Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?

SV Wehen Wiesbaden

 - 

SC Freiburg

 

2:2 (2:1)

Seite versenden

SV Wehen Wiesbaden
SC Freiburg
1.
15.
30.
45.





46.
60.
75.
90.











SC auch im vierten Spiel in Folge ohne Sieg

Bencik lässt Freiburg aufatmen

In einem schnellen und spannenden Spiel trennen sich die Konkurrenten 2:2-Unentschieden und die Gäste aus Freiburg können damit einen glücklichen Punktgewinn feiern. Die Gastgeber waren lange Zeit die überlegene Mannschaft, haderten aber mit der Chancenverwertung. Ein spätes Bencik-Tor erlöste den Anhang der Badener.

- Anzeige -
Wehens Kokot freut sich über sein Elfmetertor.
Die Welt steht Kopf: Kokot freut sich über sein Elfmetertor.
© dpa Zoomansicht

Bei Wehen Wiesbaden sah sich Trainer Christian Hock nach dem 1:1 in Paderborn zu zwei Änderungen in seiner Startelf genötigt. Für Simac und Diakité begannen Nicu und Kopilas. Bei den Breisgauern musste Coach Robin Dutt im Vergleich zum 1:3 gegen Mönchengladbach auf den gesperrten Banovic (5. Gelbe Karte) verzichten. Konrad kam dafür zu seinem Debüt von Anfang an.

Nach zögerlicher Anfangsphase kristallisierten sich die Rollen in diesem Spiel heraus. Der SC aus Freiburg zog die Spielkontrolle an sich und durfte bis in die Hälfte der Gastgeber hinein fein kombinieren. Dann war aber Endstation, denn kompakt stehende und geschickt verschiebende Wehen Wiesbadener machten vor dem eigenen Strafraum dicht und ließen kaum Chancen zu.

Leichtfertige Ballverluste der Gäste ermöglichten den Hausherren schnelle und gefährliche Konter auf das Tor der Dutt-Elf zu fahren. König schüttelte beim ersten aussichtsreichen Angriff gleich zwei Gegenspieler ab und brachte den Ball flach nach innen, doch ein Badener verhinderte gleich zu Beginn größeres Unheil und schlug den Ball vor dem lauernden Catic weg (7.).

Der nächste Versuch aber gelang den Gastgebern besser: Nach einem Krmas-Patzer im Spielaufbau setzte König Siegert auf der rechten Flanke geschickt in Szene. Der ließ im Strafraum den Ball noch kurz aufsetzen, zog dann per Dropkick perfekt in den linken Winkel ab (16.).

Aus dem Spiel heraus ergaben sich kaum Möglichkeiten für die Breisgauer. Aber nach Standards brannte es oftmals lichterloh im Wehener Strafraum. So ging dem Ausgleichtreffer in dieser schnellen und unterhaltsamen Partie eine Ecke von Aogo voraus, die dieser von der rechten Seite auf das Tor zog. Krmas machte seinen Patzer wieder gut und nickte am kurzen Pfosten ein (26.). Doch die Freude am Torerfolg sollte nicht lange halten.

Nach einer Catic-Hereingabe ging Krmas ungeschickt gegen König zu Werke und drückte den Angreifer zu Boden. Es gab Strafstoß, den Kokot sicher verwandelte (29.). In der Folge blieben die Wehener das entschlossenere Team: Siegert (33.) und vor allem Nicu (44.) besaßen noch gute Torchancen. Auf der Gegenseite traf Bencik - erneut nach einer Aogo-Ecke - nur den Pfosten des von Richter gehüteten Tores (42.).

Freiburgs Aogo im Luftkampf mit Wehens Kokot.
Freiburgs Aogo im Luftkampf mit Wehens Kokot.
© dpa

Nach dem Seitenwechsel versuchte Robin Dutt mit dem Wechsel von Mesic für Uzoma das Angriffsspiel zu stärken. Doch Wehen blieb das dominantere Team. Hinten ließ man nichts anbrennen und nach vorne hin blieb es vor allem durch König immer gefährlich. Die Breisgauer verloren immer mehr den Spielfluss und die Linie, vertändelten nun viele Bälle und spielten ungenauer als noch im ersten Durchgang.

Immer wieder ging es in Richtung des Freiburger Gehäuses, König versetzte im Fünfmeterraum Krmas und traf anschließend nur das Außennetz (56.). Walke verhinderte mit einer Glanzparade das nächste Gegentor, als er einen Schuss von König an den Pfosten lenkte. Den anschließenden Heber von Catic kratzte ein Freiburger noch von der Linie (68.).

Wehen ließ nun beste Kontermöglichkeiten aus, spielte die Gegenangriffe nicht richtig aus und hielt so die Freiburger im Spiel. Das sollte sich spät rächen. Denn die Eckstöße von Aogo bekamen die Gastgeber nie in den Griff. So auch wenige Minuten vor Schluss, als Richter sich verschätzte und Bencik nach dem Patzer des Wehener Torwarts abstauben konnte (85.). Der SC entführte damit einen glücklichen Punkt in der Fremde und beendet die Hinrunde, falls der 1. FC Köln nicht gegen Kaiserslautern gewinnt, auf einem Aufstiegsplatz.

Wehen Wiesbaden startet am Freitag den 1.Februar.2008 mit einem Heimspiel gegen Hoffenheim in die Rückrunde. Für den SC Freiburg geht's am Sonntag den 3. Februar. 2008 zu Hause gegen Osnabrück weiter.

16.12.07
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SV Wehen Wiesbaden
Aufstellung:
Richter (3,5) - 
Hollmann (3) , 
Kopilas (3,5) , 
Glibo (3) , 
Kokot (3)    
Schwarz (2) , 
Bick (3,5) - 
Siegert (2,5)       
Catic (3)   
Nicu (4)   
König (2)

Einwechslungen:
70. R. Paul    für Nicu
81. Diakité für Catic

Trainer:
Hock
SC Freiburg
Aufstellung:
Walke (3) - 
Ibertsberger (3,5)   
Krmas (4,5)    
Butscher (3,5) , 
Schwaab (4) - 
Konrad (3,5)   
Aogo (3) - 
Matmour (4,5)      
Uzoma (5)   
Pitroipa (3) - 
Bencik (3)       

Einwechslungen:
46. Mesic (4) für Uzoma
63. Kruppke für Ibertsberger
74. Schlitte für Matmour

Trainer:
Dutt

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Siegert (16., Rechtsschuss, König)
1:1
Krmas (26., Kopfball, Aogo)
2:1
Kokot (29., Foulelfmeter, Linksschuss, König)
2:2
Bencik (85., Linksschuss, Aogo)
Gelbe Karten
Wehen WI:
Siegert
(3. Gelbe Karte)
,
R. Paul
(1.)
Freiburg:
Konrad
(1. Gelbe Karte)
,
Matmour
(3.)
,
Bencik
(4.)

Spielinfo

Anstoß:
16.12.2007 14:00 Uhr
Stadion:
Brita-Arena
Zuschauer:
10354
Schiedsrichter:
Christian Schößling (Leipzig)   Note 4,5
der Elfmeter war regelkonform, jedoch oft Schwächen bei der Zweikampfbewertung, insgesamt zu kleinlich.
Spieler des Spiels:
Ronny König
war an den beiden SV-Treffern beteiligt, zweikampfstark und ständig gefährlich.
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

- Anzeige -