
SC-Coach Holger Fach vertraute nach dem 2:3 n. V. in Stuttgart im DFB-Pokal wieder seinem Stammpersonal und nahm gleich fünf Änderungen vor: Bade, de Graef, Krupnikovic, Koen und Siradze rückten ins Team und ersetzten Kruse, Halfar, Männer, Röttger und Löbe.
Auf Seiten der Gäste musste Trainer Jürgen Klopp nach dem Pokal-Aus bei 1860 München seinen an der Schulter operierten Keeper Wetklo ersetzen. So bekam mit dem Ex-Trierer Ischdonat die etatmäßige Nummer drei seine Chance von Beginn an.
Beide Teams starteten vergleichsweise verhalten in die Begegnung. Paderborn durfte, Mainz wollte nicht verlieren und so entwickelte sich in der ersten Viertelstunde eine Partie, die vor allem vom Bestreben, nicht ins offene Messer zu laufen, geprägt war. Chancen blieben Mangelware, lediglich Borja sowie Krupnikovic kamen in Tornähe zum Abschluss, konnten sich allerdings nicht entscheidend in Szene setzen.
Dies änderte sich in der 17. Spielminute: Krupnikovic schickte nach schöner Kombination Koen auf dem linken Flügel, Hoogland störte nicht entscheidend und so zog der ehemalige Aachener von der linken Strafraumgrenze einfach einmal ab. Ischdonat bekam das lange Eck nicht zu und schon führte der SC etwas überraschend, aber nicht unverdient mit 1:0.
Von den Mainzern kam hingegen nur wenig, lediglich bei Standards wurde die Klopp-Truppe gefährlich. Köpfte Hoogland nach einer knappen halben Stunde einen Gunkel-Freistoß aber noch auf das Tornetz (25.), machte er es gut zehn Minuten später - gütig unterstützt von der Paderborner Defensive - besser: Nach einem Freistoß von der rechten Seite nahm sich Amri aus 20 Metern ein Herz, Bade ließ den Ball etwas unglücklich auf den ehemaligen Schalker prallen, der das Leder im Fallen mit dem Rücken zum 1:1-Pausenstand über die Linie drückte (36.).
Der zweite Durchgang begann gleich turbulent. Erst vergab der eingewechselte Daghfous eine Hereingabe von der rechten Seite in viel versprechender Position (48.), fünf Minuten später nahm SC-Keeper Bade bei einem Borja-Schuss außerhalb des Strafraums seine Hände zu Hilfe und wurde folgerichtig von Schiedsrichter Grudzinski des Feldes verwiesen (53.).
Der FSV erhöhte die Schlagzahl, nutzte seine numerische Überzahl und hatte nun mehr vom Spiel. Gunkel (55., 65.) und Karhan (69.) kamen zu drei hochklassigen Möglichkeiten, schafften es aber nicht, das Leder zur Gästeführung im Kasten der Hausherren unterzubringen.
Als bei einem Paderborner Entlastungsangriff Ischdonat den durchgebrochenen Schüßler im Strafraum von den Beinen holte, gab es plötzlich Elfmeter und somit die große Chance für die Hausherren. Ischdonat machte seinen Lapsus jedoch wieder gut und fischte den von Sinkala getretenen Strafstoß von der Linie (75.).
Mainz legte in der Schlussphase noch einmal zu und drängte in Richtung des nun von Kruse gehüteten Tores. Mehr als Ansätze kamen jedoch nicht mehr zu Stande. Da auch die Paderborner keine zwingenden Aktionen mehr zu Wege brachten, blieb es beim 1:1.
Der SC Paderborn reist am kommenden Sonntag nach Koblenz, Mainz erwartet schon am Freitag Aufsteiger VfL Osnabrück.
| SC Paderborn 07 |
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| 1. FSV Mainz 05 |
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1:0
Koen (17., Linksschuss, Krupnikovic)
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Rote Karten |
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Gelbe Karten |
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Paderborn: Sinkala(2. Gelbe Karte) , Gouiffe à Goufan(4.) , de Graef(2.) Mainz: Noveski(3. Gelbe Karte) , Ischdonat(1.) |
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| Besondere Vorkommnisse | |
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Ischdonat hält Foulelfmeter von Sinkala (75.)
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