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Wacker Burghausen

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1. FC Dynamo Dresden

 
Wacker Burghausen

2:1 (1:0)

1. FC Dynamo Dresden
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Wacker Burghausen
1. FC Dynamo Dresden
1.
15.
30.
45.





46.
60.
75.
90.














20. Spieltag, Wacker Burghausen - Dynamo Dresden 2:1 (1:0)

Schmidt trifft vom Punkt, Fröhlich nicht

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Gegenüber dem 1:8-Debakel der Burghauser in Köln stellte Trainer Markus Schupp auf drei Positionen um: Für Kapitän Forkel, Geißler und Krejci kamen Oslislo, der zuletzt gesperrte Winter-Neuzugang Paul und Kazior zum Zug. Schupps Gegenüber Christoph Franke konnte nach dem 0:1 gegen Cottbus auf den ebenfalls in den letzten Partien gesperrten Oswald zurückgreifen, für den Stoilov weichen musste.


Der 20. Spieltag im Überblick


Burghausen, heimschwächste Mannschaft im Unterhaus (zwölf Punkte) begann engagiert, jedoch sichtlich nervös gegen das auswärtsschwächste Team der Liga (ein Zähler). Auf dem rutschigen Untergrund versuchten die Dresdner ihrerseits, die Doppelspitze Lavric/Kennedy frühzeitig in Szene zu setzen. Der Slowene Lavric, mit acht Treffern bester Schütze Dynamos, stand dann auch nach 13 Minuten im Blickpunkt, als er von Vukovic im Strafraum gehalten wurde, und Schiedsrichter Meyer auf Strafstoß für die Gelb-Schwarzen entschied. Doch Fröhlich scheiterte mit seinem unplatzierten Versuch an Gospodarek, der folgende Kopfball von Lavric ging drüber (14.).

Burghausen bestrafte dies im Handumdrehen: Langer Ball aus der eigenen Hälfte von Hertl auf Reisinger, der von Kukielka nicht entscheidend bedrängt wird und Schlussmann Horvat mit einem wuchtigen Rechtsschuss ins rechte obere Eck überrascht - 1:0 (18.)! Die Schupp-Elf spielte auch in der Folgezeit engagiert nach vorn, während Dresden sein Glück häufig mit langen Bällen versuchte, die meist der kopfballstarke Kennedy verarbeiten sollte. Der Australier hatte in der 31. Minute auch den Ausgleich auf dem Scheitel, als er nach einer Oswald-Freistoßflanke Herzig übersprang, aber im glänzend reagierenden Gospodarek seinen Meister fand. In der in dieser Phase kurzweiligen Partie ließ Kennedy nach einem haarsträubenden Fehler Hertls einen weiteren Hochkaräter ungenutzt, auch, weil der Dynamo-Stürmer im Torraum auf dem glatten Boden den Stand verlor (36.). Zwei Minuten später setzte Kazior Drescher sehenswert in Szene, doch der frühere Lauterer vergab aus halblinker Position (38.).

Ein rassiges Spiel entwickelte sich auch gleich nach Wiederanpfiff. Nachdem Kazior im Duell mit Oppitz an der Strafraumgrenze gefallen war, gab es erneut Strafstoß - umstritten. Wacker ließ diese Chance im Gegensatz zu Dynamo jedoch nicht aus. Ronald Schmidt verwandelte sicher zum 2:0, wie für Teamkollege Reisinger war es auch für den Linksfuß der siebte Saisontreffer (48.). Ausgerechnet der bis dahin so glänzend haltende Gospodarek brachte Dresden drei Minuten später mit einer Unachtsamkeit wieder ins Spiel zurück. Beim Torwartabschlag ließ der frühere Bayern-Schlussmann den Ball fallen und griff nochmals mit der Hand zu. Den fälligen indirekten Freistoß verwandelte Neuzugang Brinkmann mit einem Flachschuss aus 15 Metern zum 1:2 aus Sicht des Aufsteigers. Für Spannung war gesorgt, zumal die Franke-Elf nachsetzte und es fortan bei jeder Gelegenheit mit Fernschüssen versuchte.

Auf der Gegenseite hatte Drescher in der intensiv geführten Begegnung - sogar Dresdens Ersatztorwart Herber sah Gelb wegen einer Unsportlichkeit (53.) - erneut aus halblinker Position einen Treffer auf dem Fuß (58.). Mitte der zweiten Hälfte bot sich Kazior nach einem Abwehrfehler der Dresdner die Chance zum 3:1, doch Horvat konnte im letzten Moment klären. Es folgte ein Kennedy- und Sekunden später ein Reisinger-Fernschuss in einer nach wie vor absolut offenen Begegnung (66.). Burghausen bekam mit zunehmender Spieldauer mehr Platz im Spiel nach vorn. Der eingewechselte Krejci köpfte - erst wenige Sekunden auf dem Platz - eine Wiesinger-Rechtsflanke nur um Zentimeter am rechten Pfosten vorbei (74.). Ähnlich knapp war es auf der Gegenseite, als Beuchel im Torraum den Ball im Fallen ins rechte Eck spitzeln wollte, das Ziel aber rechts verfehlte (81.). Auch bei Hausers Direktabnahme fehlte nicht viel (83.). Dresden probierte alles, kämpfte, in den Schlussminuten auch mit Wansi und Christ im Angriff. Zählbarer Erfolg blieb am Ende aus, beim Schlusspfiff von Florian Meyer jubelten schließlich die Spieler von Markus Schupp.

Der SV Wacker Burghausen konnte seine sportliche Talfahrt der letzten Monate durch den vierten Heimsieg der laufenden Saison stoppen und in die obere Tabellenhälfte zurückkehren. In einer intensiv geführten Partie vergab Schlusslicht Dresden in der Anfangsphase einen Strafstoß und konnte die zwölfte Niederlage hernach trotz hohen Aufwands nicht mehr abwenden. Die Sachsen warten weiter auf ihren ersten Auswärts-Dreier, Trainer Christoph Franke muss mehr denn je um seinen Job bangen.

07.02.05
 
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Aufstellungen, Einwechslungen & Reservebänke

Wacker Burghausen
Aufstellung:
Gospodarek (2) - 
Wiesinger (3)    
Vukovic (3,5)    
Herzig (3,5) , 
R. Paul (3,5) - 
Oslislo (3)        
Hertl (3) , 
Ro. Schmidt (2,5)    
Drescher (3,5)    
Reisinger (3)    
Kazior (3)        

Einwechslungen:
72. Krejci für Kazior
83. O. Fink für Oslislo

Trainer:
Schupp
1. FC Dynamo Dresden
Aufstellung:
Horvat (4,5) - 
Basic (4) , 
Oppitz (4,5) , 
Kukielka (4) , 
Hauser (3)    
Brinkmann (4)            
Beuchel (4) , 
Oswald (3) , 
Fröhlich (4)    
Kennedy (3,5) , 
Lavric (4)

Einwechslungen:
74. Scholze für Fröhlich
84. Wansi für Hauser
90. Christ für Brinkmann

Trainer:
Franke

Tore & Karten

 
Torschützen
1:0
2:0
Ro. Schmidt (48., Foulelfmeter, Kazior)
2:1
Brinkmann (51., indirekter Freistoß)
Gelbe Karten
Burghausen:
Drescher
(1. Gelbe Karte)
,
Oslislo
(2.)
,
Vukovic
(2.)
,
Kazior
(5., gesperrt)
,
Wiesinger
(7.)
Dresden:
Brinkmann
(1. Gelbe Karte)
,
Herber
(2.)

Besondere Vorkommnisse
Gospodarek hält Foulelfmeter von Fröhlich (14.)

Spielinfo

Anstoß:
07.02.2005 20:15 Uhr
Stadion:
Wacker-Arena, Burghausen
Zuschauer:
4050
Schiedsrichter:
Florian Meyer (Burgdorf)   Note 4
hatte die sehr kampfbetonte Partie zwar gut im Griff, lag aber beim spielentscheidenden Elfer für Wacker falsch
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