Eigentlich wusste SpVgg-Keeper Sascha Kirschstein gar nicht, wie er sich auf die Partie gegen Mainz vorbereiten sollte. Zum ersten Mal durfte der 27-Jährige vor einem Profispiel zu Hause übernachten - beim HSV, seinem Ex-Verein, nicht üblich. Die leichte Unsicherheit wich spätestens nach der Glanzparade, als er Gunkels abgefälschten Freistoß sensationell um den Pfosten lenkte. Danach lief es wie von selbst für den 1,96-Meter-Hünen, der bescheiden analysierte, dass er nur gemacht habe, "wofür er bezahlt wird". Ein Glücksgriff für SpVgg-Coach Labbadia, der Kirschstein erst eine Woche vor Saisonbeginn zur Nummer 1 gemacht hatte.
Bernd Staib





















