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Hansa Rostock

 - 

SC Paderborn 07

 

2:0 (1:0)

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Hansa Rostock
SC Paderborn 07
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.








Referee Aytekin erkennt Treffer von Shapourzadeh zu Unrecht ab

Dorn schlägt blitzschnell zu

Hansa begann engagiert und brauchte nur zweieinhalb Minuten, um in Führung zu gehen. Die zunächst geschockten Paderborner berappelten sich mit der Zeit, blieben in der Offensive aber harmlos. Kurz nach der Pause verpasste Koen eine hundertprozentige Chance zum Ausgleich. So machte der gerade eingewechselte Dorn für Rostock alles klar.

Freude bei Hansa: Yelen beglückwünscht Torschützen Cetkovic (li.).
Freude bei Hansa: Yelen beglückwünscht Torschützen Cetkovic (li.).
© dpaZoomansicht

Rostock spielte im Vergleich zum 2:1-Erfolg in Jena mit Bülow und Cetkovic für Rahn und Hähnge. Auch Paderborns Trainer Holger Fach nahm nach dem 1:2 gegen Karlsruhe zwei Änderungen vor: Krösche und Fischer standen für Fall und den angeschlagenen Brinkmann (Bänderdehnung) in der Startelf.

Keine drei Minuten waren im Ostseestadion vergangen, da stand es bereits 1:0 für die Hanseaten. Kern bediente den auf links gestarteten Stein. Dessen mäßige Hereingabe hätte Brouwers klären können, doch der Niederländer schlug über den Ball. Nutznießer war der dahinter lauernde Cetkovic. Aus kurzer Distanz staubte der Mittelfeldspieler vom FC Hansa erfolgreich ab.

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Die überraschten Paderborner fanden nach dem Rückstand nicht in die Partie, obwohl Rostock das hohe Tempo etwas drosselte. In der 12. Minute doch so etwas wie eine Chance für den SC: Eine gute Flanke von Schüßler verpasste René Müller in der Mitte knapp, Koens anschließender Schuss aus spitzem Winkel stellte Keeper Schober aber vor keine Probleme. Mehr Schwierigkeiten hatte Paderborns Schlussmann auf der Gegenseite bei einem 30-Meter-Freistoß von Yelen. Starke musste beide Fäuste zur Hilfe nehmen, um das Geschoss des 20-Jährigen zu entschärfen.

In der 20. Minute zappelte der Ball zum zweiten Mal im Paderborner Netz - doch Referee Aytekin gab den Treffer von Shapourzadeh nicht, weil er ein Handspiel des vermeintlichen Torschützen gesehen haben wollte. Eine mehr als zweifelhafte Entscheidung, denn es war wohl eher die Hüfte des Rostockers.

Die Paderborner Defensivspieler wirkten verunsichert und kamen mit dem holprigen Untergrund im Ostseestadion nicht gut zurecht. Immer wieder rutschte ihnen das Leder unter dem Fuß durch oder sie fabrizierten "Querschläger". Krösche testete in der 27. Minute seinen eigenen Keeper, Starke war rechtzeitig auf dem Posten.

In der Offensive gelang dem SC nicht allzu viel, auch wenn die Gäste in den letzten 20 Minuten vor der Pause durchaus engagiert nach vorne spielten. Die Hanseaten verhielten sich sehr passiv, hatten aber dennoch durch Kern eine gute Gelegenheit, der im Duell Mann gegen Mann an Starke scheiterte. Auch hier gab Schiedsrichter Aytekin keine gute Figur ab, denn der Chance ging ein Foul Kerns an Sinkala voraus (41.).

Interessant wurde es zu Beginn der zweiten Hälfte. Auf Seiten der Rostocker kam Yelen nach einer Hereingabe aus dem Halbfeld einen Schritt zu spät. Im direkten Gegenzug war plötzlich Koen auf und davon, verpasste aber freistehend aus zehn Metern die Riesenchance zum Ausgleich. Sein Trainer Holger Fach war die Enttäuschung an der Seitenlinie deutlich anzusehen (48.).

Kern gegen Brouwers
Zwei "Vorbereiter": Kern (li.) legte beim 2:0 auf, Brouwers Fehler ermöglichte die Rostocker Führung.
© dpaZoomansicht

Viel Erwähnenswertes tat sich erstmal nicht mehr - bis zur 66. Minute und dem großen Auftritt von Regis Dorn. Noch keine zwei Minuten war der Ex-Freiburger auf dem Spielfeld, und schon war er erfolgreich. Durch einen Doppelpass mit Kern war die SC-Abwehr entblößt, Dorn brauchte nach der starken Vorarbeit nur noch einzuschieben. Damit war der Wille der Paderborner gebrochen. Rostock hatte in der Schlussphase noch mehrere Möglichkeiten, das Ergebnis in die Höhe zu schrauben, doch Gledson (74.), Dorn (76.) und Yelen (84.) vergaben gute Chancen zum 3:0.

Rostock, das nach drei Unentschieden im Ostseestadion wieder mal drei Punkte einfuhr, reist als nächstes zum Schlusslicht nach Braunschweig. Die Paderborner erwarten am nächsten Freitag den TSV 1860 München.

05.04.07
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Hansa Rostock
Aufstellung:
Schober (3) - 
Bülow (3) , 
Sebastian (3)   
Gledson (2,5) , 
Stein (2) - 
Beinlich (2,5) - 
Langen (3) , 
Cetkovic (2,5)       
Yelen (3)   
Shapourzadeh (3)   
E. Kern (2,5)

Einwechslungen:
56. C. Rahn (3) für Shapourzadeh
64. Dorn     für Cetkovic
88. Rydlewicz für Yelen

Trainer:
Pagelsdorf
SC Paderborn 07
Aufstellung:
Starke (3) - 
Krösche (4) , 
Sinkala (4) , 
Brouwers (4,5) , 
de Graef (3,5) - 
Gouiffe à Goufan (3,5)   
Fischer (4)      
Schüßler (4)   
Krupnikovic (3,5) , 
Koen (3,5) - 

Einwechslungen:
44. Djurisic (4) für Gouiffe à Goufan
62. Röttger für Schüßler
72. Schulp für Fischer

Trainer:
Fach

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Cetkovic (3., Rechtsschuss, Stein)
2:0
Dorn (66., Rechtsschuss, E. Kern)
Gelbe Karten
Rostock:
Sebastian
(4. Gelbe Karte)
Paderborn:
Fischer
(1. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
05.04.2007 18:00 Uhr
Stadion:
Ostseestadion
Zuschauer:
18500
Schiedsrichter:
Deniz Aytekin (Oberasbach)   Note 3,5
gute Leistung, entschied jedoch beim Treffer von Shapourzadeh (19.), der sich den Ball mit dem Bauch vorlegte, zu Unrecht auf Handspiel.
Spieler des Spiels:
Marc Stein
sorgte ständig für Bewegung auf der linken Seite und bereitete die frühe Führung vor.
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