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SC Paderborn 07

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MSV Duisburg

 

0:3 (0:2)

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SC Paderborn 07
MSV Duisburg
1.
15.
30.
45.




46.
60.
75.
90.











Duisburg hat es weiter in eigener Hand und braucht noch einen Sieg

Lavrics Blitztor gibt Sicherheit

Der MSV Duisburg bleibt ganz dick drin im Aufstiegsgeschäft. In Paderborn holten sich die "Zebras" mit einer souveränen Vorstellung völlig verdient die drei Punkte. Dem frühen Treffer von Lavric ließ Grlic ein tolles Freistoßtor folgen. Im zweiten Durchgang vergab Tararache vom Punkt erst noch die Vorentscheidung, Idrissou machte schließlich aber gegen zu passive und ungefährliche Paderborner alles klar. Ein Sieg nun am letzten Spieltag gegen Essen und der MSV ist wieder in der Bundesliga.

Klemen Lavric
Schon nach 67 Sekunden schlug er zu: Klemen Lavric.
© dpaZoomansicht

Beim SC Paderborn kehrte nach dem 1:0-Sieg in Freiburg Kapitän René Müller, der am vergangenen Spieltag geschont wurde, in die Startelf zurück. Daniel Brinkmann machte für ihn Platz. Zudem begannen Fall, Colinet und Debütant Bayrak für Sinkala (Platzwunde), Döring (Kapselverletzung) und Schulp. Duisburgs Coach Rudi Bommer änderte seine Anfangsformation im Vergleich zur 1:3-Niederlage gegen Köln auf zwei Positionen: Lanzaat und Lavric ersetzten Schlicke (Gelbsperre) und Youssef Mokhtari.

Besser hätte es für den MSV nicht losgehen können: 67 Sekunden waren gespielt, als Filipescu im Mittelfeld den Ball eroberte. Willi brachte auf der linken Seite Idrissou ins Spiel, der flach in den Strafraum zu Lavric spielte. Aus 14 Metern brachte der Slowene das Leder mit links genau im langen Eck unter. Und die Gäste wollten direkt nachlegen. Nach einer kleinen Eckenserie war es schließlich Filipescu, der knapp am zweiten Pfosten vorbei köpfte (6.). Paderborn kam nur sehr langsam besser in die Partie, der MSV hatte aber zunächst alles im Griff.

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Nach und nach aber wachte die Fach-Elf aus ihrem Anfangsschlaf auf und übernahm Mitte der ersten Hälfte die Spielkontrolle. Die Zweikämpfe wurden immer intensiver, Schiedsrichter Felix Brych hatte einige knifflige Situationen zu beurteilen. Die Hektik nahm zu. All das führte aber zu keiner zwingenden SC-Möglichkeit. Gelegentlich versuchte Duisburg zu kontern, wurde aber immer wieder von der Paderborner Innenverteidigung gestoppt - meist fair, einmal nicht: Es gab Freistoß für die "Zebras" aus gut 20 Metern zentraler Position, Grlic lief an, hob den Ball über die Mauer, Starke lenkte das Leder an Innenpfosten - 2:0 (29.). Der 31-jährige Routinier traf bereits zum vierten Mal in den letzten drei Spielen, nicht umsonst durfte er als Kapitän ins Hermann-Löns-Stadion einlaufen.

Bis zur Pause versuchten die Hausherren zwar zu antworten, Fehlpässe und Missverständnisse erstickten jedoch jegliche Torgefahr im Keim. Die 2:0-Führung der Duisburger nach 45 Minuten ging absolut in Ordnung. Konsequente Chancenverwertung und souveräne Defensivarbeit waren bis dahin die Erfolgsgaranten.

Mit der Umstellung auf zwei Spitzen - Röttger kam für Krösche - wollte Holger Fach dem Favoriten im zweiten Durchgang noch mal in Bedrängnis bringen. Doch zunächst ließen die Duisburger nichts zu, vielmehr wurden sie selbst mit Kontern gefährlich. Daun sprintete mit einem starken Solo durchs Mittelfeld, drang in den Sechzehner ein, wo er von Gouiffe á Goufan nur mit einem Foul gestoppt werden konnte. Die Diskussion zwischen Lavric und Tararache entschied der Rumäne für sich, das Duell mit Starke nicht. Der SC-Keeper hielt den schwachen Elfmeter locker (54.). Vier Minuten später vergab Lavric nach einer genauen Daun-Flanke die nächste große Möglichkeit zum 3:0. Und dann der nächste Rückschlag für die "Zebras": Willi musste raus, nachdem ihn Colinet am linken Oberschenkel getroffen hatte, Weber kam in die Partie (60.).

Doch einer ließ sich von all dem nicht beirren: Klemen Lavric. Der Slowene nutzte den Platz auf der rechten Seite zu einer genauen, scharfen, flachen Flanke in den Fünfmeterraum. Starke konnte nur nach vorne abwehren und Idrissou problemlos abstauben (64.). Der SC rannte zwar nun nochmals an, die Duisburger Abwehrreihe ließ aber - abgesehen von einem Röttger-Schuss, der knapp vorbei ging (71.) - nichts anbrennen. Die Gastgeber agierten nach wie vor zu harmlos, die Duisburger brachten die Partie locker nach Hause.

Während Paderborn zum Saisonfinale beim Absteiger Burghausen gastiert, hat es der MSV nach dieser souveränen Leistung gegen Essen selbst in der Hand, den direkten Wiederaufstieg perfekt zu machen. Der heutige Matchwinner Lavric fehlt dann aber wegen seiner fünften Gelben Karte.

13.05.07
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SC Paderborn 07
Aufstellung:
Starke (4) - 
D. Fall (3,5) , 
Djurisic (4,5) , 
Brouwers (4,5) , 
Colinet (4,5) - 
Krösche (3,5)    
S. Bayrak (3)    
Krupnikovic (4,5) , 
Schüßler (4,5) - 
R. Müller (5)        

Einwechslungen:
46. Röttger (4) für Krösche
55. Brinkmann (4) für S. Bayrak
65. Schulp für R. Müller

Trainer:
Fach
MSV Duisburg
Aufstellung:
G. Koch (3) - 
Willi (3,5)    
Filipescu (2,5) , 
Lanzaat (3) , 
Bugera (3,5) - 
Tararache (4)    
Grlic (2,5)        
Kurth (3,5) - 
Daun (3,5) , 
Lavric (2,5)        
Idrissou (3)        

Einwechslungen:
60. C. Weber (3,5) für Willi
79. Bodzek für Grlic
86. Y. Mokhtari für Tararache

Trainer:
Bommer

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Lavric (2., Linksschuss, Idrissou)
0:2
Grlic (29., direkter Freistoß, Rechtsschuss)
0:3
Idrissou (64., Linksschuss, Lavric)
Gelbe Karten
Paderborn:
R. Müller
(10. Gelbe Karte, gesperrt)
Duisburg:
Lavric
(5. Gelbe Karte, gesperrt)
,
Idrissou
(7.)

Besondere Vorkommnisse
Starke hält Foulelfmeter von Tararache (54.)

Spielinfo

Anstoß:
13.05.2007 14:00 Uhr
Stadion:
Hermann-Löns-Stadion, Paderborn
Zuschauer:
9200
Schiedsrichter:
Dr. Felix Brych (München)   Note 3,5
mit Schwächen in der Zweikampfbewertung, lag bei den kniffligen Entscheidungen aber richtig.
Spieler des Spiels:
Klemen Lavric
ständiger Unruheherd, mit seinem Treffer und seiner Vorlage maßgeblich am Sieg beteiligt.
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