Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?
Seite versenden

1. FC Köln
FC St. Pauli
1.
15.
30.
45.


46.
60.
75.
90.









St. Pauli lange spielbestimmend - Köln mit glücklichem Punktgewinn

Chihi rettet Köln einen Punkt

Nach einer völlig verschlafenen ersten Halbzeit rettete ein Joker-Tor von Chihi dem 1. FC Köln zum Rückrundenauftakt einen Punkt. Im ausverkauften Kölner Stadion lag der Gast aus Hamburg lange Zeit in Führung und musste erst kurz vor Schluss das Gegentor aus abseitsverdächtiger Position einstecken. Insgesamt ein glücklicher Punktgewinn für die Gastgeber, die den Start in die zweite Saisonhälfte fast verschliefen.

St. Paulis Takyi mit Vorteilen gegenüber Kölns Ehret.
Lange ein gewohntes Bild: St. Paulis Takyi mit Vorteilen gegenüber Kölns Ehret.
© dpaZoomansicht

Der 1. FC Köln ging unter Trainer Christoph Daum das Unternehmen Aufstieg in die erste Bundesliga ohne personelle Probleme an. Daum konnte aus dem Vollen schöpfen, wobei Neuzugang Pezzoni nicht im Kader stand. Beim FC St. Pauli sah die Personalsituation vor dem Rückrundenstart nicht so entspannt aus. Trojan und Bruns fielen mit Bronchitis aus, auf Eger (Achillessehnenreizung) musste Coach André Trulsen ebenfalls verzichten. Die nach den Abgängen von Joy und Karikari verpflichteten Biermann und Yanchuk fanden keine Berücksichtigung. In der Innenverteidigung feierte Petersen sein Zweitligadebüt.

Vor ausverkaufter Kulisse im RheinEnergieStadion präsentierte sich der 1. FC Köln zum Rückrundenauftakt in der ersten Halbzeit nicht wie ein Aufstiegskandidat. Gegen engagierte und auch spielerisch überzeugende Gäste aus St. Pauli brachte die Daum-Elf kaum etwas Konstruktives zustande. Außer langen Bällen in die Spitze, die die Hamburger Abwehr problemlos entschärfte, fiel den Gastgebern in der ersten Hälfte wenig ein.

- Anzeige -

Stattdessen übernahmen die Kiez-Kicker das Kommando auf dem Platz. Mit schnörkellosem und schnellen Direktspiel wurde das Mittelfeld immer wieder rasch überbrückt. Pässe in die Schnittstellen der Kölner Viererkette führten mehrfach zu Chancen für St. Pauli. Ludwig (2.) und vor allem Takyi, der völlig freistehend vertändelte (11.), hatten die Führung früh auf dem Fuß.

Wieder Ludwig war die nächste Prüfung Mondragons vorbehalten. Doch der Kölner Schlussmann streckte sich dem strammen Schuss des Hamburgers erfolgreich entgegen (15.).

Erst nach 26 Minuten zeigten die Kölner ansatzweise Torgefahr. Özat bekam seltenen Platz auf der rechten Seite und nutzte ihn zum Flanken. In der Mitte kam Torjäger Novakovic zum Kopfball, setzte diesen aber knapp neben das Gehäuse. Es war die beste Möglichkeit der Gastgeber in der ersten Hälfte.

Anschließend übernahm wieder St. Pauli die Initiative. Zwar mit weniger Tempo als in der ersten halben Stunde, aber dennoch strukturierter im Spielaufbau und mit mehr Verve in den Zweikämpfen. Schnitzler hatte nach einem scharfen Anspiel von Schultz eine weitere gute Möglichkeit (41.), aber es blieb Routinier Meggle überlassen, kurz vor der Pause den Führungstreffer zu erzielen. Nach einem Freistoß von Ludwig war St. Paulis Nummer 10 den entscheidenden Tick schneller am Ball und überwand Mondragon aus kurzer Distanz (45.)

Nach der Halbzeit reagierte Christoph Daum zunächst taktisch und schickte mit McKenna einen Innenverteidiger mit in den Angriff. Kurz darauf ersetzten Matip Scherz (54.) und Broich Antar (58.). Und nach einer guten Stunde Spielzeit zeigten diese Maßnahmen auch Wirkung.

Die Kiez-Kicker wurden immer mehr in die eigene Hälfte gedrängt, kamen nun nur noch über vereinzelte, aber schön vorgetragene Konter vor das Kölner Tor (60.). Und auch Borger sah sich nun ernsthafteren Prüfungen gegenüber. Doch McKenna traf zunächst aus zehn Metern das Tor nicht und schoss links vorbei (65.), ehe Helmes sich nach einem feinen Trick gegen Gunesch den Ball zu weit vorlegte, und am herausgeeilten Hamburger Keeper scheiterte (66.).

Köln machte jetzt Druck, kam aber in der Folge kaum richtig zum Torabschluss. Erst als Chihi, Daums letzter Joker, den Platz betrat, kam noch einmal Schwung auf vor dem Hamburger Tor. Und Chihi war es auch, der nach einer butterweichen Flanke von Broich, einem platzierten Kopfball von Novakovic und einer Nachlässigkeit von Borger den Ball aus einem Meter zum späten Ausgleich über die Linie drückte (84.). Bei Novakovics Kopfball stand der Kölner Stürmer aber im Abseits, vom Schiedsrichter-Gespann nicht geahndet.

In den letzten Minuten warfen die Kölner alles nach vorne, aber es blieb letztlich bei der Punkteteilung zwischen den beiden Kontrahenten.

Für Köln geht es am nächsten Spieltag mit einem Montagabendspiel in Aachen weiter. St. Pauli tritt bereits am Freitag zu Hause gegen Jena an.

01.02.08
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Köln
Aufstellung:
Mondragon (4) - 
Ümit Özat (3) , 
Mohamad (3,5) , 
McKenna (4) , 
Ehret (4) - 
Antar (5)   
A. Mitreski (3,5) - 
Scherz (5)   
Vucicevic (5)   
Helmes (4) , 
Novakovic (4,5)

Einwechslungen:
54. Matip (3,5) für Scherz
58. Broich (3) für Antar
80. Chihi     für Vucicevic

Trainer:
Daum
FC St. Pauli
Aufstellung:
Borger (4) - 
Rothenbach (3,5) , 
Morena (3) , 
Petersen (3) , 
Gunesch (3,5) - 
Boll (3,5) , 
Meggle (3,5)    
Ludwig (3)   
Schultz (4)   
Schnitzler (4)   
Takyi (2,5)   

Einwechslungen:
73. Braun für Schultz
82. Sako    für Schnitzler
88. Kuru für Takyi

Trainer:
Trulsen

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Meggle (45., Rechtsschuss, Ludwig)
1:1
Chihi (84., Linksschuss, Novakovic)
Gelbe Karten
Köln:
-
St. Pauli:
Ludwig
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
,
Sako
(2.)

Spielinfo

Anstoß:
01.02.2008 18:00 Uhr
Stadion:
Rhein-Energie-Stadion
Zuschauer:
50000 (ausverkauft)
Schiedsrichterin:
Bibiana Steinhaus (Hannover)   Note 4
leitete die Partie ordentlich. Beim Ausgleich übersah sie jedoch Chihis knappe Abseitsstellung.
Spieler des Spiels:
Charles Takyi
war auffälligster Akteur und permanent unterwegs. Kölns Defensive bekam den 23-Jährigen nicht in den Griff.
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

- Anzeige -