Energie-Coach Eduard Geyer nahm trotz des 3:1 -Erfolges in Bielefeld zwei Umstellungen vor: Beeck und Latoundji standen nach abgelaufener Sperre wieder in der Anfangsformation, Schöckel und Mattuschka mussten weichen. Aues Trainer Gerd Schädlich änderte sein Team gegenüber dem 1:1 gegen Mainz nur auf einer Position. Der zuletzt gesperrte Krasselt kehrte für Jendrossek in die Startelf zurück.
Erzgebirge Aue spielte in dem von Beginn an interessanten Ost-Derby munter mit und stellte Favorit Cottbus vor einige Probleme. Vor allem die agilen Curri und Shubitidze konnten von der Cottbuser Hintermannschaft, deren Abseitsfalle nicht immer funktionierte, nicht in den Griff gebracht werden. Dennoch hatte die Heimelf nach 18 Minuten die erste große Möglichkeit der Partie, doch Gebhardt setzte einen Schuss an den Innenpfosten. Aue mit guter Raumaufteilung und engagierter Defensivarbeit, kam nach einer halben Stunde zur bis dahin nicht unverdienten Führung. Ein weiter Pass von Noveski erreichte Frank Berger, der den Ball von der Torauslinie in den Lauf von Curri legte. Der Auer Stürmer kam aus elf Metern halbrechter Strafraumposition frei zum Schuss und traf unhaltbar für Koch ins linke obere Eck. Die Lausitzer waren in der Folge geschockt und brachten bis zum Halbzeitpfiff keine brauchbaren Aktionen mehr zustande.
Im zweiten Durchgang machte Cottbus sofort Druck, nahm das Heft des Handelns in die Hand und drängte den Aufsteiger nun in die eigene Hälfte. Zudem brachte Energie-Coach Eduard Geyer für den defensiven Beeck den offensiven Kaufman. Erzgebirge hatte nicht mehr die Ordnung der ersten Hälfte in der Defensive und hatte vor allem in der 55. Minute Glück, als ein Kopfball von Tanque Silva an die Querlatte klatschte. Cottbus zwingend in der Offensive, wurde nach weiteren vergebenen Chancen nach einer Stunde mit dem Ausgleich belohnt. Kaufman bediente im Strafraum den mitgelaufenen Reghecampf, der, einen Schritt schneller als Heidrich, Petrov im Aue-Tor keine Abwehrchance ließ. Danach verlief die Partie ohne Höhepunkte, um in der Schlussphase wieder Fahrt aufnehmen zu können. Erst zirkelte Reghecampf bei einem umstrittenen Freistoß fünf Minuten vor dem Ende den Ball zum 2:1 für Cottbus in die Maschen, dann verpasste Toppmöller mit einem Lattenknaller in der Nachspielzeit den Ausgleich.
Energie Cottbus hat sich in einem über weite Strecken interessanten Ost-Derby knapp gegen Erzgebirge Aue durchgesetzt. Der Aufsteiger enttäuschte trotz der Niederlage in der Lausitz nicht und bereitete der Geyer-Elf vor allem in Durchgang eins gehörige Probleme. Ein Leistungssteigerung in Hälfte zwei und Doppeltorschütze Reghecampf drehten das Spiel.
| Energie Cottbus |
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| Erzgebirge Aue |
Gelb-Rote Karten |
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Gelbe Karten |
