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TuS Koblenz

 - 

Carl Zeiss Jena

 

2:0 (1:0)

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TuS Koblenz
Carl Zeiss Jena
1.
15.
30.
45.





46.
60.
75.
90.










Jena hat nun zehn Punkte Rückstand auf Rang 14

Djokajs Handspiel leitet den Sieg ein

Trotz der Pokaleuphorie und der Heimschwäche des Gegners hat der FC Carl Zeiss Jena auch in Koblenz verloren. Zwar war der Erfolg der TuS verdient, der entscheidende erste Treffer hätte jedoch nicht gegeben werden dürfen. Jena präsentierte sich vor allem in der Defensive nicht zweitligatauglich, immer wieder offenbarten die Gäste große Lücken. Bei einem Rückstand von zehn Punkten aufs rettende Ufer gehen die Lichter langsam aus. Koblenz dagegen schaffte erstmals in dieser Saison zwei Siege in Folge.

Kuqi gegen Omodiagbe
Omodiagbe (l.) und Co. offenbarten große Lücken in der Defensive, so wurde es Kuqi und Co. nicht sonderlich schwer gemacht.
© dpaZoomansicht

Bei der TuS fehlte Traut aufgrund eines grippalen Infekts, er wurde durch Fernandez ersetzt. Mehr Anlass zur Startelfänderung sah Trainer Uwe Rapolder nach dem 3:2 in Kaiserslautern nicht. Jenas Coach Henning Bürger konnte wieder auf Omodiagbe zurückgreifen, der beim 5:4-Sensationssieg in Stuttgart im DFB-Pokal noch gefehlt hatte, nachdem er beim 2:2 in Mainz seine Zunge verschluckt hatte. Der Nigerianer rückte für Maul in die Abwehrkette, der in der Liga noch rotgesperrt ist.

Keine 60 Sekunden tasteten sich die Akteure in Koblenz ab, da hatte Jena schon die erste große Möglichkeit: Schied fälschte einen Schuss von Ziegner fast ist Tor ab, im Gegenzug hätte Dzaka beinahe einen Fehler von Omodiagbe zur Führung genutzt, Khomutovski passte auf (2.). Den flotten Beginn bestätigte Hartmann, der nach sechs Minuten Platz und dadurch aus 13 Metern eine tolle Schussgelegenheit hatte, das Leder aber nicht gut platzierte. Die muntere Anfangsphase - Müller fabrizierte fast auch noch ein Eigentor (10.), Djokaj schoss knapp drüber (14.) - war aber vor allem der unkonzentrierten Jenaer Abwehrarbeit geschuldet.

Der Druck der Hausherren war groß und wurde belohnt - allerdings auch von Schiedsrichter Christian Bandurski. Der übersah das Handspiel von Djokaj, der einen langen Lomic-Pass mit der Hand annahm, dadurch Khomutovski umspielte und schließlich ins leere Tor einschob (17.). Jena kam auch in der Folge nicht wirklich in die Gänge, die Gäste taten sich sehr schwer im Offensivspiel. Und die Löcher in der Defensive wurden auch nicht kleiner: Dzaka hätte das fast zum 2:0 genutzt, doch Omodiagbe blockte seinen Schuss gerade noch ab, Khomutovski war schon geschlagen (25.). Von Pokaleuphorie war bei den Thüringern nichts zu spüren, sie durften froh sein, dass sie zur Pause nur mit 0:1 zurücklagen. Obwohl das Tor niemals hätte gegeben werden dürfen.

Die erste Möglichkeit des zweiten Durchgangs gehörte erneut den Gästen, doch Petersens Schuss infolge einer Ecke wurde gerade noch auf der Linie geblockt (47.). Mehr kam aber - wie schon vor dem Seitenwechsel - von der Bürger-Truppe nicht, Koblenz hatte die Partie schnell wieder im Griff, ohne allerdings selbst konsequent auf das 2:0 zu drängen. Und das hätte Simak beinahe bestraft: Der Jenaer Regisseur tauchte nach Petersens Zuspiel bedrängt von zwei Koblenzern vor Eilhoff auf, traf aber nur den Pfosten! Den geforderten Elfmeter - beim Schuss wurde Simak leicht geschubst - gab es nicht (61.).

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Die Jenaer wurden sich nun langsam ihrer Situation bewusst, die Offensivaktionen wurden mutiger, die Hausherren fanden sich dagegen immer wieder in der eigenen Hälfte wieder. Kühne war es schließlich, der vier Minuten vor Schluss die große Ausgleichschance hatte, als er sich im Strafraum durchsetzte, dann das Leder aber knapp an Eilhoff und dem Tor vorbeispitzelte. Stattdessen war den Koblenzer Jokern die Entscheidung vorbehalten, Pektürk vollendete Vatas Steilpass mithilfe des Innenpfostens zum 2:0 (90.+1).

Koblenz hat sich nun ein sicheres Polster auf Rang 15 erarbeitet und kann ohne Druck, jedoch auch ohne Lomic (Gelbsperre) am Sonntag nach Köln fahren. Jena, dessen Abwehrarbeit in Koblenz etwas Zählbares verhinderte, versucht es am gleichen Tag gegen Wehen Wiesbaden mal wieder mit einem Sieg.

02.03.08
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

TuS Koblenz
Aufstellung:
Eilhoff (3)   
D.-R. Cha (3) , 
Mavric (3,5) , 
Richter (3,5) , 
Lomic (4)   
Ma. Hartmann (2,5) , 
Ziehl (2)   
Fernandez (4)   
Dzaka (3) - 
Djokaj (6)       
N. Kuqi (4)   

Einwechslungen:
54. Vata (3,5) für Fernandez
66. Pektürk     für N. Kuqi
76. Sukalo für Ziehl

Trainer:
Rapolder
Carl Zeiss Jena
Aufstellung:
Khamutouski (3) - 
Holzner (4,5)      
Omodiagbe (4) , 
R. Müller (3,5) , 
Stegmayer (4) - 
S. Kühne (4)   
Ziegner (3)   
Werner (3,5)   
Simak (3,5) - 
Petersen (4,5)   
Schied (4,5)

Einwechslungen:
62. Allagui für Werner
62. Amrhein für Petersen
75. Saka für Holzner

Trainer:
Bürger

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Djokaj (17., Linksschuss, Lomic)
2:0
Pektürk (90. + 1, Rechtsschuss, Vata)
Gelbe Karten
Koblenz:
Lomic
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
,
Djokaj
(3.)
,
Eilhoff
(1.)
Jena:
S. Kühne
(6. Gelbe Karte)
,
Ziegner
(4.)
,
Holzner
(4.)

Spielinfo

Anstoß:
02.03.2008 14:00 Uhr
Stadion:
Stadion Oberwerth
Zuschauer:
10676
Schiedsrichter:
Christian Bandurski (Oberhausen)   Note 6
übersah das Handspiel von Djokaj vor dem 1:0, hätte nach Foul an Simak auf Elfmeter entscheiden müssen. Unglücklich im Strafmaß bei den Gelben Karten.
Spieler des Spiels:
Rüdiger Ziehl
glänzte als Abräumer vor der Abwehr, belebte durch viele kluge Pässe die Offensive.
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