Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?

1. FSV Mainz 05

 - 

VfL Osnabrück

 

4:1 (1:1)

Seite versenden

1. FSV Mainz 05
VfL Osnabrück
1.
15.
30.
45.




46.
60.
75.
90.













Osnabrück beendet Torflaute in der Fremde nach 391 Minuten

Reichenbergers Tor reichte nicht

Auch wenn der VfL Osnabrück seine Torflaute in fremden Stadien nach 391 Minuten beendet hat, musste sich die Elf von Claus-Dieter Wollitz auch im fünften Auswärtsspiel in Folge geschlagen geben. Zwar gelang nach der Mainzer Führung der zwischenzeitliche Ausgleich, doch Borja brachte die Klopp-Elf nach dem Wechsel auf die Siegerstraße. In der Schlussphase erhöhte Mainz zum etwas zu hoch ausgefallenen 4:1-Heimsieg.

Tim Hoogland
Tim Hoogland freut sich mit Mannschaftskamerad Marco Rose über sein Tor zum 1:0.
© dpaZoomansicht

Der Mainzer Trainer Jürgen Klopp änderte seine Elf nach dem 1:1 in Paderborn auf drei Positionen. Für Svensson kehrte Subotic in die Startformation zurück, Pekovic und Jovanovic ersetzten Demirtas und Baljak. Osnabrücks Coach Claus-Dieter Wollitz wechselte nach dem 2:1-Sieg gegen Köln ebenfalls dreimal. Für Cichon (Gelbsperre) spielte Ehlers, Aziz und der erstmals wieder von Beginn an auflaufende Surmann vertraten Grieneisen und Manno.

Die Partie am Mainzer Bruchweg war noch keine Minute alt, da landete ein missglückter Abschlag von VfL-Keeper Gößling direkt bei Borja. Der Ecuadorianer fackelte nicht lange und zog aus 40 Metern ab, verfehlte das Tor aber knapp. Die Chance entpuppte sich als Startschuss für eine druckvolle Anfangsphase der Mainzer. Ein Tor wollte der Klopp-Elf trotz einiger Möglichkeiten vorerst aber nicht gelingen.

- Anzeige -

Erst nach gut zehn Minuten gelang es dem VfL Osnabrück, die Partie etwas ausgeglichener zu gestalten und das Geschehen ins Mittelfeld zu verlegen. Etwas überraschend wäre Schuon um ein Haar sogar der Führungstreffer für die Gäste gelungen. Nach einem kapitalen Missverständnis in der Mainzer Innenverteidigung stand der 22-Jährige plötzlich frei vor Ischdonat, setzte die Kugel aber hauchdünn links neben das Tor (19.). Nachdem Klopp früh zum Wechseln gezwungen war und Damir Vrancic für den verletzten Karhan gebracht hatte, war es dann aber doch der FSV Mainz, dem das erste Tor der Partie gelang. Nach einer Gunkel-Ecke stieg Hoogland energisch hoch und köpfte das Leder wuchtig zum 1:0 ein (23.).

Wenig später scheiterte Jovanovic per Kopf an Gößling, ehe sich die Hausherren mit zunehmender Spieldauer immer weiter in die eigene Hälfte zurückzogen. Aziz und Schuon vergaben für den nun ansehnlich kombinierenden VfL zunächst, ehe Reichenberger nach einem weiten Freistoß im Strafraum zur Stelle war und per Kopf noch vor der Pause ausglich (44.). Es war der erste Osnabrücker Auswärtstreffer nach 391 torlosen Minuten.

Beinahe hätte das Zwischenergebnis nur kurze Zeit Bestand gehabt, denn nur drei Minuten nach Wiederbeginn bot sich dem eingewechselten Wellington die Großchance zur neuerlichen Mainzer Führung. Nach einer flachen Hereingabe von Amri hatte der Brasilianer im Fünfmeterraum das leere Tor vor sich, schaffte es aber irgendwie, das Leder über die Latte zu setzen.

In der Folge boten beide Teams zunächst wenig Ansehnliches. Torszenen bekamen die Zuschauer in dieser Phase der nun stark mittelfeldlastigen Begegnung nicht zu sehen. Stattdessen prägten Zweikämpfe und sicher stehende Abwehrreihen das Bild. Erst nach einer guten Stunde wurde der FSV wieder gefährlich und hatte prompt Erfolg. Nach einem Fehler von Thomik, der die Kugel unfreiwillig per Kopf für Wellington vorlegte, passte der Brasilianer flach nach innen und fand Borja, der aus der Drehung abzog und traf (62.).

Mainz kontrollierte nun die Partie und hatte durch Borja eine weitere Chance (69.), verzichtete aber darauf, zu viel zu riskieren, um das Spiel vorzeitig zu entscheiden. Vielmehr stand die Klopp-Elf in der Defensive sicher und ließ keine nennenswerten Offensivaktionen der Gäste mehr zu.

Auch in der Schlussphase war kein ernsthaftes Aufbäumen der Mannen von Claus-Dieter Wollitz zu erkennen, dafür legte Mainz gegen die nun löchrige VfL-Abwehr nach. Amri traf nach einem Konter per Flachschuss ins kurze Eck zum 3:1 (88.), ehe Gunkel einen von Djeng an Amri verursachten Strafstoß in der Nachspielzeit zum 4:1 nutzte.

Nach der Länderspielpause tritt Mainz erst am Montag in Kaiserslautern an. Osnabrück muss bereits am Freitag gegen Jena ran.

09.11.07
 
- Anzeige -

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FSV Mainz 05
Aufstellung:
Ischdonat (3,5) - 
Hoogland (1)    
Subotic (4,5) , 
Noveski (4) , 
Rose (4,5)    
Gunkel (3)    
Karhan    
Pekovic (4)    
Amri (2)    
Jovanovic (4)    
Borja (1,5)        

Einwechslungen:
22. Vrancic (3,5) für Karhan
46. Wellington (2) für Jovanovic
85. Daghfous für Borja

Trainer:
Klopp
VfL Osnabrück
Aufstellung:
Gößling (4,5) - 
Thomik (5) , 
Ehlers (2,5)    
Ndjeng (4)    
A. Schäfer (3) - 
Surmann (3) - 
Aziz (3) , 
Schuon (5)    
Heidrich (3) , 
Hennings (4)    
Reichenberger (2)    

Einwechslungen:
53. Schanda (5)     für Ehlers
67. Frommer für Schuon
67. Nouri für Hennings

Trainer:
Wollitz

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Hoogland (23., Kopfball, Gunkel)
1:1
Reichenberger (44., Kopfball, Hennings)
2:1
Borja (62., Linksschuss, Wellington)
3:1
Amri (88., Rechtsschuss, Hoogland)
4:1
Gunkel (90. + 1, Foulelfmeter, Rechtsschuss, Amri)
Gelbe Karten
Mainz:
Rose
(2. Gelbe Karte)
,
Pekovic
(6.)
Osnabrück:
Schanda
(1. Gelbe Karte)
,
Ndjeng
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
09.11.2007 18:00 Uhr
Stadion:
Bruchwegstadion, Mainz
Zuschauer:
19000
Schiedsrichter:
Peter Sippel (München)   Note 2
agierte in einem leicht zu leitenden Spiel unauffällig und souverän.
Spieler des Spiels:
Tim Hoogland
Tor zum 1:0, hielt auch in der Schwächephase der Mainzer den Kopf immer oben.
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

- Anzeige -