenüber dem 3:0-Erfolg in Osnabrück Veränderungen an der Startformation vorzunehmen. Auf der anderen Seite reagierte Paderborns Coach Pavel Dotchev auf das enttäuschende 0:0 gegen den 1. FC Kaiserslautern mit drei Wechseln. Gouiffe à Goufan, Bogavac und Hoilett erhielten eine Bewährungschance. Dafür mussten Lintjens, Schüßler und René Müller mit einem Platz auf der Bank vorliebnehmen.

Entgegen der allgemeinen Erwartungen war der Abstiegskandidat aus Paderborn zu Beginn das bessere Team. Die Dotchev-Schützlinge spielten aggressiver, waren zielstrebiger und versuchten schnell vor des Gegners Gehäuse zu kommen. Nur fehlte es oft an technischen Fertigkeiten. Zahlreiche Ballverluste führten dazu, dass Torchancen zunächst Mangelware blieben. Nur nach Standards musste 1899-Keeper Özcan eingreifen: So prüfte Koen mit einem 20-Meter-Hammer den Österreicher, der zwar zuerst unsicher wirkte, dann aber in Zusammenarbeit mit Compper parieren konnte (9.).

Auf der anderen Seite zeigten die Hoffenheimer die bessere Spielanlage. Sie spielten aber oft viel zu umständlich und konnten dadurch die gut stehende SCP-Defensive lange Zeit nicht in Bedrängnis bringen.

Zudem musste der Aufsteiger ab der 20. Minute auf Teber verzichten. Der Kapitän hatte sich zuvor bei einem fairen Duell mit Krösche am rechten Knie verletzt und musste mit Verdacht auf Innenbandriss ausgewechselt werden. Für ihn kam Ibisevic, der als zweiter Stürmer fungierte, dafür rückte Obasi ins Mittelfeld.

In der Folge änderte sich wenig. Beide Mannschaften spielten auf Augenhöhe, wobei leichte Vorteile bei Paderborn lagen. Die Dotchev-Elf kam oft über die Flügel, zeigte sich aber zu ungenau im Abspiel, so dass 1899-Keeper Özcan beschäftigungslos blieb. Aber auch den Hoffenheimern fehlte es an Spritzigkeit, Ideen und Durchschlagskraft.

Erst gegen Ende der ersten Hälfte wurde es aufregend: Zuerst scheiterte Salihovic mit einem direkten Freistoß an der guten Reaktion von SC-Keeper Kruse (35.), eine Minute später schoss Obasi aus aussichtsreicher Position knapp über das Tor. Auf der anderen Seite vergab Bogavac die beste Chance der ersten Hälfte: Der Montenegriner köpfte aus vier Metern rechts vorbei (41.).

Neun Minuten nach der Pause stand Schiedsrichter Deniz Aytekin im Mittelpunkt des Geschehens. Nach einem Gerangel zwischen Koen und Obasi sah der Nigerianer eine überzogene Rote Karte. Koen indes sah Gelb.

In Unterzahl gelang dem Liganeuling dann doch die Führung. Nach einer wunderschönen Kombination zwischen Carlos Eduardo und Salihovic fand sich der Brasilianer in aussichtsreicher Schussposition wieder. Der 20-Jährige vollendete nervenstark und brachte Hoffenheim in Führung (58.).

Hoffenheimer Jubel
Torjubel: Hoffenheims Spieler freuen sich über das 1:0 in Unterzahl.
© dpa

Mit dem 1:0 im Rücken zog sich die Rangnick-Elf zurück. Sie überließ den Paderbornern weite Teile des Spielfeldes, machte aber 20 Meter vor dem eigenen Gehäuse die Räume dicht, so dass der SCP, der das letzte Aufbäumen vermissen ließ, lange Zeit keine Einschussgelegenheiten hatte.

Erst in der 79. Minute tauchte Damjanovic frei vor Özcan auf, aber der Serbe verfehlte das Tor um Zentimeter. Kurz vor dem Ende hatte Bogavac nocheinmal die Chance, aber der Montenegriner köpfte aus fünf Metern ans Außennetz (88.), so dass die Rangnick-Schützlinge am Ende ihren sechsten Sieg in Serie feiern konnten.

Die TSG Hoffenheim empfängt am Sonntag Erzgebirge Aue, Paderborn hingegen ist bereits am Freitag zu Hause gegen die Alemannia aus Aachen gefordert.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

TSG Hoffenheim
Aufstellung:
R. Özcan (3,5) - 
Ibertsberger (4,5) , 
Janker (3) , 
Compper (3) , 
Löw (3,5) - 
Teber    
Luiz Gustavo (3,5)        
Salihovic (3) - 
Carlos Eduardo (2,5)        
D. Ba (4) , 
Obasi (4,5)    

Einwechslungen:
20. Ibisevic (5) für Teber
46. Spilacek (3,5) für Luiz Gustavo
87. Paljic für Carlos Eduardo

Trainer:
Rangnick
SC Paderborn 07
Aufstellung:
L. Kruse (3,5) - 
D. Fall (3,5)    
Gonther (3,5) , 
Djurisic (3,5) , 
de Graef (3,5) - 
Gouiffe à Goufan (3,5)    
Krösche (3)    
Hoilett (5)    
Bogavac (3) , 
Koen (4)    
Damjanovic (4,5)    

Einwechslungen:
57. Schüßler (3,5) für Hoilett
66. Assauer für Krösche
79. R. Müller für D. Fall

Trainer:
Dotchev

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Carlos Eduardo (58., Linksschuss, Salihovic)
Rote Karten
Hoffenheim:
Obasi
(54., Tätlichkeit, Koen)
Paderborn:
-
Gelbe Karten
Hoffenheim:
Luiz Gustavo
(6. Gelbe Karte)
Paderborn:
Damjanovic
(1. Gelbe Karte)
,
Koen
(7.)
,
Gouiffe à Goufan
(7.)

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Spielinfo

Anstoß:
09.03.2008 14:00 Uhr
Stadion:
Dietmar-Hopp-Stadion, Hoffenheim
Zuschauer:
5350
Schiedsrichter:
Deniz Aytekin (Oberasbach)   Note 4
sehr kleinlich, einige kleinere Fehler, die Rote Karte für Obasi war hart, aber vertretbar.
Spieler des Spiels:
Carlos Eduardo
setzte wichtige Impulse, entschied die Partie mit seinem Treffer.

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