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1. FC Dynamo Dresden

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SpVgg Greuther Fürth

 
1. FC Dynamo Dresden

1:2 (0:1)

SpVgg Greuther Fürth
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1. FC Dynamo Dresden
SpVgg Greuther Fürth
1.
15.
30.
45.

46.
60.
75.
90.












18. Spieltag, Dynamo Dresden - SpVgg Greuther Fürth 1:2 (0:1)

Eigler behielt die Nerven

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Im Vergleich zum 2:0 in Paderborn musste Dresdens Coach Peter Pacult nur auf einer Position ändern: Für Ulich, dessen Frau am Spieltag ein Kind erwartete, stand die Berliner Leihgabe Cagara in der Startformation. Er besetzte die halblinke Mittelfeldposition.

Bei den Franken konnte Trainer Benno Möhlmann wieder auf Christian Timm, der zuletzt Muskelprobleme hatte, zurückgreifen. Für ihn musste im Gegensatz zum Heimspiel gegen Paderborn ( 1:1 ) Adlung im Sturm weichen. Für den am Oberschenkel verletzten Mittelfeldmann Andreasen rückte Page aus der Abwehrreihe ins Mittelfeld vor und Innenverteidiger Mijatovic kehrte zurück. Auf der linken Bahn musste Felgenhauer dem wieder fitten Danny Fuchs weichen.


Der 17. Spieltag im Überblick


Die Greuther Fürther begannen recht ballsicher und druckvoll. Die Dresdner kamen in den ersten 15 Minuten kaum einmal strukturiert in die Hälfte der Franken, wobei Hilbert und Danny Fuchs über die Außenbahnen mächtig Wirbel entfachten.

Für das Toreschießen war jedoch einmal mehr Christian Eigler zuständig, der seine kleine Flaute (drei Spiele ohne Tor) in der 9. Minute beendete. Seinen zwölften Saisontreffer erzielte der 22-Jährige per Kopf, weil er ein Missverständnis zwischen Keeper Horvat und Pergl eiskalt ausnutzte. In der Folgezeit hatten die Franken die Partie im Griff, die Sachsen wirkten geschockt, doch kämpfte sich die Pacult-Elf peu a peu ins Spiel zurück.

Ab der 25. Minute zogen die Schwarz-Gelben gar ein wahres Powerplay auf, weil sie die SpVgg mit aggressiven Zweikampfverhalten die Spielfreude nahmen. Die langen, wenig produktiven Bälle auf Kennedy wurden nun ersetzt durch bisweilen ansehnliche Kombinationen. Unmittelbar vor der Pause hätte Dynamo den Ausgleich erzielen müssen, doch SpVgg-Keeper Mavric reagierte gegen Kennedys Kopfball (41.) und Brökers Flachschuss (44.) bärenstark. Insofern war die Pausenführung für die Mannschaft von Coach Möhlmann ein wenig glücklich.

In den ersten Minuten des zweiten Abschnitts wollten die Sachsen gleich wieder an die druckvolle Phase anknüpfen, die die Szenerie vor dem Wechsel prägte. Speziell mit Cagara auf der linken Seite zeigte sich ein Aktivposten, allein die präzisen Zuspiele in die Spitze fehlten. Die Franken besannen sich nach rund 55 Minuten wieder auf ihre kämpferischen Qualitäten und lauerten weiterhin auf Konter.

Allerdings verspielten die Franken ihre Ansätze derart dilettantisch, dass die Dresdner weiter an ihre Chance glaubten. In der 63. Minute war es dann schließlich nach zahlreichen Fehlern in der Defensive der Greuther Fürther passiert. Wagefeld legte den Ball per Lupfer nach links. Kleine und Benjamin Fuchs sprangen unmotiviert am Ball vorbei und dahinter freute sich Cagara - der Linksfuß drosch den Ball flach und humorlos in die Maschen.

Der Ausgleichstreffer verlieh den Hausherren weiterhin Flügel. Dresden merkte nun, dass gegen die seit vier Spielen sieglosen Fürther mehr drin war. Cagara säbelte nach einem weiteren Patzer von Mijatovic aus sechs Metern über den Ball (71.) und Fröhlich lupfte das Leder aus 14 Metern drüber (73.). In der Schlussphase wurden die Partie nun dramatisch, auch weil die Franken ihre allzu abwartende Haltung wieder aufgaben. Durch Eigler hätten sie fast die erneute Führung erzielt, doch der Mittelstürmer hämmerte den Ball aus 14 Metern an die Latte (75.). Fünf Minuten später stand Timm alleine vor Keeper Horvat, weil Pergl völlig unbedrängt über den Ball schlug, doch dem SpVgg-Stürmer versagten die Nerven.

Die behielt dann allerdings Eigler, als Schiedsrichter Gagelmann Pergls Stoß gegen Schröck als Elfmeter auslegte. Der Torjäger der Franken lief kurz an und verlud Horvat zum 2:1-Siegtreffer (87.). Damit war die Partie entschieden, auch wenn die Sachsen in den letzten Minuten alles nach vorne warfen.

Unter dem Strich gewannen die Franken glücklich mit 2:1. Die Greuther Fürther agierten vor allem in den ersten 30 Minuten druckvoll und kompakt, doch kämpften sich die Dresdner ins Spiel zurück und glichen durch Cagara aus. Dann allerdings schlug Eigler eiskalt zu und besorgte den ersten Sieg nach vier Spielen ohne Dreier.

20.01.06
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

1. FC Dynamo Dresden
Aufstellung:
Horvat (3) - 
Langen (4)    
Pergl (5,5) , 
Kukielka (3)    
Csik (3,5)    
Beuchel (3) - 
Fröhlich (3)        
Cagara (2,5)    
Wagefeld (4) - 
Bröker (4) , 

Einwechslungen:
66. Lerchl für Langen
78. Basic für Fröhlich
87. Vorbeck für Csik

Trainer:
Pacult
SpVgg Greuther Fürth
Aufstellung:
Mavric (2) - 
B. Fuchs (4) , 
Kleine (3,5) , 
Mijatovic (4,5) , 
Kokot (3) - 
Judt (3)    
Page (4) - 
Hilbert (3) , 
Fuchs (3,5)    
Timm (4)    
Eigler (2)        

Einwechslungen:
67. Schröck für Fuchs
89. Barut für Judt
90. Adlung für Timm

Trainer:
Möhlmann

Tore & Karten

 
Torschützen
0:1
Eigler (9., Kopfball, Timm)
1:1
Cagara (63., Linksschuss, Wagefeld)
1:2
Eigler (89., Foulelfmeter, Rechtsschuss, Schröck)
Gelbe Karten
Dresden:
Kukielka
(4. Gelbe Karte)
,
Fröhlich
(3.)
Fürth:
-

Spielinfo

Anstoß:
08.03.2006 18:15 Uhr
Stadion:
Rudolf-Harbig-Stadion, Dresden
Zuschauer:
11478
Schiedsrichter:
Peter Gagelmann (Bremen)   Note 3,5
unterliefen in einem leicht zu leitenden Spiel einige kleinere Fehler, der Elfmeterpfiff bei Pergls Foul an Schröck war berechtigt
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