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Kickers Offenbach

 - 

Erzgebirge Aue

 

3:2 (2:1)

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Kickers Offenbach
Erzgebirge Aue
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.













Erzgebirge Aue seit elf Spielen nun sieglos

Der OFC weiterhin ohne Punktverlust

In einer schwungvollen und umkämpften ersten Hälfte zeigten beide Mannschaften ihren Offensivdrang. Offenbach ging verdient in Führung, welche die Hausherren nicht lange verteidigen konnten. Der OFC zeigte sich jedoch nicht geschockt und bestrafte die Nachlässigkeit der Aue-Defensive. Nach dem Seitenwechsel lauerten die Kickers auf Konterchancen, welche sie auch zum 3:1 nutzten. Aue kam zwar durch einen Elfmeter nochmals heran, konnte den Ausgleich aber nicht mehr erzielen.

umkämpfte Partie in Offenbach
Aues Kurth (l.) im Zweikampf mit Offenbachs Müller (r.).
© dpaZoomansicht

Offenbachs Coach Wolfgang Frank sah nach dem 2:0 in Paderborn keinen Grund, die siegreiche Anfangsformation vom vergangenen Sonntag zu verändern. Lediglich Stammtorhüter Thier (Rückenverletzung) wurde durch Endres ersetzt. Gerd Schädlich, Trainer von Erzgebirge Aue, stellte seine Startelf im Vergleich zum 1:1-Remis gegen Fürth auf gleich drei Positionen um. Für Kaufmann, Klinka und Sykora begannen Strbac, Curri und Nemec die Partie.

Die Partie in Offenbach begann sehr schwungvoll. Aue attackierte die Hausherren sehr früh und ließ keinen geordneten Spielaufbau zu. Folglich hatte der Gast durch einen Pfostenknaller durch Strbac und den darauf folgenden Nachschuss durch Nemec die erste Chance der Partie (6.). Der OFC nutzte hingegen den ersten Angriff gleich zur Führung: Mokhtari flankte von rechts in den Strafraum. Bungert verlängerte das Leder am kurzen Pfosten zu Toppmöller, der den Ball am langen Pfosten aus einem Meter ins Tor köpfte (10.).

In der Folge hatten die Hausherren Oberwasser. Aue wirkte geschockt und konnte sich nicht mehr aus der eigenen Hälfte befreien. Die Elf von Wolfgang Frank verpasste es aber in Person von Sieger, der aus kürzester Distanz nur den Pfosten traf, das zweite Tor nachzulegen (15.). Diese Nachlässigkeit wurde von den Gästen prompt bestraft: Heller setzte sich auf der rechten Seite durch, zog in den Strafraum und legte quer auf Strbac. Der Slowene hatte im Zweikampf mit Bungert das längere Bein und stocherte das Leder ins Netz (17.).

Die Elf von Gerd Schädlich blieb nach dem Ausgleich das gefährlichere Team. Insbesondere der Torschütze Strbac und Vorlagengeber Heller machten in der Offensive in dieser Phase mächtig Betrieb. Dennoch erzielte der OFC wieder die Führung: Sieger versuchte, aus elf Metern aufs Tor zu schießen. Sein Schuss wurde jedoch von der Aue-Defensive abgeblockt. Toppmöller nahm den Abpraller am Fünf-Meter-Raum stehend mit links an und schob das Leder mit rechts zur Führung. Aues Proteste wegen einer Abseitsstellung von Toppmöller waren unbegründet (33.). In der Schlussphase der ersten 45 Minuten blieb die Begegnung weiterhin offen. Zählbares sprang auf beiden Seiten aber nicht mehr heraus.

Aue kam engagierter aus der Kabine als die Hausherren und setzte die OFC-Defensive wieder unter Druck. Die Kickers standen in der Abwehr aber sehr sicher und ließen bis auf einen Schuss von Heller (46.) nichts zu. Besonders über den schnellen und wendigen Mokhtari blieben die Gastgeber aber in der Offensive gefährlich und brachten die Aue-Defensive einige Male durch überfallsartige Konterangriffe ins Rudern.

Offenbacher Jubel
Freud und Leid: Aues Curri (l.) und jubelnde Offenbacher nach dem Treffer zum 2:1.
© dpa

Der OFC stand tief in der eigenen Hälfte und ließ die Gäste aus Aue das Spiel machen. Die Schädlich-Elf biss sich aber an der Defensive der Hessen meist die Zähne aus. Dann zeigte auch Offenbachs Coach Frank einen klasse Schachzug: Er wechselte Türker ein, der nach einem genauen Pass von Bungert mit seinem ersten Ballkontakt Aue-Schlussmann Bobel geschickt überlupfte und die vermeintliche Vorentscheidung markierte (70.).

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Doch Aue kam nochmals heran: Schlussmann Endres und Aues Curri rannten auf den Ball zu und stießen an der Strafraumgrenze zusammen. Schiedsrichter Stark entschied auf Strafstoß. Den fälligen Elfmeter verwandelte Heller sicher mit einem Flachschuss ins linke Eck (83.). Aue machte danach nochmals Druck und drängte auf den Ausgleich. Doch Offenbach rettete den verdienten Sieg über die Zeit.

Die Kickers aus Offenbach müssen am kommenden Sonntag bei Alemannia Aachen antreten. Erzgebirge Aue empfängt ebenfalls am Sonntag den Aufsteiger Wehen Wiesbaden.

19.08.07
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Kickers Offenbach
Aufstellung:
Endres (4) - 
C. Müller (3,5) , 
Bungert (3) , 
Sichone (4)   
Sidney (3) - 
O. Mokhtari (3,5) , 
Cimen (2,5)   
Sieger (3,5) , 
T. Judt (4,5) - 
Agritis (4)   
Toppmöller (1,5)        

Einwechslungen:
61. Hysky für Sichone
69. Türker        für Agritis
76. Wörle für Cimen

Trainer:
Frank
Erzgebirge Aue
Aufstellung:
Bobel (4)   
Loose (4)   
Kos (4,5) , 
Paulus (3,5) , 
Liebers (4,5)   
F. Heller (2)    
Kurth (3,5) , 
Feldhahn (4,5)      
Curri (3,5) , 
Strbac (3)    
Nemec (4)

Einwechslungen:
66. Geißler für Feldhahn
70. Sykora für Loose
77. Trehkopf für Liebers

Trainer:
Schädlich

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Toppmöller (10., Kopfball, Bungert)
1:1
Strbac (17., Linksschuss, F. Heller)
2:1
Toppmöller (33., Rechtsschuss, Sieger)
3:1
Türker (70., Linksschuss, Bungert)
3:2
F. Heller (83., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Curri)
Gelbe Karten
Offenbach:
Türker
(1. Gelbe Karte)
Aue:
Feldhahn
(1. Gelbe Karte)
,
Bobel
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
19.08.2007 14:00 Uhr
Stadion:
Bieberer Berg
Zuschauer:
10000
Schiedsrichter:
Wolfgang Stark (Ergolding)   Note 3
war von Anfang an ein souveräner Leiter der Partie, lag aber bei der Strafstoßentscheidung gegen Offenbach falsch.
Spieler des Spiels:
Dino Toppmöller
zwei Tore gegen den Ex-Verein, einmal mit dem Kopf, einmal mit dem Fuß, war von seinen Gegenspielern nie auszuschalten.
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