Cottbus-Trainer Eduard Geyer musste nach dem 1:3 die verletzten Löw (Meniskus-OP) und da Silva (Muskelfaserriss) durch Schöckel und Gebhardt ersetzten. Rudi Bommer, Coach von Wacker Burghausen, nahm nach dem 2:0 über Mainz keine Änderungen vor.
In der ersten Halbzeit sahen die 11 000 Zuschauer im Stadion der Freundschaft eine schwache Zweitligapartie, obwohl die Lausitzer die optisch überlegene Mannschaft waren. Cottbus verstand es aber nur selten, die defensiv disziplinierten Oberbayern in Gefahr zu bringen. Pech hatte Latoundji mit einem Lattentreffer. Burghausen suchte auch nicht oft den Weg Richtung gegnerisches Tor. Die Führung für die Bommer-Elf war auch eher ein Zufallsprodukt und entsprach nicht ganz dem Spielverlauf. Nach einem Zweikampf zwischen Energie-Keeper Georg Koch und Mokhtari sprang der Ball vor die Füße von Broich, der mit einem schönen Schlenzer zum 0:1 (38.) traf.
Eduard Geyer musste in der Kabine die richtigen Worte gefunden haben, denn seine Männer zeigten sich im zweiten Abschnitt verbessert. Auch die eingewechselten Stürmer Vagner (46.) und Iordache (58.) deuteten auf Offensive hin. Und tatsächlich drehte Energie das Spiel. Latoundiji erzielte nach einem Gebhardt-Freistoß den Ausgleich (62.), Tanque Silva mit einem sehenswerten Fallrückzieher den verdienten Siegtreffer (82.).
Durch eine Leistungssteigerung im zweiten Abschnitt konnte Energie Cottbus einen 0:1-Rückstand zur Halbzeitpause noch in einen 2:1-Sieg umwandeln. Umjubelter Mann im Stadion der Freundschaft war Tanque Silva, der mit einem herrlichen Fallrückzieher den Dreier sicherte.
| Energie Cottbus |
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| Wacker Burghausen |
