Lautern mit fünftem Sieg im sechsten Heimspiel
Nach dem 1:1 in Duisburg nahm Lauterns Coach Wolfgang Wolf einen Personaltausch vor und brachte Karadas für Borbely. Wacker-Coach Markus Schupp sah keinen Grund, seine in Unterhaching mit 2:0 siegreiche Elf zu ändern.
Flotter und sehr abwechslungsreicher Beginn auf dem Betzenberg: Gleich in der zweiten Minute vergaben die Gäste zwei gute Gelegenheiten (Drescher, Krejci). Doch auch die Pfälzer meldeten sich alsbald mit der ersten Chance, als Gospodarek gegen Demais Aufsetzer zweimal zupacken musste (5.), und Daham nach Zauberpass von Hajnal allein vor dem Wacker-Keeper verstolperte (9.). Lautern hatte das Heft deutlich in der Hand, doch die Salzachstädter versteckten sich weiterhin nicht: Krejci scheiterte vom rechten Fünfereck an Macho (12.). Auf der Gegenseite köpfte Jeknic unbehindert an den eigenen Außenpfosten, Beleg dafür, dass die Abwehr der Gäste nicht auf der Höhe war. Erst recht nicht bei Bellinghausens Solo ab der Mittellinie: Der Blondschopf hängte am linken Flügel erst Jeknic ab, sprintete auch im Strafraum locker an Rosin vorbei und schoss aus acht Metern ins kurze Eck ein (16.).

Drei Minuten später fast das 2:0: Burghausens Defensive zum wiederholten Male in dieser Phase vogelwild - der fleißige, aber in seinen Aktionen nicht immer glückliche Daham rannte Rosin davon, doch Gospodarek klärte per Fußabwehr gegen den allein vor ihm auftauchenden Angreifer.
Danach nahm die Partie eine Auszeit, Lautern nahm den Fuß vom Gaspedal. Das brachte nach einer guten halben Stunde die Schupp-Elf besser ins Spiel - mit Chancen durch Krejci und Aigner (32.). Der FCK tat in dieser Phase zu wenig, kam nur noch selten vor das gegnerische Tor (Ausnahme Hajnal, 39.). Burghausen aber konnte die Schwächeperiode der Pfälzer vor der Pause nicht nutzen.
Lautern kam schlafmützig aus der Kabine und lud den Abstiegskandidat förmlich zu Offensivaktionen ein. Der eingewechselte Bogavac verzog ganz knapp (49.). Burghausen hatte deutlich mehr vom Spiel - quasi aus dem Nichts fiel dann aber der zweite Treffer der "Roten Teufel": Sven Müller düpierte am rechten Strafraumeck Drescher und Satilmis und legte dann quer zu Hajnal, der aus elf Metern flach ins linke Eck traf (57.). Umgekehrte Vorzeichen dann beim 3:0: Hajnals Freistoßflanke von halbrechts rutschte an Freund und Feind vorbei an den langen Pfosten durch, Sven Müller staubte aus kürzster Distanz ab (66.).
Damit war die Partie endgültig entschieden, die Moral von Wacker gebrochen. Lexas Treffer in der Schlussphase setzte den Schlusspunkt (84.).
Mit dem klaren Sieg springt Lautern auf Rang drei, während Wacker weiter dick unten drin hängt. Burghausen erwartet nun Offenbach zum Abstiegsduell, die Pfälzer reisen nach Fürth.
| 1. FC Kaiserslautern |
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| Wacker Burghausen |
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1:0
Bellinghausen (16., Linksschuss)
2:0
Hajnal (57., Rechtsschuss, Sv. Müller)
3:0
Sv. Müller (66., Rechtsschuss, Hajnal)
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Gelbe Karten |

