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SpVgg Unterhaching

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Wacker Burghausen

 

0:2 (0:0)

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SpVgg Unterhaching
Wacker Burghausen
1.
15.
30.
45.

46.
60.
75.
90.












Unterhaching bleibt Zuhause weiterhin ohne Sieg

Burghausen gewinnt Kellerduell

Burghausen konnte das Kellerduell gegen Unterhaching verdient für sich entscheiden. In einer schwachen Begegnung erzielten Krejci (58.) und Mosquera (90.) die wichtigen Tore für Burghausen. Beide Teams boten in den ersten 45 Minuten eine sehr schwache Leistung, die in der zweiten Halbzeit nur geringfügig besser wurde.

Kopfballduell zwischen Krejci und Omodiagbe
Omodiagbe behielt nicht immer die Oberhand über Torschütze Krejci
© dpaZoomansicht

Unterhachings Trainer Heribert Deutinger stellte seine Startelf im Vergleich zur 0:2-Auswärtsniederlage gegen Paderborn auf zwei Positionen um. Für Spizak und Sobotzik liefen Ghigani und Oswald von Beginn an auf. Burghausens Trainer Markus Schupp veränderte seine Anfangsformation im Vergleich zum 1:1-Unentschieden gegen den MSV Duisburg auf insgesamt zwei Positionen. Anstelle von Hertl und Wiesinger schenkte er Nicu und Jeknic das Vertrauen.

Burghausen hatte die erste Chance der Partie. Nicu setzte sich auf der rechten Seite durch und flankte in den gegnerischen Strafraum. Krejci stieg nach Oben und versuchte, den Ball aufs Tor zu köpfen. Sein Versuch wurde jedoch von Omodiagbe abgeblockt, so dass Heerwagen das Leder ohne Probleme fangen konnte (5.). In den ersten fünfzehn Minuten blieb diese die einzige nennenswerte Tormöglichkeit. Die Akteure boten den Zuschauern keine ansehnliche Partie, die von vielen Fehlpässen geprägt war.

In der 20. Minute ergab sich die erste gefährliche Chance für Wacker Burghausen: Aigner spielte Burkhardt an, der völlig frei im Strafraum stand. Sein Schuss aus halbrechter Position knapp zehn Meter vor dem Tor ging jedoch am linken Torpfosten vorbei. Kurz darauf hatte auch noch Rosin die Möglichkeit, die Führung zu erzielen. Sein Kopfball nach einer Ecker von der rechten Seite flog jedoch knapp über die Querlatte (24.). Burghausen wurde in dieser Phase stärker. Vor allem über den aktiven Drescher entstanden die gefährlichen Torszenen.

Mit zunehmender Spieldauer wurde die Begegnung nicht besser. Sowohl Gastgeber Unterhaching als auch die Gäste aus Burghausen bestachen durch zahlreiche Fehlpässe im Spielaufbau. Kurz vor dem Halbzeitpfiff hatte Unterhaching die erste Chance: Nach einer Ecke von der rechten Seite kam Verteidiger Omodiagbe völlig unbedrängt zum Kopfball. Sein Versuch war aber zu unplatziert, so dass Burghausens Torwart Uwe Gospodarek ohne Mühe das Spielgerät festhalten konnte (39.). Danach hätte Kolomaznik die Führung erzielen können: Nach einem schönen Pass von Lechleiter stand der Tscheche völlig frei vor dem Tor. Er scheiterte jedoch an Gospodarek (43.).

Die erste gefährliche Szene in der zweiten Hälfte hatten die Gäste aus Burghausen: Nach einer Ecke von der rechten Seite konnte die Verteidigung von Unterhaching das Leder nicht klären. Vukovic erkämpfte sich den Ball und zog aus gut zehn Metern ab. Keeper Heerwagen hielt den Ball aber souverän fest (52.). Dennoch wurde die Begegnung nach der Pause nicht viel besser. Die Fehlpassquote blieb weiterhin sehr hoch und auch in der Offensive fehlte die Durchschlagskraft.

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Doch dann die Führung für Burghausen: Aigner setzte sich auf der rechten Seite gegen zwei Verteidiger durch und legte den Ball von der Grundlinie zurück in den Strafraum. Nicu schoss knapp fünf Meter vor dem Tor. Seinen Schuss fälschte Krejci ins Tor zur Führung ab (58.). Burghausen zog sich nach dem Führungstreffer weit zurück und lauerte auf Konterchancen. Unterhaching war somit in der Folge das optisch überlegene Team.

Dann kam für Unterhaching alles zusammen: Nach einer Flanke von Kolomaznik von der rechten Seite stieg der eingewechselte N´Diaye völlig frei zum Kopfball. Doch sein Versuch den Ausgleich zu erzielen, knallte gegen den linken Pfosten (67.). Danach hatte Lechleiter nach einem schönen Pass die Chance, alleine auf das Tor zulaufen. Beim Antritt rutschte er jedoch aus. Nach einer guten Kopfballablage kam Kolomaznik völlig frei aus halbrechter Position zum Schuss, der jedoch nur ans Außennetz ging (72.).

Unterhaching versuchte in den letzten zehn Minuten, den Ausgleich zu erzielen. Der Gastgeber wirkte in der Offensive häufig hilflos und ideenlos. Kurz vor Schluss hätten die Gäste das fast bestraft: Der eingewechselte Mosquera lief alleine auf Unterhachings Torwart Heerwagen zu, der den Schuss jedoch abblocken konnte. Im Nachschuss scheiterte Nicu aus gut fünf Metern an Verteidiger Omodiagbe, der das Leder auf der Linie klären konnte (85.). Danach hätte auch noch der eingewechselte Hertl die Entscheidung herbeiführen können. Doch auch er traf aus gut zehn Metern halblinker Position das Tor der Gastgeber nicht (89.). Dann doch noch die Entscheidung: Nicu spielte den Ball steil in die Spitze. Mosquera lief alleine auf Heerwagen zu und ließ ihn ins Leere rutschen, so dass er in Ruhe zum entscheidenden 2:0 einschieben konnte (90.).

03.11.06
 

Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

SpVgg Unterhaching
Aufstellung:
Heerwagen (3) - 
Hörnig (5) , 
Omodiagbe (3,5)   
Frühbeis (4) , 
Kai Oswald (5)   
Page (4,5) - 
Custos (4,5)   
Ghigani (5)   
Sträßer (4) - 
Kolomaznik (4,5) , 
Lechleiter (4)   

Einwechslungen:
46. N'Diaye (4) für Ghigani
65. Thomik für Kai Oswald
65. Spizak    für Custos

Trainer:
Deutinger
Wacker Burghausen
Aufstellung:
Gospodarek (3) - 
Jeknic (4) , 
Vukovic (3,5) , 
Rosin (3,5) , 
Satilmis (4) - 
Palionis (4,5)   
Aigner (3)   
Burkhardt (3,5) , 
Drescher (3,5)   
Nicu (3,5) , 
Krejci (4)       

Einwechslungen:
71. O. Fink für Aigner
77. Mosquera     für Krejci
81. Hertl für Drescher

Trainer:
Schupp

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Krejci (58., Rechtsschuss, Nicu)
0:2
Mosquera (90. + 1, Linksschuss, Nicu)
Gelbe Karten
Haching:
Omodiagbe
(1. Gelbe Karte)
,
Lechleiter
(4.)
,
Spizak
(3.)
Burghausen:
Palionis
(4. Gelbe Karte)

Spielinfo

Anstoß:
03.11.2006 18:00 Uhr
Stadion:
Generali-Sportpark
Zuschauer:
2700
Schiedsrichter:
Christian Schößling (Leipzig)   Note 3
keine gravierenden Fehler, allerdings zu theatralisch im Auftreten
Spieler des Spiels:
Stefan Aigner
leitete mit seinem tollen Solo den Sieg ein, spielte recht unbekümmert und frech auf
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