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1. FC Kaiserslautern

1. FC Kaiserslautern

0
:
0

Halbzeitstand
0:0
FC Augsburg

FC Augsburg


1. FC KAISERSLAUTERN
FC AUGSBURG
15.
30.
45.



60.
75.
90.






Augsburg mit starker Defensivleistung - FCK offensiv zu harmlos

Schwaches 0:0 in Kaiserslautern

In einem insgesamt sehr mäßigen Zweitligaspiel verlor Kaiserslautern gegen Augsburg zwei Punkte, zwei Spieler und Platz drei. Zwar war der FCK stets bemüht und Herrscher über das Mittelfeld, jedoch tat er sich schwer damit, Chancen einmal konsequent zu Ende zu spielen - auch weil die Hörgl-Schützlinge aggressiv dagegen hielten. Auch nach dem Wechsel blieb Kaiserslautern überlegen, aber ohne echte Chancen. So blieb es letztendlich beim 0:0.

Defensiv hatte Lautern alles unter Kontrolle: Sven Müller (li.) trennt hier den Augsburger Axel Lawaree vom Ball.
Defensiv hatte Lautern alles unter Kontrolle: Sven Müller (li.) trennt hier den Augsburger Axel Lawaree vom Ball.
© dpaZoomansicht

Im Vergleich zum 1:0-Sieg in Offenbach veränderte Kaiserslauterns Coach Wolfgang Wolf seine Mannschaft auf zwei Positionen: Für Simpson und Borbely begannen Schönheim und Pavlovich. Letzterer sollte Daham im Angriff unterstützen. Sein Gegenüber Rainer Hörgl sah keinen Anlass, das Team, das beim 1:0-Erfolg gegen Burghausen zu Beginn auf dem Platz stand, zu verändern.

Beide Teams starteten sehr gemächlich in die Partie. Es dauerte bis zur siebten Minute, bis erstmals ein Hauch von Gefahr erzeugt werden konnte: Einen Eckball von Hajnal köpfte Pavlovich jedoch über den Augsburger Kasten. Vier Minuten später musste Wolf erstmals auswechseln: Demai hatte sich bei einem Zweikampf im Mittelfeld mit Strauß so schwer verletzt, dass er hinausgetragen werden musste. Für den Franzosen kam Borbely. Nach und nach erarbeitete sich der FCK mehr Spielanteile. Da die Augsburger, die sich keineswegs hinten reinstellten, aber mit Kampf dagegenhielten, konnten sich die Lauterer zunächst keine echten Chancen herausarbeiten. Ungenauigkeiten und Fouls prägten die ersten 20 Spielminuten.

Einzig durch Standardsituationen konnte Kaiserslautern das von Neuhaus gehütete Tor ein wenig in Gefahr bringen: Wieder Ecke von Hajnal, wieder Kopfball von Pavlovich, wieder drüber (25.). Kurz darauf setzte Lauterns Spielmacher einen Freistoß knapp neben den Pfosten. Augsburg dagegen konzentrierte sich mehr und mehr auf die Defensive und kam noch nicht einmal in den gegnerischen Strafraum. In der 33. Minute konnten sich die "Roten Teufel" erstmals eine Tormöglichkeit aus dem Spiel heraus erarbeiten: Sven Müller, der sich auf der rechten Seite gut durchsetzte, flankte in den Strafraum, wo wieder Pavlovich zum Kopfball kam - drüber.

Der 14. Spieltag

Vom FCA kam gar nichts - bis zur 38. Minute: Nachdem der Ball zum ersten Mal über mehrere Stationen durch die Augsburger Reihen gelaufen war, kam Becker aus 22 Metern zum Schuss und hämmerte den Ball an die Unterkante der Latte - Glück für Lautern. Auch die letzte Aktion der ersten Hälfte gehörte der Hörgl-Elf: Einen Freistoß aus 25 Metern von Hdiouad konnte Macho parieren. Lautern hatte in der ersten Hälfte insgesamt die Mehrzahl an Chancen, Augsburg jedoch die besseren. Das 0:0 war folglich ein gerechtes Ergebnis zur Pause.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit mussten die Zuschauer nur drei Minuten auf die erste Torchance warten, Dahams Distanzschuss war jedoch kein Problem für Neuhaus. Dies war ein erstes Zeichen dafür, dass Lautern die zweite Hälfte wesentlich entschlossener und aggressiver anging als die erste. So war das Mittelfeld fest in Lauterer Hand, jedoch ließ die Augsburger Defensive nach wie vor kaum einmal einen Ball aufs eigene Tor kommen. Bellinghausen sorgte dann in der 67. Minute endlich dafür, dass die Fans wieder aufwachten: Nach einem tollen Solo kam der eingewechselte Halfar an den Ball - sein Hammer ging aber Zentimeter am Pfosten vorbei. Galuschkas Versuch auf der anderen Seite kurze Zeit später verfehlte sein Ziel auch nur knapp. In der 69. Minute der nächste bittere Moment für Wolfgang Wolf: Wie schon Demai in den ersten 45 Minuten musste Schönheim verletzt vom Platz getragen werden.

Immer wieder spielten sich die Wolf-Schützlinge gut bis zum Strafraum durch, weiter kamen sie aber nur sehr selten. So war es auch ein Distanzschuss von Bohl, der Neuhaus nach 78 Minuten zu einer schönen Parade zwang. Bis zum Schluss änderte sich das Bild nicht mehr. Augsburg ließ keine echte Torchance mehr zu, Kaiserslautern fehlte es an Durchschlagskraft.

Nach dem torlosen Remis muss der 1. FC Kaiserslautern nächste Woche in Braunschweig versuchen, Platz drei zurückzuerobern. Augsburg, das auf Grund einer starken Defensivleistung bei einem Aufstiegskandidaten verdient einen Punkt erkämpfte, spielt am nächsten Sonntag in Offenbach.

 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Kaiserslautern
Aufstellung:
Macho (3) - 
Sv. Müller (4)    
Beda (3) , 
Bouzid (3,5) , 
Schönheim (4)    
Demai    
Reinert (5) , 
Hajnal (3,5) , 
Bellinghausen (3,5) - 
Daham (4,5)        

Einwechslungen:
12. Borbely (5) für Demai
62. D. Halfar für Daham
71. St. Bohl für Schönheim

Trainer:
Wolf
FC Augsburg
Aufstellung:
Neuhaus (2,5) - 
Hertzsch (3) , 
Dreßler (3) , 
Benschneider (2,5) - 
Hdiouad (3,5) , 
Mölzl (3,5) - 
Strauß (4) , 
S. Becker (4)        
L. Müller (4) - 
Galuschka (5)    
Lawarée (4,5)    

Einwechslungen:
58. Vaccaro (4,5) für Lawarée
69. Löring für S. Becker
87. Pircher für Galuschka

Trainer:
Hörgl

Tore & Karten

 
Torschützen
keine
Gelbe Karten
K'lautern:
Sv. Müller
(4. Gelbe Karte)
,
Daham
(3.)
Augsburg:
S. Becker
(1. Gelbe Karte)

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1.
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16
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2.
Riemann, Manuel
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3.
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1. FC Union Berlin
16
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4.
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Schubert, Markus
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16
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Spielinfo

Anstoß:
24.11.2006 18:00 Uhr
Stadion:
Fritz-Walter-Stadion, Kaiserslautern
Zuschauer:
29054
Schiedsrichter:
Christian Schößling (Leipzig)   Note 4,5
wirkte unsicher, lag häufig in der Zweikampfbeurteilung daneben, hätte Strauß für wiederholtes Foulspiel früh (10.) Gelb zeigen müssen
Spieler des Spiels:
Sven Neuhaus
war bei den wenigen Prüfungen hellwach; rettete mit Glanztat gegen Bohl (77.) das Remis

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