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SC Freiburg

 - 

Kickers Offenbach

 

1:3 (1:2)

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SC Freiburg
Kickers Offenbach
1.
15.
30.
45.







46.
60.
75.
90.







Offenbach mit starker Chancenverwertung - Freiburg enttäuschend

Müller stellt schon früh die Weichen

Dank einer annähernd optimalen Chancenverwertung entführten die Offenbacher Kickers drei Punkte aus Freiburg. Die Breisgauer zeigten nur wenig und konnten lediglich nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich ihr Potenzial andeuten.

Markus Happe
Gezeichnet: Für OFC-Kapitän Happe war in Freiburg nach einem Zusammenprall bereits früh Schluss.
© dpaZoomansicht

SC-Coach Volker Finke änderte seine Startformation im Vergleich zur 1:2-Niederlage bei Carl Zeiss Jena auf zwei Positionen: Aogo und Riether ersetzten Hansen und Matmour.

Kickers-Trainer Wolfgang Frank hingegen tauschte seine Elf vom 0:1 gegen den 1.FC Kaiserslautern lediglich einmal. Im Angriff bekam Türker eine Pause verordnet, der ehemalige Freiburger Dorn ersetzte ihn.

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Die Gäste legten einen Start nach Maß hin. Beim ersten Offenbacher Vorstoß wehrte Diarra eine Flanke Judts von der linken Seite direkt vor die Füße Müllers ab, das Eigengewächs in Reihen der Hessen fackelte nicht lange und überwand Walke mit einem satten 20-Meter-Schuss ins linke untere Eck (6.).

Die Finke-Elf indes zeigte nur wenig. Offenbach agierte bissig und ließ den Breisgauern wenig Platz. Lediglich ein Kopfball Antars - in dessen Anschluss die Hausherren nach Rehms Abwehr einen Handelfmeter forderten - sorgte für Gefahr in Nähe des Gästetores (15.), ansonsten passierte nur wenig. Offenbach wollte nicht, dem SC hingegen fiel nichts ein und so blieb es zunächst bei der Offenbacher Führung.

Nach einer knappen halben Stunde kamen die Freiburger dann aber wieder in die Partie zurück: Coulibaly setzte sich auf der linken Seite durch und passte in den Fünfmeterraum. Dort schaltete Iashvili schneller als Rehm und überwand Thier aus kurzer Distanz zum Ausgleich (27.).

Der 14. Spieltag

Der Ausgleich schien den Gastgebern Auftrieb zu geben. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld übersprang Coulibaly den für den verletzten Kapitän Happe ins Spiel gekommenen Schumann, allerdings hatte der 28-jährige Afrikaner Pech, dass sein Kopfball knapp am linken Pfosten des Gästetores vorbei flog (35.).

Mitten in der Freiburger Drangphase fuhr der OFC einen Entlastungsangriff über den Franzosen Dorn. Der ehemalige Freiburger drang in den Strafraum ein und ging nach einer Attacke des herausstürmenden Walke zu Boden. Schiedsrichter Dr. Brych zögerte keine Sekunde, entschied auf Strafstoß und verwarnte den SC-Keeper mit der Gelben Karte. Sieger ließ sich die Möglichkeit vom Elfmeterpunkt nicht entgehen und besorgte mit einem satten Schuss ins linke untere Eck die wiederholte Gästeführung (37.).

Volker Finke reagierte und tauschte zur zweiten Halbzeit gleich auf zwei Positionen: Diarra und Aogo blieben in der Kabine, Matmour und Hansen kamen ins Spiel.

Die erste Chance im zweiten Durchgang hatten dennoch die Gäste, Dorn traf per Kopf aus fünf Metern aber nur das Außennetz von Walkes Gehäuse (52.). Auf Freiburger Seite lief weiter nur wenig zusammen. Die Breisgauer verloren im Mittelfeld zu viele Bälle, schafften sie es dennoch in die Nähe des Gästestrafraumes, war meist ein Offenbacher zur Stelle und konnte klären.

Nach einem Freistoß kam zwar Pitroipa aus dem Gewühl zum Kopfball und beförderte den Ball auf das Tornetz des Gästetores (64.), durchdachte Spielzüge wollten der Finke-Elf weiterhin jedoch nicht gelingen. Der OFC hingegen versuchte das Spiel über die Zeit bringen und verteidigte geschickt.

Ex-Kollegen
Treffen unter ehemaligen Kollegen: Freiburgs Coulibaly und der "Ex" Dorn.
© dpa

Als eine Viertelstunde vor Spielende beide Trainer mit den Einwechslungen Benciks (SC) und Türkers (OFC) noch einmal frische Offensivkräfte brachten, stellten sich die Zuschauer im badenova-Stadion auf eine schwungvollere Schlussphase ein. Das Tempo blieb jedoch niedrig. Lediglich Matmour per Außenrist versetzte Thiers Kasten ansatzweise in Gefahr, allerdings zwang auch der eingewechselte Franzose den Gästekeeper zu keiner Glanztat (81.).

Freiburg fiel nichts mehr ein und so legte Offenbach im Gegenzug gar noch den dritten Treffer nach. "Joker" Türker behielt vor Walke die Nerven und brachte aus zehn Metern den Gäste-Sieg unter Dach und Fach (88.).

Offenbach rückt mit dem "Dreier" bis auf zwei Punkte an den SC heran und wird sich am nächsten Spieltag auf dem Bieberer Berg mit Aufsteiger FC Augsburg messen. Die Breisgauer hingegen werden nach Paderborn reisen und dort auf die Wende hoffen.

26.11.06
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SC Freiburg
Aufstellung:
Walke (4)   
Schwaab (4)   
B. Diarra (5)   
Mohamad (4,5) , 
Ibertsberger (4) - 
Riether (4) - 
Antar (5) , 
Aogo (3,5)   
Coulibaly (3) - 
Pitroipa (3) , 
Iashvili (4)    

Einwechslungen:
46. Matmour (4) für B. Diarra
46. Hansen (4,5) für Aogo
76. Bencik für Schwaab

Trainer:
Finke
Kickers Offenbach
Aufstellung:
Thier (4) - 
Bungert (4) , 
Miljatovic (3,5) , 
Happe (4)   
Rehm (4) - 
C. Müller (3)    
Sieger (3)       
Wörle   
T. Judt (3,5) - 
Dorn (3)   
Dundee (5)

Einwechslungen:
29. Kreuz (3,5) für Wörle
34. Schumann (3) für Happe
76. Türker     für Dorn

Trainer:
Frank

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
C. Müller (6., Rechtsschuss)
1:1
Iashvili (27., Linksschuss, Coulibaly)
1:2
Sieger (37., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Dorn)
1:3
Türker (88., Linksschuss, Kreuz)
Gelbe Karten
Freiburg:
Walke
(2. Gelbe Karte)
Offenbach:
Sieger
(2. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
26.11.2006 14:00 Uhr
Stadion:
Badenova-Stadion
Zuschauer:
11000
Schiedsrichter:
Dr. Felix Brych (München)   Note 2,5
ohne größere Probleme in einem leicht zu leitenden Spiel.
Spieler des Spiels:
Stephan Sieger
hielt die Fäden im Mittelfeld zusammen, zudem nervenstark beim Elfmeter.
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