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Alemannia Aachen

 - 

SpVgg Greuther Fürth

 

2:5 (1:3)

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Alemannia Aachen
SpVgg Greuther Fürth
1.
15.
30.
45.




46.
60.
75.
90.














Aachen tritt auf der Stelle - Fürth untermauert Aufstiegsambitionen

Kirschstein und Kotuljac die Sieggaranten

Die SpVgg Greuther Fürth unterstreicht mit dem verdienten 5:2 in Aachen ihre Aufstiegsambitionen. Die Labbadia-Elf zeigte eine ihrer besten Saisonleistungen und präsentierte sich vor dem Tor kaltschnäuzig. Aachen hielt in der zweiten Halbzeit mit, scheiterte aber oft am gut reagierenden SpVgg-Schlussmann Kirschstein.

Aleks Kotuljac
Doppeltorschütze: Fürths Aleks Kotuljac.
© dpaZoomansicht

Aachens Trainer Jürgen Seeberger stellte nach dem 0:0 bei 1860 München auf einer Position um: Im Sturm kam Nemeth für Pecka zum Zug.

Fürths Coach Bruno Labbadia nahm nach dem 2:2 gegen Köln zwei Wechsel vor. In der Innenverteidigung rückte wieder der zuletzt gelb-gesperrte Biliskov rein, und Mauersberger musste auf die Bank. Auf der Halbposition im Mittelfeld fehlte Haas (am Knie verletzt) und Schröck übernahm wieder die rechte Seite.

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Die Franken setzten die Aachener von Anpfiff weg unter Druck und kombinierten in der Hälfte der Westdeutschen gefällig nach vorne. Gute Gelegenheiten hatte die SpVgg aber zunächst nicht. Vielmehr hatte Krontiris die erste Chance, als er nach einer Kopfball-Verlängerung von Fürths Lanig plötzlich alleine vor Kirschstein auftauchte, doch der SpVgg-Keeper entschärfte den Linksschuss aus zehn Metern (14.). Nach einem Befreiungsschlag von Polenz war es dann aber soweit für die Alemannia: Fürths Abwehr übersah Stürmer Nemeth, der alleine vor dem Tor noch Felgenhauer ins Leere grätschen ließ und überlegt ins lange Eck einschob (17.). Es war eine überraschende Führung.

Die Labbadia-Elf ließ sich durch den Rückschlag allerdings nicht groß von ihrer Linie abbringen und schlug binnen drei Minuten doppelt zurück. Erst schlenzte Felgenhauer einen Freistoß aus 18 Metern in Ribery-Manier in den Winkel (24.), dann vollendete Kotuljac einen Spielzug über Lanig ebenfalls mit einem Schlenzer ins lange Eck (27.). Nach dem 2:1 der Franken wurde das Spiel offener - die Aachener suchten nun auch etwas energischer den Weg nach vorne und kamen besonders aus der Distanz zum Abschluss. In der 32. Minute prüfte Nemeth den Fürther Torwart mit einem Volleyschuss, doch erneut war Kirschstein zur Stelle. Sieben Minuten später drehte sich ein Freistoß-Hammer von Lehmann gerade noch aus dem Tor (39.). Als die Seeberger-Elf langsam in Tritt kam, schlug die SpVgg eiskalt zum 3:1 zu: Der kampfstarke Kotuljac eroberte den Ball im Mittelfeld und schickte Nehrig auf die Reise. Der Stürmer scheiterte alleine vor Stuckmann an dessen Fuß, doch Kotuljac staubte ab.

Mit Beginn des zweiten Abschnitts wurde die Partie richtig ansehnlich für die Zuschauer am Tivoli. Beide Mannschaften suchten schnell den Weg Richtung Tor, so dass zahlreiche Torraumszenen zu bestaunen waren. Fürth hatte die etwas besseren Gelegenheiten, aber sowohl Stuckmann als auch sein Gegenüber Kirschstein hatten zunächst alles im Griff.

Nach 60 Minuten, als sich Kotuljac nach einem Steilpass von Schröck den Ball etwas zu weit vorlegte, beruhigte sich die Partie kurzfristig. Beide Teams sortierten sich für die Schlussviertelstunde, in der die Aachener vehement auf den Anschlusstreffer drängten und die Fürther auf ihre Konterchance lauerten. In der 74. Minute hatte dann Nemeth nach feinem Lehmann-Zuspiel freie Bahn Richtung Kirschstein, doch erneut hatte der SpVgg-Schlussmann die besseren Nerven. Überhaupt mussten sich die Franken mehrmals bei Kirschstein bedanken, der nun den Zwei-Tore-Vorsprung rettete.

In der 83. Minute beruhigte dann Lanig die Nerven der wenigen mitgereisten SpVgg-Fans, als der schlaksige Mittelfelspieler einen Abraller nutzte. Zuvor hatte Kotuljac nach feiner Ballannahme seinen dritten Treffer auf dem Fuß, aber er drosch den Ball auf Stuckmanns Beine. Kurz danach kam die Alemannia nochmal durch Nemeth auf 2:4 heran (88.), doch in der Nachspielzeit machte Cidimar mit dem 5:2 alles klar. Aufgelegt hatte indirekt der eingewechselte Reisinger, der nur den Pfosten traf.

Aachen spielt am kommenden Freitag in Paderborn, die Fürther empfangen am Sonntag Koblenz.

07.03.08
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Alemannia Aachen
Aufstellung:
Stuckmann (4) - 
Polenz (3,5) , 
Klitzpera (4,5)   
Herzig (4) , 
Leiwakabessy (4,5)   
M. Lehmann (5) , 
Lagerblom (4) - 
Fiel (5)   
Krontiris (5)   
Nemeth (3)        
Kolev (5,5)      

Einwechslungen:
56. Milchraum (5) für Fiel
67. Ebbers für Kolev
80. Mosquera für Leiwakabessy

Trainer:
Seeberger
SpVgg Greuther Fürth
Aufstellung:
Kirschstein (1,5) - 
Felgenhauer (3,5)    
Biliskov (3) , 
Karaslavov (3) , 
Achenbach (4) - 
Burkhardt (2,5) - 
Schröck (3,5)      
Lanig (2,5)    
Adlung (4)   
Nehrig (3) , 
Kotuljac (1)           

Einwechslungen:
70. Cidimar     für Schröck
86. Ilicevic für Adlung
86. Reisinger für Kotuljac

Trainer:
Labbadia

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Nemeth (17., Linksschuss, Polenz)
1:1
Felgenhauer (24., direkter Freistoß, Rechtsschuss)
1:2
Kotuljac (27., Rechtsschuss, Lanig)
1:3
Kotuljac (41., Rechtsschuss, Nehrig)
1:4
Lanig (83., Rechtsschuss, Kotuljac)
2:4
Nemeth (88., Rechtsschuss, Ebbers)
2:5
Cidimar (90. + 1, Rechtsschuss, Reisinger)
Gelbe Karten
Aachen:
Krontiris
(2. Gelbe Karte)
,
Kolev
(5., gesperrt)
,
Klitzpera
(3.)
Gr. Fürth:
Schröck
(3. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
07.03.2008 18:00 Uhr
Stadion:
Tivoli (alt)
Zuschauer:
17823
Schiedsrichter:
Manuel Gräfe (Berlin)   Note 2
hatte die Partie jederzeit souverän im Griff.
Spieler des Spiels:
Aleksandar Kotuljac
quirlig, kaum vom Ball zu trennen, enorm zielstrebig, schoss zwei Tore selbst, legte eins auf.
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