Koblenz begann nach dem 0:1 in Unterhaching auf vier Positionen verändert: Mavric, Ouedraogo, Wiblishauser und Diakité liefen für Tiéku (Gelb-Rot-Sperre), Evers (Fingerbruch), Grenier und Maierhofer (Gelb-Sperre) auf. 1860 tauschte im Gegensatz zum 3:1-Erfolg gegen Köln zwei Spieler aus. Thorandt und Eberlein begannen für Lars Bender und Johnsen.
Koblenz versuchte von Beginn an das Heft in die Hand zu nehmen, spielte forsch nach vorne und suchte den frühen Treffer. Die beste Chance vergab Dzaka als er am Strafraum statt quer auf Diakité zu spielen selbst abschloss. Doch Hofmann parierte im Tor der Sechziger (15.).
Das sollte sich rächen. Die TuS spielte weiter nach vorne, lief aber immer wieder in die Abseitsfalle der Münchner. Und die machten dann auch noch das erste Tor. Nach einem tollen Pass von Baier stand Göktan am Strafraum völlig frei und schoss ins lange Eck (29.). Fortan fand das Spiel zwischen den Sechzehnern statt.
Bis Wiblishauser von links einwarf, Hoffmann mit dem Kopf abwehrte und der Ball zu Ziehl kam. Der zog sofort trocken mit rechts ab und jagte den Ball aus 20 Metern ins lange Eck (33.). Bis zur Pause und auch lange danach gab es dann einiges an Leerlauf. Die Angriffe auf beiden Seiten wurden seltener gefährlich, die Pässe ungenauer, der Aufbau stockte.
Die Ruhe durchbrach dann Dzaka mit einem Freistoß aus gut 25 Metern. Sein Rechtsschuss fand den Weg durch die Mauer der Löwen. Hofmann im Tor der Münchner hatte keine Chance (66.). 1860 legte nichts mehr zu. Die Partie verlor an Niveau, doch Koblenz kämpfte leidenschaftlich um den Sieg.
Der gelang und war verdient, da die Löwen weiter abbauten und Koblenz schlicht mehr investierte. Strafraumszenen gab es kaum noch, Spannung kam in der Schlussviertelstunde selten auf.
Nun gastiert Koblenz am Sonntag mit neuem Selbstvertrauen bei Aufstiegskandidat Rostock, 1860 München erwartet am gleichen Tag Unterhaching und trifft zum Derby damit wieder auf ein abstiegsbedrohtes Team.
| TuS Koblenz |
|---|
| 1860 München |
![]() Aufstellung: M. Hofmann (3) - Ghvinianidze (4,5) , T. Hoffmann (4) , Berhalter (4) , M. Schäfer (4) - Schwarz (4,5) , Eberlein (4) - Thorandt (4) , Baier (3,5) , Milchraum (4,5) - Göktan (3) Einwechslungen: 36. S. Bender (4) für Eberlein 68. di Salvo für Milchraum 69. F. Johnson für Ghvinianidze Trainer:
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