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1. FC Köln

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Carl Zeiss Jena

 
1. FC Köln

1:0 (0:0)

Carl Zeiss Jena
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1. FC Köln
Carl Zeiss Jena
1.
15.
30.
45.



46.
60.
75.
90.














Jenas Keeper verschuldet das einzige Tor des Spiels

Lomaias unglückliches Debüt

Nach gutem Beginn bauten die Kölner immer weiter ab. Jena stand sicher und hatte mit den ideenlosen Gastgebern keine Probleme. Im zweiten Durchgang nahm das Niveau der Partie noch weiter ab - kein Wunder, dass ein aus einem Torwartfehler resultierender Foulelfmeter zum einzigen Tor der Partie herhalten musste. Köln gewinnt damit das erste Heimspiel seit dem 25. September (1:0 gegen Essen). Die Gäste wurden für ihr aufopferungsvolles Spiel nicht belohnt.

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Kein Durchkommen: Zwei Jenaer (El Berkani und Tapalovic) bewachen die Kölner Lagerblom und Chihi.
Kein Durchkommen: Zwei Jenaer (El Berkani und Tapalovic) bewachen die Kölner Lagerblom und Chihi.
© dpa Zoomansicht

Nach dem befreienden 3:1 in Burghausen wollte der 1. FC Köln gegen Jena nachlegen. Dazu veränderte Trainer Christoph Daum seine Mannschaft auf zwei Positionen: Tiago und Chihi ersetzten Ehret und Novakovic. Beim FC Carl Zeiss Jena liefen im Vergleich zur 0:1-Niederlage in Braunschweig Tapalovic, Werner, El Berkani und Ashvetia für Kowalik, Kühne, Fröhlich und Zimmermann auf. Zudem hütete Neuzugang Lomaia das Tor der Thüringer, Person blieb nur die Bank.

Im RheinEnergieStadion spielten beide Mannschaften von Beginn an mit hohem Tempo. Das Mittelfeld wurde mit schnellen Pässen rasch überbrückt. Chancen wollten aber in den ersten zehn Spielminuten nicht entstehen - auch, weil sowohl die Kölner als auch die Jenaer vor dem gegnerischen Strafraum oft zu hektisch agierten. Die Gastgeber übernahmen dann nach und nach das Kommando, erspielten sich besonders über die Außen Serhat und Chihi immer wieder Freiräume. Diese wurden aber dann zu häufig durch ungenaue Flanken nicht genutzt. In der 17. Minute kombinierten die "Geißböcke" erstmals über die Mitte - und prompt resultierte daraus eine Riesenmöglichkeit: Chihi tauchte nach einem Doppelpass mit Tiago plötzlich in der linken Strafraumhälfte frei vor Lomaia auf, der den Schuss aufs kurze Eck jedoch mit einem guten Reflex zur Ecke lenken konnte.

Die Gäste agierten in der Folge immer defensiver, kamen folglich nur noch selten in die gegnerische Hälfte, standen dafür aber in der Abwehr sicher. Der FC tat sich schwer das Spiel selbst zu machen und kam nur noch selten zum Abschluss. Und wenn einer der wenigen Vorstöße der Weber-Schützlinge einmal abgefangen werden konnte, stoppten die Thüringer die Konter mit Fouls - drei Gelbe Karten nach 35 Minuten sprechen eine deutliche Sprache. Weil auch die Standardsituationen der Gastgeber zu harmlos waren, wurde Jenas neuer Keeper in der ersten Halbzeit vor keine Probleme mehr gestellt.

Nach der Pause gehörte die erste ansatzweise gefährlich Aktion Carl Zeiss Jena: Werner - auf der linken Seite klasse durch El Berkani frei gespielt - flankte an den zweiten Pfosten, wo Ashvetia das Leder aber nicht richtig traf und die erste aus dem Spiel heraus erarbeitete Möglichkeit seiner Mannschaft vergab. Insgesamt kam die Elf von Heiko Weber offensiv aus den Kabinen und überraschte die Gastgeber mit dieser Spielweise, wodurch der FC nur selten vor dem Jenaer Strafraum auftauchte. Das Spiel der Rheinländer wurde auch nach der Einwechslung eines weiteren Stürmers (Scherz für Lagerblom) nicht besser: Ungenauigkeiten, planlose lange Pässe, keine Ideen - Lomaia musste lediglich bei Abstößen eingreifen.

Das Geschehen verlagerte sich immer mehr zwischen die beiden Strafräume. Jena versäumte es in dieser Phase, die einfallslosen Kölner unter Druck zu setzen, vielmehr schienen die Gäste das Ergebnis halten zu wollen. Eine symptomatische Situation bot sich den Zuschauern nach 76 Minuten, als Broich - auf der linken Seite von Scherz schön bedient - eigensinnig aus spitzem Winkel abschloss, anstatt die eingewechselten André und Madsen anzuspielen.

Matthias Scherz
Schütze des Goldenen Tores: Matthias Scherz.
© dpa

Als alle mit dem torlosen Remis rechneten, ließ der ansonsten so souverän wirkende Lomaia eine harmlose Flanke fallen und foulte anschließend Tiago. Den fälligen Elfmeter verwandelte Scherz sicher zur späten Kölner Führung (84.). Jena versuchte, auf den Rückstand zu reagieren, konnte das von Wessels gehütete Tor aber nicht mehr in Gefahr bringen. So blieb es beim knappen 1:0-Sieg der "Geißböcke".

Köln kann nach diesem glücklichen Erfolg erst einmal durchatmen. Am kommenden Freitag in Braunschweig will die Daum-Elf den dritten Dreier in Folge einfahren. Jena dagegen verlor die vierte Begegnung in Folge. Am nächsten Sonntag soll diese Negativserie gegen Essen gestoppt werden.

04.02.07
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Köln
Aufstellung:
Wessels (3) - 
Haas (4,5)    
Alpay (3) , 
Johnsen (4) - 
Sinkiewicz (2,5) , 
Lagerblom (5)        
Broich (4,5) - 
Serhat Akin (5)    
Chihi (5)    
Tiago (5)

Einwechslungen:
46. P. Madsen (5) für Serhat Akin
61. Scherz (2,5)     für Lagerblom
69. André für Chihi

Trainer:
Daum
Carl Zeiss Jena
Aufstellung:
Lomaia (5)    
Wachsmuth (4) , 
Voigt (3)    
Maul (4)    
F. Tapalovic (3,5) - 
Schlitte (3) , 
Sykora (4)    
El Berkani (5)        
To. Werner (3)    
Ashvetia (5)    

Einwechslungen:
74. Güvenisik     für Ashvetia
89. Petersen für El Berkani
89. Mark Zimmermann für Sykora

Trainer:
Weber

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
Scherz (84., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Tiago)
Gelbe Karten
Köln:
Lagerblom
(6. Gelbe Karte)
,
Haas
(3.)
Jena:
Maul
(3. Gelbe Karte)
,
El Berkani
(1.)
,
To. Werner
(5., gesperrt)
,
Voigt
(1.)
,
Lomaia
(1.)
,
Güvenisik
(1.)

Spielinfo

Anstoß:
04.02.2007 14:00 Uhr
Stadion:
Rhein-Energie-Stadion, Köln
Zuschauer:
42500
Schiedsrichter:
Michael Kempter (Sauldorf)   Note 4,5
mit Problemen in der Zweikampf- und Abseitsbewertung, hätte Voigt die Rote Karte wegen seines Ellenbogenchecks geben müssen (5.).
Spieler des Spiels:
Matthias Scherz
brachte frischen Wind und verwandelte den entscheidenden Elfmeter.
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