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SC Paderborn 07

 - 

Erzgebirge Aue

 
SC Paderborn 07

1:0 (0:0)

Erzgebirge Aue
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SC Paderborn 07
Erzgebirge Aue
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.









Paderborn so gut wie gerettet - Ganz schwache erste Halbzeit

Brouwers macht es Müller vor

Dank einer erheblichen Steigerung im zweiten Durchgang verdiente sich der SC Paderborn den 1:0-Sieg gegen Erzgebirge Aue. Damit können die Ostwestfalen so gut wie sicher für ein weiteres Jahr Zweite Liga planen. Nach einer unansehnlichen ersten Halbzeit erlöste Innenverteidiger Brouwers die Gastgeber nach gut einer Stunde. Von den schon geretteten Auern kam offensiv 90 Minuten lang gar nichts.

Andrew Sinkala gegen Richard Dostalek
Sah beim einzigen Treffer schlecht aus und hat auch hier gegen Andrew Sinkala das Nachsehen: Aues Richard Dostalek.
© imagoZoomansicht

Paderborns Coach Holger Fach ersetzte nach der 0:3-Niederlage in Fürth Schulp durch den wieder genesenen Sinkala. Fachs Gegenüber Gerd Schädlich änderte seine Startformation im Vergleich zum 0:0 gegen Essen auf drei Positionen: Geißler, Klinka und Juskowiak mussten Hampf, Curri und Rangelov (nach Gelb-Rot-Sperre) weichen.

Die Paderborner erwischten im Hermann-Löns-Stadion den besseren Start und versuchten vom Anstoß weg druckvoll nach vorne zu spielen. Vor dem Auer Strafraum beendeten die Gäste aber stets die Angriffe des SC. So fehlten in der Anfangsviertelstunde gute Torchancen auf beiden Seiten. Nach 17 Minuten wurde die Offensive der Hausherren auch noch geschwächt, da Koen, der sich am Sprunggelenk verletzt hatte, vom Platz musste. Röttger kam in die Partie.

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Weil der SC in der Folge zwar weiter überwiegend am Ball war, jedoch jegliche Kreativität in der Nähe des gegnerischen Sechzehners vermissen ließ, entwickelte sich eine zerfahrene, oft unterbrochene Begegnung. Zahlreiche Abspielfehler machten die Partie nicht ansehnlicher. Man bekam den Eindruck, als wären beide Teams in der Tabelle im gesicherten Mittelfeld platziert. Die lasche, vor allem läuferische Einstellung und Ideenlosigkeit der Fach-Schützlinge im Vorwärtsgang war schon verwunderlich. Die einzige halbwegs ernstzunehmende Möglichkeit im ersten Durchgang war - wie sollte es anders sein - ein Zufallsprodukt: Demir, der die Flanke von Hampf eigentlich verpasst hatte, wurde von Brouwers angeschossen, sodass Starke erstmals ernsthaft eingreifen musste (43.).

Auch in der zweiten Hälfte begann der SC schwungvoll, diesmal ergaben sich dadurch aber endlich Torchancen: Schüßler, der einer der wenigen Aktivposten im Paderborner Spiel war, drang in den Sechzehner ein und legte auf Müller zurück. Der SC-Kapitän kam aber am toll reagierenden Keller nicht vorbei (49.). Zwei Minuten später landete ein Fallrückzieher von Müller nur auf dem Tor. Der 32-jährige Routinier zeigte nun das, was in der ersten Halbzeit noch gänzlich gefehlt hatte: Ideen! So legte er mit dem Rücken zum Tor an die Strafraumgrenze zu Sinkala zurück, dessen flachen Versuch wieder Keller abwehren konnte (53.). Zielstrebigkeit machte nun das Paderborner Spiel aus, auch die Standardsituationen wurden gefährlich: Erst fischte noch Keller Falls Versuch per Kopf nach einem Eckball herrlich aus dem Winkel (60.), dann war auch der Auer Keeper geschlagen. Krupnikovics Ecke von rechts köpfte Brouwers mit viel Wucht zum 1:0 in die Maschen. Gegenspieler Dostalek war nicht einmal hochgesprungen (62.).

Die Auer machten auch nach dem Rückstand keine Anstalten, den Weg nach vorne einzuschlagen. Die Gastgeber hatten so mit der Führung im Rücken leichtes Spiel, machten aber nicht mehr als nötig. So nahm die Begegnung wieder Züge des ersten Durchgangs an. Mit dem Unterschied, dass sich den Paderbornern nun mehr Räume boten - doch Müller schien ein Treffer nicht vergönnt: Eine gute Flanke von der linken Seite köpfte der Angreifer an den rechten Innenpfosten (79.). Weil die Schädlich-Truppe auch in der Schlussphase all das vermissen ließ, was sie einst vom Aufstieg hatte träumen lassen, konnte der SC die Partie problemlos nach Hause bringen.

Paderborn kann nach diesem wichtigen Dreier ohne großen Druck am kommenden Freitag nach Freiburg fahren. Zeitgleich empfängt Aue den Karlsruher SC.

27.04.07
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SC Paderborn 07
Aufstellung:
Starke (3) - 
D. Fall (3) , 
Djurisic (3,5)    
Brouwers (2)    
Döring (4,5)        
Krösche (3) , 
Sinkala (3,5) - 
Schüßler (3,5) , 
Krupnikovic (3,5) , 
Koen    

Einwechslungen:
17. Röttger (4,5)     für Koen
71. Gouiffe à Goufan für Döring
83. Brinkmann für Röttger

Trainer:
Fach
Erzgebirge Aue
Aufstellung:
Keller (2,5) - 
Adamski (3,5) , 
Ehlers (4)    
Loose (4) , 
R. Trehkopf (4,5) - 
Curri (4) , 
C. Lenze (5)        
Dostalek (4,5) , 
Hampf (5)    
Demir (5)    
Rangelov (4,5)

Einwechslungen:
42. Geißler (4,5) für C. Lenze
55. Rupf (4,5) für Hampf
66. Juskowiak für Demir

Trainer:
Schädlich

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Brouwers (62., Kopfball, Krupnikovic)
Gelbe Karten
Paderborn:
Döring
(1. Gelbe Karte)
,
Djurisic
(2.)
Aue:
C. Lenze
(3. Gelbe Karte)
,
Ehlers
(6.)

Spielinfo

Anstoß:
27.04.2007 18:00 Uhr
Stadion:
Hermann-Löns-Stadion, Paderborn
Zuschauer:
5814
Schiedsrichter:
Holger Henschel (Braunschweig)   Note 2
unauffälliger und sicherer Leiter einer fairen Partie.
Spieler des Spiels:
Roel Brouwers
in der Defensive ohne Fehl und Tadel, mit dem entscheidenden 1:0.
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