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MSV Duisburg

 - 

Kickers Offenbach

 

4:0 (2:0)

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MSV Duisburg
Kickers Offenbach
1.
15.
30.
45.




46.
60.
75.
90.











Offenbacher Fehler verhelfen dem MSV zu deutlichem Heimerfolg

Kurth macht den Unterschied

Während der MSV Duisburg seinen dritten Tabellenplatz untermauern konnte, geht es für die Offenbacher nach nun bereits zehn sieglosen Spielen immer tiefer in den Tabellenkeller. Dabei waren für die Gäste Punkte im Bereich des Möglichen, individuelle Fehler und eine zu durchsichtige Offensivleistung machten es den Hausherren jedoch einfach.

Tararache und Kurth
Kann sein Glück kaum fassen: Markus Kurth (re.) startet nach seinem zweiten Treffer durch. Tararache versucht ihn einzufangen.
© dpaZoomansicht

Duisburgs Trainer Rudi Bommer musste nach dem 3:0 in Kaiserslautern zwei Änderungen vornehmen: Beuckert stand an Stelle des verletzten Koch (Faserriss) zwischen den Pfosten, im Mittelfeld hingegen lief Youssef Mokhtari für Willi (Innenband) auf.

Kickers-Coach Wolfgang Frank baute seine Startformation von der 1:2-Niederlage gegen Fürth auf gleich drei Positionen um. Torwart Thier (nach überstandener Grippe), Wörle und Reich kamen ins Team und verdrängten Endres, Sieger sowie Oehrl.

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Beide Teams taten sich lange schwer, ins Spiel zu finden. Duisburg mühte sich in den Anfangsminuten, biss sich jedoch immer wieder an der massiven Offenbacher Deckung fest.

Als Mokhtari nach elf Minuten allerdings erstmals das Gästegehäuse anvisierte, bot sich den "Zebras" umgehend die dicke Chance auf das 1:0. Nach einem Freistoß des Marokkaners klärte Thier noch glänzend, allerdings hatte der OFC-Keeper Glück, dass Idrissou den Abpraller per Kopf nur über den Querbalken drückte (11.).

Die Gäste hingegen zeigten offensiv nur wenig. Zwar bot sich Wörle aus 16 Metern eine gute Möglichkeit zur Gästeführung (13.), ansonsten kam von den Kickers in Nähe des Duisburger Strafraumes aber nur wenig Erbauliches.

Auch die Gastgeber zeigten weiter nur wenig, nach einer guten Viertelstunde setzte der MSV jedoch ein erstes Ausrufezeichen. Bugera hebelte mit einem Zuckerpass die Offenbacher Abseitsfalle aus und fand Kurth, der umkurvte Thier und schob von der rechten Seite zur Führung ein (18.).

Das Spiel wurde dennoch nur geringfügig besser. Vieles blieb Stückwerk, gelungene Kombinationen über mehrere Stationen fanden auch in der Folge kaum statt. Lediglich Judt (28.) und Mokhtari (35.) sorgten mit Volleyschüssen für Abwechslung, nach Reichs Abschluss von der rechten Strafraumgrenze konnte sich zumindest Koch-Vertreter Beuckert auszeichnen (38.).

Kurz vor dem Seitenwechsel reichte den Hausherren dann aber eine weitere Einzelaktion zum zweiten Treffer. Offenbach bekam den Ball nicht weg und ließ zudem Kurth aus den Augen, der fackelte aus 23 Metern nicht lange und hob den Ball zum überraschenden 2:0 in die Maschen (40.). Dabei blieb es auch zur Pause - Wörle hatte kurz vor dem Seitenwechsel eine Unachtsamkeit Filipescus nicht zum Anschlusstreffer nutzen können (45.).

Die Gäste begannen den zweiten Spielabschnitt mit frischen Kräften: Oehrl und Sieger rückten in die Offenbacher Elf, Türker und Pospischil blieben hingegen in den Katakomben. Die Wechsel schienen Wirkung zu zeigen, denn zunächst waren es die Hessen, die mehr zeigten.

Nicht einmal zwei Minuten waren nach Wiederanpfiff vergangen, da köpfte Oehrl aus fünf Metern knapp über Beuckerts Kasten (47.) und auch in der nächsten gefährlichen Gästeaktion war es die Fürther Leihgabe, die sich auszeichnen konnte: Pinske hatte von der linken Seite geflankt, Oehrl stieg höher als Lanzaat und nahm das Leder aus sieben Metern per Kopf, Beuckert stand jedoch bereit und konnte klären (59.).

Die Duisburger hingegen machten dort weiter, wo sie in der ersten Hälfte aufgehört hatten. Zwar investierten sie weiterhin nur wenig, zeigten sich bei Offenbacher Patzern aber hellwach und bestraften diese umgehend.

So lief es auch nach einer Stunde: Einen Duisburger Einwurf von der linken Seite verlängerten gleich zwei Gästeakteure in den eigenen Strafraum, wieder war es Kurth, der bereitstand und aus 14 Metern trocken ins linke untere Eck abzog (60.).

Das Spiel war nun entschieden. Während sich Duisburg nun in Sommerfußball versuchte, mühten sich die Gäste, den Schaden in Grenzen zu halten. Lediglich der eingewechselte Daun hätte zunächst noch den vierten Treffer der Meidericher nachlegen können, allerdings schloss der ehemalige Nürnberger zweimal völlig überhastet ab (75., 85.).

In der Schlussminute konnte Duisburg dann aber doch noch erhöhen: Grlic zog aus 24 Metern ab und sicherte mit einem Knaller unter die Querlatte den letzten Endes klaren, jedoch etwas zu deutlich ausgefallenen Heimerfolg der Bommer-Elf.

Während der MSV bereits am kommenden Freitag in Augsburg gefordert sein wird, steht für die Kickers am Sonntag ein echtes Kellerduell gegen Wacker Burghausen an.

08.04.07
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

MSV Duisburg
Aufstellung:
Beuckert (3) - 
C. Weber (3) , 
Filipescu (3) , 
Schlicke (3)    
Bugera (2,5) - 
Grlic (2)    
Tararache (1) - 
Kurth (1)                
Y. Mokhtari (3,5) - 
Lavric (4)    

Einwechslungen:
34. Lanzaat (3)     für Schlicke
68. Daun für Lavric
81. Neumayr für Kurth

Trainer:
Bommer
Kickers Offenbach
Aufstellung:
Thier (3) - 
Bungert (4,5)    
Miljatovic (4,5)        
Schumann (5) , 
Pinske (4,5)    
C. Müller (5) , 
Wörle (4) , 
Pospischil (5)    
T. Judt (4,5) - 
Türker (5)    
Reich (5)

Einwechslungen:
46. Sieger (4) für Pospischil
46. Oehrl (4) für Türker
64. Kreuz für Miljatovic

Trainer:
Frank

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Kurth (18., Rechtsschuss, Bugera)
2:0
Kurth (40., Linksschuss)
3:0
Kurth (60., Linksschuss)
4:0
Grlic (90. + 1, Rechtsschuss)
Gelbe Karten
Duisburg:
Lanzaat
(1. Gelbe Karte)
Offenbach:
Miljatovic
(6. Gelbe Karte)
,
Pinske
(2.)
,
Bungert
(3.)

Spielinfo

Anstoß:
08.04.2007 14:00 Uhr
Stadion:
MSV-Arena, Duisburg
Zuschauer:
15049
Schiedsrichter:
Michael Sahler (Mutterstadt)   Note 3
leistete sich nur kleinere Unsicherheiten in einer einfach zu leitenden Partie.
Spieler des Spiels:
Markus Kurth
machte mit seinen drei Treffern den Erfolg fast im Alleingang klar.
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